Die 33 besten Miniserien aller Zeiten

Miniserien

Du liebst Serien, aber bis schon abgeneigt, wenn ein Format mehrere Staffeln mit unzähligen Episoden aufweist? In diesem Fall bist du garantiert von Miniserien begeistert, die eine abgeschlossene Geschichte innerhalb eines überschaubaren Zeitraums erzählen. Und damit du gar nicht lange suchen musst, haben wir hier die 33 besten Miniserien aller Zeiten für dich zusammengestellt.

Fargo (2014 bis heute)

Anzahl der Episoden: 10 (Staffel 1)


“Fargo” ist ein großartig schwarzhumoriger Film aus dem Jahr 1996, seit 2014 aber auch eine Serie auf Netflix. Zwar gibt es bereits mehrere Staffeln, doch die einzelnen Seasons erzählen jeweils eine eigenständige, abgeschlossene Geschichte. Besonders genial ist aber vor allem die erste Staffel, die im Grunde genommen auf dem Originalfilm aufbaut. Erzählt wird die Geschichte des Versicherungsvertreters Lester Nygaard (Martin Freeman), der sich von seiner Frau herumkommandieren muss, da er in seinem Beruf eine echte Niete ist. Als er eines Tages zufällig in einer Notaufnahme den Kopfgeldjäger Lorne Malvo (Billy Bob Thornton) trifft, soll dies sein Leben ein für alle Mal verändern, denn kurz darauf ist Lesters nervige Frau tot – und er im Fadenkreuz einer sehr hartnäckigen Ermittlerin.

“Fargo” steht dem filmischen Vorbild in Sachen Sarkasmus und blutiger Gewalt in nichts nach und vor allem Billy Bob Thornton war vermutlich nie in einer besseren Rolle zu sehen – 2014 gab es dafür eine sogar Emmy-Nominierung.

American Crime Story: The People vs. O.J. Simpson (2016)

Anzahl der Episoden: 10


Wenn du dich für echte Kriminalfälle und die amerikanische Geschichte interessierst, wirst du an dieser starken Mini-Serie nicht vorbeikommen. Erzählt wird die wahre Geschichte des weltberühmten NFL-Spielers O.J. Simpson (dargestellt von Cuba Gooding Jr.), der im Verdacht steht, seine Frau Nicole und ihren Freund Ron Goldman ermordet zu haben. Es beginnt ein geschichtsträchtiger Gerichtsprozess, der dem Prozess des echten Falls so gut wie nur möglich nachempfunden wurde. Für die inhaltlich stark erzählte Serie, in der unter anderem auch John Travolta und “Friends”-Star David Schwimmer in wichtigen Nebenrollen zu sehen sind, hagelte es gleich sechs Emmys – darunter für die beste Mini-Serie und für das beste Drehbuch einer Mini-Serie.

The Sinner (2017 bis heute)

Anzahl der Episoden: 8 (Staffel 1)


In der düsteren Miniserie “The Sinner” spielt Jessica Biel, vielen vermutlich noch als Vorzeigetochter in der Serie “Eine himmlische Familie” bekannt, eine junge Frau, die scheinbar aus heiterem Himmel einen Mann am Strand ersticht. Der in dem Fall ermittelnde Detective Harry Ambrose (Bill Pullman) traut ihr diese Tat nicht zu, doch die Beweise sind nahezu niederschmetternd. Je mehr er sich mit dem Fall beschäftigt, desto verwunderter wird er.

Die besagte Geschichte setzt sich aus 8 Episoden zusammen, in der 2. und 3. Staffel ermittelt Harry Ambrose dann in völlig neuen Fällen mit einer ebenfalls in sich abgeschlossenen Handlung.

Godless (2017)

Anzahl der Episoden: 7


Mit seiner ersten Miniserie “Godless” konnte Netflix im Jahr 2017 sofort überzeugen. In der Westernserie, die ruhige Momente mit schönen Landschaftsaufnahmen und brutale Szenen auf beeindruckende Weise miteinander vereint, dreht sich alles um Ray Goode (Jack O’Connell), der sich 1884 vor seiner ehemaligen Gang in der Kleinstadt La Belle versteckt. Sein einstiger Partner und Nach-wie-vor-Gauner Frank macht ist bereits auf der Suche nach ihm und landet ebenfalls bald in der überraschenderweise nur von Frauen bewohnten Stadt. Starker Mini-Western, den man sich nicht nur als Fan des Genres nicht entgehen lassen sollte.

