Science Fiction: Die 50 besten Sci-Fi Serien aller Zeiten

Der grenzenlose Weltraum, fiese Außerirdische und martialische Raumschiffe. Diese Ingredienzen gehören zum Erfolgsrezept guter Science Fiction. Doch das Genre hat mehr zu bieten als die altbekannten Zutaten.

Gerade Sci-Fi-Serien bieten Raum für starke Charaktere und Figuren, verschiedene Realitäten und Handlungsorte. Die ersten Sci-Fi-Serien entstanden bereits in den 1960er Jahren. Auch diese verdienten Klassiker gehören in eine Liste der 50 besten Science-Fiction-Serien. Daneben natürlich frische Produktionen, Highlights und echte Insider-Tipps!

1. Star Trek Original

IMDb Bewertung: 8.4/10 | Rotten Tomatoes Bewertung: 80 %


Am Anfang des Star-Trek-Universums steht selbstverständlich die US-Originalserie. Das im Deutschen unter dem Titel „Raumschiff Enterprise“ bekannte Format wurde in den Jahren 1966 – 1969 produziert. Die deutsche Erstausstrahlung erfolgte am 27. Mai 1972.

Der Look der Serie zeigt, wie wir uns den Weltraum in den 1960er-Jahren vorstellten. Kostüme, Kulissen und Requisiten genießen bis heute einen hohen Kultstatus und bestechen durch ihren Retro-Charme. Ebenso beliebt: die Crew von Raumschiff „Enterprise“, angeführt von dem kernigen Captain Kirk (William Shatner) sowie seinem ersten Offizier, dem Vulkanier Spock (Leonard Nimoy). Nicht weniger wichtig ist Schiffsarzt Dr. Leonard „Pille“ McCoy, gespielt von DeForest Kelley. Als weibliches Besatzungsmitglied eroberte die Kommunikationsoffizierin Lieutenant Nyota Penda Uhura die Herzen der Star-Trek-Fans.

2. Star Trek: The Next Generation

IMDb Bewertung: 8.7/10 | Rotten Tomatoes Bewertung: 91 %


1987 bis 1994 produzierte „Paramount Pictures“ als Fortführung der Star-Trek-Reihe „Star Trek: The Next Generation“. Der deutsche Titel „Raumschiff Enterprise – Das nächste Jahrhundert“ zeigt, dass auch in der Serienrealität und somit auf dem Raumschiff die Zeit nicht stehengeblieben ist. Als Nachfolger von Captain Kirk tritt Jean-Luc Picard in Erscheinung, ein besonnener, kluger Anführer und die Paraderolle des Schauspielers Patrick Stewart.

In 178 Episoden erkundet die „Enterprise“ den Weltraum, studiert außerirdische Kulturen und Techniken – und muss sich bisweilen auch in kriegerischen Konflikten behaupten. Neben Picard prägt vor allem der Klingone Lieutenant Worf das Bild der Crew. Die Produktionsfirma initiierte 1984 die Erfindung einer eigenen Serien-Sprache: Klingonisch. Für eingeschworene Fans der Serie ist es Pflicht, den außerirdischen Dialekt wenigstens in Grundzügen zu beherrschen.

3. Dr. Who

IMDb Bewertung: 8.4/10 | Rotten Tomatoes Bewertung: 68 %


Mit dem Original von „Dr. Who“ schrieb die BBC ab 1963 Seriengeschichte. Kein Wunder, dass sich das hochgradig erfolgreiche Format bis 1989 ununterbrochen fortsetzte. Mittlerweile ist „Dr. Who“ die am längsten laufende SF-Serie, inklusive Eintrag im Guiness-Buch der Rekorde.

Clou der Serie ist die Idee, eine ausrangierte Polizei-Notrufzelle als Zeitmaschine zu nutzen. Mit diesem charakteristischen Behältnis reist der mysteriöse „Doktor“ zwischen den Dimensionen hin und her und muss alle möglichen Abenteuer bestehen.

Während „Dr. Who“ in Großbritannien schon lange Teil der Popkultur ist, dauerte es im Rest der Welt etwas länger. Spätestens jedoch 2005, als die Serie in neuer Aufmachung weitergeführt wurde, änderte sich das. Seitdem hat sich eine regelrechte „Dr.-Who“-Industrie aus Büchern, Comics und Merchandise entwickelt.