True Detective (Staffel 1)

Anzahl der Episoden: 8


Ein bahnbrechender Moment für Anthologie-Serien, “True Detective” hatte hatte die besten Voraussetzungen dafür. Filmstars, ein fesselnder Fall und eine unheimliche, ehrgeizige Vision – all das trug dazu bei, die Geschichte von Rust Cohle (Matthew McConaughey) und Marty Hart (Woody Harrelson) zu einer sofortigen Sensation zu machen.

Aber was bei all dem Trubel normalerweise verloren geht, ist der Kern der ersten Staffel: zwei scheinbar ungleiche Polizisten, die bei der Aufnahme eines seltsamen neuen Falls mehr finden, als sie erwartet haben. Dieser Aufbau ist im Fernsehen immer wieder verwendet worden, aber die Gespräche zwischen Rust und Marty (meist im Auto) haben dieses Duo auf ein ganz neues Niveau gehoben. Sie tauschten nicht nur Familiengeschichten aus; sie umkreisen den Zweck der Menschheit und ihr Versagen als Spezies. Die Beziehung, die am Ende der Geschichte entsteht, macht “True Detective” zu einem dauerhaften Phänomen!

Maniac (2018)

Anzahl der Episoden: 10


2018 wagte sich Netflix nach dem Erfolg von “Godless” an eine weitere Miniserie, die auf den Namen “Maniac” hört und mit Emma Stone und Jonah Hill auch einen hochkarätigeren Cast beinhaltet. Erzählt wird dem Zuschauer in den insgesamt 10 Episoden die Geschichte von zwei Singles, die unabhängig voneinander an einer neuartigen Arzneimittelstudie teilnehmen, um die Probleme in ihrem Leben endlich in den Griff zu bekommen. Dabei kommt es jedoch zu einem unerwarteten Zwischenfall, der ihr Leben erst recht auf den Kopf stellt. Doch aufgepasst: Wer sich auf diese Geschichte einlässt, sollte dies unbedingt stets mit voller Aufmerksamkeit tun.

Morgen hör ich auf (2016)

Anzahl der Episoden: 5


Zur Abwechslung mal eine Miniserie aus Deutschland. Bastian Pastewka, eigentlich nicht gerade für ernste Rollen bekannt, schlüpft in dieser 5-teiligen Geschichte in die Rolle des Familienvaters Jochen, der unter seinen finanziellen Problemen zusammenzubrechen droht. In seiner Not kommt er auf die verrückte Idee, eine Gelddruckmaschine in seinem Keller aufzustellen, um sich seine eigenen Scheine zu drucken. Als seine Tat vorerst tatsächlich ohne Konsequenzen bleibt, hält er an seinem neuen “Job” fest, ruft damit jedoch schon bald die Frankfurter Unterwelt auf den Plan.

“Morgen hör ich auf” wird gern mal als “Deutsches Breaking Bad” bezeichnet. Die Serie ist jedoch keinesfalls eine plumpe Kopie und kann vor allem durch die überraschend gute Leistung von Pastewka überzeugen.

Big Little Lies (2017 – 2019)

Anzahl der Episoden: 14


Viel Lästereien und ein Geheimnis rund um einen schockierenden Mord: All das und vieles mehr bietet die HBO Mini-Serie “Big Little Lies”, die mit Nicole Kidman, Reese Witherspoon, Laura Dern, Meryl Streep und Alexander Skarsgård hochkarätig besetzt ist. Alles dreht sich um eine Gruppe junger Frauen, für die der äußere Schein das wichtigste in ihrem Leben ist. Allerdings lässt sich ein solches Bilderbuchleben nie realistisch nach außen transportieren, zumal es ohnehin nicht der Wahrheit entspricht. Häusliche Gewalt, sexueller Frust, Ärger mit den eigenen Kindern und letztendlich ein fürchterlicher Mord, dessen Aufklärung den Zuschauer in der gesamten ersten Staffel begleitet, sind die fast schon logische Schlussfolgerung.

“Big Little Lies” gewann 6 Emmys, u.a. für die beste Miniserie und für Nicole Kidman als Beste Hauptdarstellerin. Fun Fact: “Young Sheldon”-Darsteller Iain Armitage ist mit kahlrasiertem Kopf in einer Nebenrolle zu sehen.

The Pacific (2010)

Anzahl der Episoden: 10


The Pacific ist ein Ableger des Klassikers Band of Brothers, bei der die Geschichte der ersten Marine Division der USA im Pazifik während des 2. Weltkriegs erzählt wird. Dabei kannst du dich auf intensive Gänsehaut Momente einstellen, da die Action stets realistisch bleibt und der Soundtrack von keinem anderen als Hans Zimmer komponiert wurde. In den 10 Episoden werden alle Grausamkeiten des Pazifikkriegs offengelegt, wobei sich The Pacific stärker als sein Vorgänger noch auf die Geschichten einzelner Soldaten konzentriert.

Band of Brothers (2001)

Anzahl der Episoden: 10


Wenngleich The Pacific etwa ein Jahrzehnt nach Band of Brothers produziert wurde, so kann es dessen Vorgänger in Sachen Qualität des Gesamterlebnis doch nicht schlagen. Produziert von Tom Hanks und Steven Spielberg gilt Band of Brothers inzwischen als ein Klassiker der Seriengeschichte, der die Schrecken des 2. Weltkriegs aus Sicht einer amerikanischen Division einfängt. In den 10 Episoden verfolgst du dabei die Geschichte der Alliierten von der Landung in der Normandie bis hin zum Einrücken in Deutschland. Die Tatsache, dass es sich um die bis dahin teuerste Serie aller Zeiten handelte, wird dir spätestens bei der aufwendigen und bildgewaltigen Umsetzung der Gefechte bewusst.

Chernobyl (2019)

Anzahl der Episoden: 5


Chernobyl ist eine Miniserie, die 2019 erschien und ein historisches Drama mit fünf Episoden ist. Die Serie folgt der massiven Katastrophe, die das Kernkraftwerk Tschernobyl 1986 heimsuchte. Es ist eine Dramatisierung der Tschernobyl-Katastrophe sowie der Ereignisse, die danach stattfanden, als die Menschen versuchten, das Gebiet zu säubern und einen Weg zu finden, mit dem Atommüll und seinen Auswirkungen auf die lokale Umwelt, die Tiere und die Menschen umzugehen.

Obwohl die Geschichte der Katastrophe, die Tschernobyl traf und das Gebiet für immer veränderte, vielen Menschen bekannt ist, ist diese Serie aufgrund der einzigartigen und weniger bekannten Geschichten, die sie verfolgt, definitiv interessant.

Alias Grace (2017)

Anzahl der Episoden: 6


Die auf Netflix verfügbare Miniserie “Alias Grace” nimmt den Zuschauer mit ins Kanada der 1870er Jahre. Hier lernt ein Arzt namens Simon Jordan eine der berüchtigsten Frauen des Landes kennen: Grace steht im Verdacht, vor 39 Jahren als erst 15-jähriges Mädchen sowohl ihren reichen Arbeitgeber, als auch dessen Haushaltshilfe ermordet zu haben. Jordan, der sich keinesfalls vorstellen kann, dass die verletzliche Frau zu einer solchen Tat fähig gewesen wäre, rollt den Fall erneut auf. Packende, spannende und clever inszenierte Serie, die bewusst mit den Gefühlen der Zuschauer spielt.

Bodyguard (2018)

Anzahl der Episoden: 6


Keine Sorge, diese Serie hat nichts mit dem gleichnamigen Schmachtfilm mit Whitney Houston zu tun. Stattdessen wird dem Zuschauer hier ein Einblick in das Leben des Personenschützers David Budd (Richard Madden), der ausgerechnet der Home Secretary Julia Montague (Keeley Hawes) zugewiesen wird. Diese steht politisch für so ziemlich alles, was Budd verachtet – und dennoch muss er fortan ihr Leben beschützen.

Die aus Großbritannien stammende Serie war in ihrem Heimatland ein echter Quotenhit, was wohl nicht nur der immensen Spannung der Handlung, sondern auch der hervorragenden Leistung der Darstellung geschuldet sein dürfte. Wer der englischen Sprache mächtig ist, sollte sich die Serie unbedingt im Originalton (idealerweise mit deutschen Untertiteln) ansehen.