4. Firefly

IMDb Bewertung: 9/10 | Rotten Tomatoes Bewertung: 77 %


„Firefly – Der Aufbruch der Serenity“ aus dem Jahr 2002 ist eine Mischung aus Space Opera und Western. Die Serie transportiert etwas vom Lebensgefühl der frühen Besiedelung Nordamerikas. Nur dass sich hier alles zu Beginn des 26. Jahrhunderts im Weltraum abspielt. Im Zentrum der Handlung steht das in die Jahre gekommene Transportraumschiff „Serenity“. Das Vehikel wird kommandiert von Captain Malcolm „Mal“ Reynolds, der damit seine halblegalen Aufträge ausführt. Reynolds und seine Leute liegen dabei immer im Clinch mit der Allianz, einer autoritären Staatsmacht. Für die Produktion zeichnet Joss Whedon verantwortlich, der schon 1997 mit der Serie „Buffy the Vampire Slayer“ einen Publikumshit landen konnte.

5. The Mandalorian

IMDb Bewertung: 8.7/10 | Rotten Tomatoes Bewertung: 93 %


„The Mandalorian“ spielt nach den Ereignissen von „Die Rückkehr der Jedi“ und zeigt Pedro Pascal in der Rolle des einsamen Kopfgeldjägers Din Djarin. Bei seinem ersten Kopfgeldauftrag übernimmt er die Verantwortung für eine Figur, die liebevoll „Baby Yoda“ genannt wird, ein Junge derselben Spezies wie der verehrte Jedi-Meister Yoda. Die beiden entwickeln eine liebenswerte Vater-Sohn-Beziehung, während sie auf Mini-Quests durch die Galaxie reisen und Din Djarin versucht, den Jungen vor anderen bösartigen Mächten zu schützen.

„The Mandalorian“ enthält verschiedene Easter Eggs aus den „Star Wars“-Filmen sowie Figuren, die bisher nur in der Zeichentrickserie oder in anderen Medien zu sehen waren. Die Serie eignet sich hervorragend als Ergänzung zu einem Marathon durch alle „Star Wars“-Filme und Spin-offs. Das Format von „The Mandalorian“ ist es jedoch, das die Serie zu einem echten Binge-Event macht. Der Weltraum-Western folgt einer Struktur, die eher dem Heist-of-the-Week-Format ähnelt als einer langen, epischen Erzählung.

6. Sense8

IMDb Bewertung: 8.2/10 | Rotten Tomatoes Bewertung: 86 %


„Sense8“ erzählt die Geschichte von acht Menschen, die über die ganze Welt hinweg emotional und mental miteinander verknüpft sind. Das Problem: Eine niederträchtige Organisation trachtet ihnen nach dem Leben. Indem die acht Protagonisten zusammenarbeiten und sich austauschen, können sie sich gegen ihre Jäger zur Wehr setzen.

Tolle Schauspieler, viel Action und ein abwechslungsreiches, globales Setting machen den Reiz der Serie aus. Kreative Köpfe hinter „Sense8“ sind niemand Geringeres als die Geschwister Wachowski, die 1999 mit „Matrix“ Weltruhm erlangten.

7. Stargate SG-1

IMDb Bewertung: 8.4/10


In „Stargate SG-1“ eröffnet sich einer Sondereinheit der US-Airforce durch ein antikes Tor der Weg zu weit entfernten Planeten im Universum. Dass die Erlebnisse jenseits des „Sternentors“ jede Menge Gefahr, Action, aber auch großartige Wunder mit sich bringen, versteht sich von selbst.

Die Serie gründet sich auf dem „Stargate“-Kinofilm aus dem Jahr 1994 und wurde zwischen 1997 und 2007 produziert. Wer auf Military-Science-Fiction steht, also betont kriegerische Konflikte im Weltraum, liegt mit „Stargate SG-1“ genau richtig.

8. Real Humans

IMDb Bewertung: 7.9/10


„Real Humans – Echte Menschen“ beweist, dass niveauvolle Serien-Kost nicht zwangsläufig aus England oder den USA kommen muss. Die schwedische Produktion entwirft das Bild einer nahen Zukunft, in der wir menschlich aussehende und agierende Roboter vollständig in unseren Alltag integriert haben. Problematisch wird es, als diese sogenannten „Hubots“ beginnen, Emotionen zu entwickeln.

„Real Humans“ ist ein anspruchsvoller Beitrag zur Androiden-Thematik, der bezeichnenderweise in Deutschland erstmals von „arte“ ausgestrahlt wurde. Von der „Deutschen Film- und Medienbewertung“ gab es das Prädikat „besonders wertvoll“.

9. Babylon 5

IMDb Bewertung: 8.4/10


„Babylon 5“, entstanden zwischen 1993 und 1998, ist ein Evergreen der Sci-Fi. Vor allem der großzügige Einsatz digitaler Effekte und Computergrafiken erregte in den 1990ern Aufsehen. Ort der Handlung ist die internationale Raumstation „Babylon 5“, ein Treffpunkt unterschiedlicher Völker, die hier friedlich koexistieren. Doch hinter der Harmonie bedrohen Mord und politische Intrigen den Frieden.

Ein typisches, im Weltraum angelegtes Setting, das aufgrund seiner philosophischen Untertöne den Nerv vieler Liebhaber des Genres traf. In Deutschland ging die Serie ab 1995 auf „ProSieben“ an den Start.

10. Battlestar Galactica

IMDb Bewertung: 8.7/10 | Rotten Tomatoes Bewertung: 95 %


Die zwischen 1978 und 1980 entwickelte US-Serie „Battlestar Galactica“ („Kampfstern Galactica“) profitierte von dem Ruhm der Star-Wars-Filme. Die späten 1970er und frühen 1980er waren bekanntlich eine Hochzeit der „Space Opera“, interplanetarischer Sternenkriege und hochgerüsteter Raumschiffe. In dieser Tradition bewegt sich auch die seit 2004 produzierte „Battlestar Galactica“-Adaption, allerdings mit feineren Zwischentönen. So stehen neben Kriegsszenen vor allem die Interaktionen und Verhältnisse der Figuren im Fokus. Die Story: Nachdem der Großteil der Menschheit durch einen außerirdischen Angriff vernichtet wurde, bleibt es der Crew des Schlachtschiffs „Galactica“ überlassen, weitere Menschen im Universum ausfindig zu machen.

11. Foundation

IMDb Bewertung: 7.4/10 | Rotten Tomatoes Bewertung: 71 %


In der Zukunft kämpft ein galaktisches Imperium um den Erhalt seiner Macht, als ein Mathematiker seinen Untergang und den Abstieg in ein dunkles Zeitalter vorhersagt.

Foundation ist die Adaption von Isaac Asimovs Romanen und der große Wurf von Apple TV+, um ein Genre-Drama im Sci-Fi-Setting unter die Leute zu bringen, und es sieht großartig aus. Auch die Geschichte ist eine große Aufgabe spannend zu erzählen, denn die verschiedenen Charaktere sind auf verschiedenen Planeten stationiert und verschiedene Ambitionen führen zu Konflikten mit anderen. Es ist eine Art Game of Thrones im Weltraum, wenn du so willst.

12. Orphan Black

IMDb Bewertung: 8.3/10 | Rotten Tomatoes Bewertung: 93 %


Der geklonte Mensch – in der kanadisch-amerikanischen Koproduktion „Orphan Black“ ist er bereits Wirklichkeit. Die Protagonistin Sarah Manning, gespielt von Tatiana Maslany, muss erfahren, dass sie bereits mehrere Doubles besitzt. Und nicht nur sie, auch andere Menschen existieren als Klone. Doch wer steht hinter diesen Klonen, die sich zwar äußerlich gleichen, jedoch alle verschiedene Persönlichkeiten verkörpern. Für Sarah beginnt ein verwirrendes, gefährliches Spiel um die Frage nach der eigenen Identität. Denn wie die anderen Klone ist auch sie in die Schusslinie eines gnadenlosen Auftragskillers geraten.

Die mehrfach preisgekrönte Serie erlebte ihre deutsche Erstausstrahlung am 2. Mai 2014 auf dem Trend-Sender „ZDFneo“. Mittlerweile ist die Serie auch auf Netflix abrufbar.

13. Altered Carbon

IMDb Bewertung: 7.9/10 | Rotten Tomatoes Bewertung: 75 %


Im 25. Jahrhundert ist die Digitalisierung des menschlichen Geistes unumstößliche Realität geworden. So sieht es die Ausgangssituation der Netflix-Serie „Altered Carbon“ vor, basierend auf dem Roman des britischen Autors Richard Morgan. Wer sich an William Gibsons „Neuromancer“ erinnert fühlt, liegt richtig.

„Altered Carbon“ bedient das unter dem Begriff „Cyberpunk“ geläufige Subgenre der Science Fiction. Aufgrund der erwähnten Digitalisierung können Menschen über Jahrhunderte weiterexistieren – solange ihr Digitalisat weitergereicht wird. Ein spannender Gedanke, der hierbei noch um Elemente von Krimi und Thriller aufgepeppt wird.