The Alienist – Die Einkreisung (2018)

Anzahl der Episoden: 10


Die US-Serie “The Alienist” entführt den Zuschauer nach New York im Jahre 1896. Zahlreiche junge Männer, die sich als Prostituierte verkleidet haben, fallen in dieser Zeit einem schrecklichen Verbrechen zum Opfer. Der neue Polizeichef (und spätere US-Präsident) Theodore Roosevelt (Brian Geraghty) möchte den Fall endlich aufklären und gibt geheime Informationen über den selbigen an den Kriminal-Psychologen Dr. Laszlo Kreizler (Daniel Brühl) sowie an den Zeitungs-Illustrator John Moore (Luke Evens) weiter. Ebenfalls mit an Bord ist auch Roosevelts Assistentin Sara Howard (Dakota Fanning), die sich das feste Ziel gesetzt hat, zum ersten weiblichen Detective der Stadt New York ernannt zu werden. Die hochkarätige Serie war 2018 für den Emmy in der Kategorie “Beste Mini-Serie” nominiert.

Patrick Melrose (2018)

Anzahl der Episoden: 5


Nein, diese Mini-Serie aus dem Jahr 2018 hat nichts mit der Fernsehserie “Melrose Place” zu tun. Das Format basiert auf mehreren Romanen aus der Feder von Edward St Aubyn, in denen die britische Oberklasse in den Vordergrund gerückt wird und wirft einen Blick auf das Leben des namensgebenden Patrick Melrose – gespielt von Benedict Cumberbatch. Dieser ist vom Missbrauch durch seinen eigenen Vater geprägt und sucht Zuflucht in Drogen und Alkohol. Als der verhasste Vater eines Tages verstirbt, beschließt Patrick jedoch, sein Leben von Grund auf zu verändern. Für die sehr emotionale und stellenweise erschütternde Serie gab es 2018 vier Emmy-Nominierungen.

Watchmen (2019)

Anzahl der Episoden: 9


Während die Realverfilmung des gleichnamigen Comics im Jahre 2009 noch eher auf verhaltene Reaktionen stieß, zeigte uns das Team rund um Damon Lindelof jüngst, dass sich die Watchmen durchaus spaßbringend auf den Bildschirm transportieren lassen. Was dem Zuschauer beim Ansehen der Superhelden-Serie auf Anhieb ins Auge springt, ist die erfrischende, unkonventionelle Herangehensweise der Produzenten. In anderen Genre-Ablegern können wir bereits häufig erahnen, welche Wendungen und Dramaturgie die Show durchlaufen wird, so aber nicht im Falle von „Watchmen“.

Die Sendung, in deren Mittelpunkt ein Verbund aus Superhelden steht, deren Mitglieder immer wieder in tatsächliche, historische Ereignisse verstrickt werden, besticht zweifellos durch ihre Eigenwilligkeit. Die Serie möchte ganz bewusst provozieren und mit den Erwartungen der Zuschauerschaft brechen. Kombiniert mit abgefahrenen Charakteren und einer spannungsgeladenen Story, avanciert „Watchmen“ zu einem der heißesten Eisen, die in der jüngsten Vergangenheit in der TV-Welt geschmiedet wurden.

Unbelievable (2019)

Anzahl der Episoden: 8


In dieser packenden Crime-Serie, die beim Streamingdienst Netflix zu sehen ist, wird die äußerst traurige Geschichte der damals erst 18-jährigen Marie (Kaitlyn Dever) erzählt, die im Jahr 2008 in ihrer Wohnung von einem maskierten Mann angegriffen und vergewaltigt wird. Da das Mädchen keinen sonderlich guten Ruf genießt, versucht die Polizei den Vorfall unter den Tisch zu kehren – man vertritt sogar die Meinung, dass sie sich die Vergewaltigung nur ausgedacht hat. Kurze Zeit später ermitteln zwei engagierte Polizistinnen (Toni Collette, Merritt Wever) aber in einem ähnlichen Fall, der schon bald viele Fragen aufwirft…

Unbelievable überzeugt durch einen respektvollen Umgang mit einem nach wie vor sehr sensiblen Thema und weiß vor allem durch seinen starken weiblichen Cast zu punkten.