14. Star Trek: Strange New Worlds

IMDb Bewertung: 8.2/10 | Rotten Tomatoes Bewertung: 99 %


Diese Serie, die einige Jahre vor der Zeit spielt, als Captain Kirk die Enterprise in der Originalserie kommandierte, greift das Episodenformat der Originalserie auf und fügt gleichzeitig einige neue moderne Elemente hinzu. Es gibt viele neue und wiederkehrende Charaktere, und die Handlung dreht sich um die interstellare Erkundung mit Captain Christopher Pike am Steuer und einem jugendlichen Fähnrich Spock, der noch am Anfang seiner Karriere steht.

„Strange New Worlds“ wurde von den Kritikern gelobt und zählt mittlerweile zu einer der besten neuen Science-Fiction-Serien aller Zeiten.

15. Westworld

IMDb Bewertung: 8.6/10 | Rotten Tomatoes Bewertung: 80 %


„Westworld“ basiert auf dem gleichnamigen Science-Fiction-Streifen aus dem Jahr 1973 von Michael Crichton. Unvergessen: Yul Brynner als mechanischer „Pistolero“. Abermals ist ein an den Wilden Westen angelehnter Freizeitpark Schauplatz des Geschehens. Hier darf der zivilisierte Mensch ungehemmt seinen Trieben nachgehen, Servicekräfte in Form von Androiden stehen ihm dabei zur Seite. Wer den Originalfilm kennt, weiß, dass Konflikte mit diesen menschlich aussehenden Maschinen vorprogrammiert sind.

Die seit 2016 produzierte Serie bietet einen gelungenen Mix aus Western und Sci-Fi und macht dem großen Vorbild von 1973 alle Ehre.

16. Fringe

IMDb Bewertung: 8.5/10 | Rotten Tomatoes Bewertung: 90 %


Ist „Fringe – Grenzfälle des FBI“ noch Sci-Fi oder schon Mystery? Die zwischen 2008 und 2013 gedrehte Serie vereint jedenfalls das Beste aus beiden Welten! Es geht um eine spezielle Abteilung des FBI, deren Mitarbeiter grenzwissenschaftliche Phänomene untersuchen. Dabei handelt es sich nicht nur um Vorgänge, die unseren Erfahrungshorizont übersteigen. Tatsächlich erhärtet sich nämlich der Verdacht, dass sich diese Vorgänge in einem Paralleluniversum zutragen. Letzteres wäre denn auch das Indiz dafür, dass wir es hier mit Science Fiction zu tun haben.

Ganz im Hier und Jetzt fand die Rezeption der beliebten Serie statt. Zweimal wurde „Fringe“ für den amerikanischen TV-Preis Emmy nominiert.

17. Stranger Things

IMDb Bewertung: 8.7/10 | Rotten Tomatoes Bewertung: 91 %


„Stranger Things“ ist eine Coming-of-Age-Geschichte, deren Handlung in einer amerikanischen Kleinstadt im Jahr 1983 angesiedelt ist. Das spurlose Verschwinden eines 12-jährigen Jungen stellt die Idylle des Städtchens auf den Kopf. Die Freunde des Verschwunden beginnen der Sache auf den Grund zu gehen und treffen dabei auf ein mysteriöses Mädchen mit übersinnlichen Fähigkeiten.

Gekonnt spielt „Stranger Things“ mit Elementen aus Mystery, Science Fiction und Drama. Unübersehbar ist auch eine nostalgische Schlagseite hin zu 80er-Jahre-Filmhits wie „E. T“, „Poltergeist“ oder „Die Goonies“.

18. For All Mankind

IMDb Bewertung: 7.9/10 | Rotten Tomatoes Bewertung: 91 %


In diesem alternativen Geschichtsdrama wetteifern Amerika und Russland darum, als Erste auf dem Mond zu sein … und eine Mondbasis zu errichten.

Wenn du historische Fiktion sehen willst, aber auch Lust auf Science-Fiction hast, ist For All Mankind genau das Richtige für dich. Die Serie stellt die Frage, was passiert wäre, wenn Russland zuerst auf dem Mond gelandet wäre und das große Wettrennen im Weltraum nie zu Ende gegangen wäre, während die USA und Russland in den folgenden Jahrzehnten versucht haben, sich gegenseitig zu übertreffen. Voller Politik, sozialer Fragen und einer Menge „Was-wäre-wenn“-Fragen für Weltraumfreaks ist „For All Mankind“ etwas für alle, die geerdete Science-Fiction mögen.