Black Mirror (2001 bis heute)


Während viele Mini-Serien eine aus mehreren Episoden bestehende Staffel bieten, deren Handlung übergreifend ist, bietet “Black Mirror” sogar einzelne Episoden, die in sich abgeschlossen sind. Jede Folge erzählt somit eine eigene Geschichte und auch die Schauspieler und sogar das Genre werden munter ausgetauscht. Eines haben die mittlerweile 5 Staffeln der Serie jedoch gemeinsam: Ihr Erfinder Charlie Brooker wagt stets einen kritischen Blick in eine oftmals überspitzte Zukunft und zeigt dabei eindrucksvoll die Schattenseiten einer Gesellschaft auf, die sich nahezu blind auf ihr Smartphone und jede neue technische Errungenschaft verlässt. Sowohl für Science-Fiction-Fans, als auch für die heutzutage leider viel zu schnell als solche bezeichneten “Verschwörungstheoretiker” wärmstens zu empfehlen.

Sharp Objects (2018)

Anzahl der Episoden: 8


“Sharp Objects” ist eine HBO-Serienadaption des gleichnamigen Romans der berühmten US-Bestsellerautorin Gillian Flynn. Erzählt wird darin die Geschichte der Reporterin Camille Preaker, die nach einem kurzen Aufenthalt in der Psychiatrie in ihre einstige Heimatstadt zurückkehrt. Ihre erste Story befasst sich mit einem Mordfall, in dem zwei kleine Mädchen ums Leben kamen. Der Fall nimmt sie so mit, dass sie bald eigenständig auf Spurensuche geht – doch nebenbei muss sie auch noch ihre eigenen Probleme aus der Vergangenheit aus der Welt schaffen. Der Titel der Serie basiert auf den scharfen Objekten (Rasierklingen), mit denen sich die Hauptfigur an den Armen und Beinen ritzt – diese Serie geht also buchstäblich unter die Haut.

Stolz und Vorurteil (1995)

Anzahl der Episoden: 6


Last but not least hätten wir da noch eine Miniserie anzubieten, die schon einige Jahre auf dem Buckel hat: In “Stolz und Vorurteil”, einer Adaption des gleichnamigen Romans von Jane Austen, übernimmt Colin Firth die Rolle von Mr. Darcy, einem wohlhabenden Junggesellen, der sich gerade seine Sommerresidenz in der Nähe von Mrs. Bennet errichtet. Diese möchte ihre fünf Töchter schnellstmöglich verheiraten – und da kommt ihr der wohlhabende Nachbar von nebenan gerade recht. Frauen mit Vorliebe für historische Stoffe kommen mit dieser auch in puncto Optik überzeugenden Mini-Serie der britischen BBC voll und ganz auf ihre Kosten. Bereits damals ein echter Straßenfeger.

The end of the f***ing world (2017 – 2019)

Anzahl der Episoden: 16


Streng genommen ist diese Serie gar keine Mini-Serie, denn sie bringt es auf zwei Staffeln. Die einzelnen Episoden dauern aber jeweils nur 25 Minuten und sind daher relativ kurzweilig und leicht verdaulich. Erzählt wird die schräge Geschichte des 17-jährigen James, der bereits als Kind entdeckt hat, dass er ein kleiner Psycho ist – so hat er damals beispielsweise seine Hand in die Friteuse gesteckt oder Tiere aus Spaß umgebracht. Nun möchte er sich “weiterentwickeln” und endlich einen Menschen töten. Als sein erstes Opfer hat er seine Mitschülerin Alyssa in Augenschein genommen – doch stattdessen finden die Beiden auf schräge Weise zueinander. Sehr schwarzhumorig und absolut sehenswert!

Safe (2018)

Anzahl der Episoden: 8


In der kultigen Crime-Serie “Dexter” spielte Michael C. Hall einen Blutspurenanalysten, der in seiner Freizeit gerne Menschen umbringt, die den Tod in seinen Augen verdient haben. In der Mini-Serie “Safe” schlüpft er nun in die Rolle des Kinderchirurgs Tom Delaney, der sich nach dem Tod seiner Frau mit seinen beiden Töchtern in eine noble Wohngegend zurückgezogen hat. Als seine ältere Tochter nach einer Party mit Drogen und Alkohol plötzlich spurlos verschwindet, begibt sich Delaney auf die Suche nach ihr – und stößt dabei auf dunkle Geheimnisse seiner Nachbarn.

Die Morde des Herrn ABC (2018)

Anzahl der Episoden: 3


Eigentlich sollte man vermuten, dass es keiner neueren Produktion mehr gelingen kann, den Charakter von Hercule Poirot besser in Szene zu setzen, als es Kenneth Branagh im 2017er-Remake von “Mord im Orient Express” gelang. Doch weit gefehlt: In der BBC Mini-Serie “Die Morde des Herrn ABC” schlüpft der begnadete Charakterdarsteller John Malkovich in die Rolle des weltberühmten Detektivs, der in der 1930er Jahren in einem spektakulären Mordfall ermittelt. Die drei Episoden beruhen auf dem gleichnamigen Roman von Agatha Christie und beheimaten noch viele weitere bekannte Schauspieler wie Rupert Grint, Tara Fitzgerald und Henry Hoodman. Spannend von der ersten bis zur letzten Minute – unbedingt anschauen!

When They See Us (2019)

Anzahl der Episoden: 4


Am 9. April 1989 wurde die 28-jährige weiße Joggerin Trisha Meili im Central Park geschlagen, vergewaltigt und zum Sterben zurückgelassen. Bis zum Ende des folgenden Jahres wurden fünf schwarze und lateinamerikanische Jugendliche aus Harlem – Korey Wise, Raymond Santana, Kevin Richardson, Yusef Salaam und Antron McCray – zum Geständnis gezwungen und für die Durchführung des brutalen Angriffs verurteilt, obwohl es keinerlei physische Beweise gab. Alle wurden schließlich freigesprochen und entlassen, aber nicht bevor sie die letzten Jahre ihrer Kindheit hinter Gittern verbracht hatten.

Mit dieser schmerzhaften vierteiligen Miniserie über ihre Tortur rekonstruierte die Autorin und Regisseurin Ava DuVernay einen der aufwühlendsten Fälle von institutionellem Rassismus in der US-Geschichte und zeigte auf, wie die falschen Überzeugungen die Familien und die Zukunft von Kindern, die nichts falsch gemacht hatten, irreparabel veränderten. Neben der Offenlegung der Mechanismen der Ungerechtigkeit sorgte When They See Us dafür, dass die Zuschauer ihre Charaktere als individuelle Menschen kennen lernten. Diese Darstellungen hatten einen unmittelbaren Einfluss auf die reale Welt. Nachdem die Sendung auf Netflix erschien, verloren die in den Fall involvierten Staatsanwälte ihre Arbeitsplätze.

The Dangerous Book for Boys (2018)

Anzahl der Episoden: 6


“The Dangerous Book for Boys” ist eine von Amazon produzierte Serie für Kinder, die es leider nur auf eine Staffel gebracht hat. Dies lag allerdings keinesfalls an der Qualität der Serie, sondern an der Tatsache, dass die Produktion aufgrund der vielen imposanten Sets zu kostspielig wurde – was bei einem Blick auf das Gehalt von Amazon-Boss Jeff Bezos dann aber wieder sehr seltsam erscheint. In der sechsteiligen Mini-Serie geht es um Brüder Wyatt (Gabriel Bateman), der zusammen mit seinem Bruder und seiner Mutter den Tod des geliebten Vaters verkraften muss. Eines Tages entdecken sie jedoch ein von ihm vor seinem Tod verfasstes Buch mit dem Namen “Dangerous Book for Boys”, welches unzählige Anleitungen zu Spielen und wichtigen Erlebnissen im Leben eines Kindes enthält. Vor allem Wyatt träumt sich mit der Hilfe des Buches in viele aufregende Fantasiewelten, um seinem verstorbenen Vater auf diese Weise näher zu sein. Nicht nur für kleine Zuschauer eine wirklich wunderschön erzählte Geschichte.

Chambers (2019)

Anzahl der Episoden: 10

Top of the Lake (2013)

Anzahl der Episoden: 6 (Staffel 1)

The Looming Tower (2018)

Anzahl der Episoden: 10

The Young Pope (2017)

Anzahl der Episoden: 10

The Keepers (2017)

Anzahl der Episoden: 7

11.22.63 (2016)

Anzahl der Episoden: 8

The Honourable Woman (2004)

Anzahl der Episoden: 8

The Night Of (2016)

Anzahl der Episoden: 8

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