19. The Orville

IMDb Bewertung: 8/10 | Rotten Tomatoes Bewertung: 77 %


In den ersten Episoden machte sich The Orville über frühere Weltraum-Serien lustig, vor allem über die Star-Trek-Reihe. Doch schon bald entwickelte sich die Science-Fiction-Serie zu einem ganz eigenen Phänomen, das mehr als nur eine respektvolle Anspielung auf seine Vorgänger ist.

Auch wenn es viele spannende Szenen gibt, nutzt die „The Orville“ ihr Science-Fiction-Elemente, um tiefgreifende Fragen zu stellen, für die das Genre zu Recht bekannt ist. Die Serie ist sowohl eine Satire als auch eine Hommage an das Genre, und das gelingt ihr in jeder einzelnen Folge.

20. The Man in the High Castle

IMDb Bewertung: 7.9/10 | Rotten Tomatoes Bewertung: 84 %


Die Welt der Science Fiction wäre ohne Philip K. Dick (1928 – 1982) bedeutend ärmer. Vor allem alternative Realitäten und Wahrnehmungen zählten zur Spezialität des amerikanischen Autors. Die seit 2015 von Amazon produzierte Fernsehserie „The Man in the High Castle“ bezieht sich lose auf Dicks gleichnamigen Roman. Schauplatz der Story ist das alternativ geschilderte Jahr 1962, in dem Deutschland und Japan den Zweiten Weltkrieg gewonnen und die USA okkupiert haben. Treibende Kraft hinter der Serie: Produzent und Regisseur Ridley Scott, der Philip K. Dick bereits 1982 mit dem Kultfilm „Blade Runner“ ein Denkmal gesetzt hat.

21. Philip K. Dick’s Electric Dreams

IMDb Bewertung: 7.2/10 | Rotten Tomatoes Bewertung: 72 %


Auf welcher Geschichte basierte Ridley Scotts „Blade Runner“? Richtig, auf dem Roman „Träumen Androiden von elektrischen Schafen?“ von Philip K. Dick. Die Sony-Produktion „Philip K. Dick’s Electric Dreams“ ist natürlich eine Anspielung auf Roman und Autor. Allerdings greift die britische Serie auf diverse Kurzgeschichten von Dick zurück, so dass sich unterm Strich eine Anthologie ergibt. Überhaupt scheint der Autor unter Serienmachern beliebt zu sein. So lieferte er ebenfalls den Stoff für Produktionen wie „The Man in the High Castle“, „Minority Report“ und „Total Recall 2070“. Mit Ronald D. Moore („Battlestar Galactica“, „Star Trek“) ist ein im Genre bewanderter Produzent für die Entstehung der Serie verantwortlich.

22. The Twilight Zone

IMDb Bewertung: 9.1/10


Die US-Serie „The Twilight Zone“ bietet keine lupenreine Science Fiction, sondern bedient ebenso Genres wie Fantasy und Horror. Die Sci-Fi-Elemente jedoch entsprechen ganz dem Produktionszeitraum der 1950er- und 60er-Jahre: Raumflug, Aliens, Roboter usw. Im Gegensatz zu jüngeren Formaten gibt es bei „The Twilight Zone“ keinen feststehenden Stab an Schauspielern oder Handlungsorten.

Bis 1965 entstanden 156 Episoden, die Erstausstrahlung im deutschen TV erfolgte 1961. In den 1980ern und 2000er-Jahren kam es zu einer Wiederbelebung der Serie, unter anderem mit Drehbüchern von Autoren wie Stephen King, Sidney Sheldon oder Ray Bradbury.

23. Halo

IMDb Bewertung: 8/10 | Rotten Tomatoes Bewertung: 77 %


Es gibt nicht viele gute Serien, die auf Videospielen basieren, aber Halo etabliert sich schnell als herausragende Serie in diesem Bereich. „Halo“ adaptiert die Geschichte des Computerspiels, die sich um einen Krieg zwischen der Menschheit und einer außerirdischen Allianz dreht, die von einer theokratischen Organisation regiert wird.

„Halo“ weicht zwar manchmal vom etablierten Kanon ab, aber die Qualität des Drehbuchs und die Leistungen der Schauspieler vermitteln den Eindruck, dass die Science-Fiction-Serie das Zeug dazu hat, die Saga erfolgreich fortzusetzen.

24. Raised by Wolves

IMDb Bewertung: 7.5/10 | Rotten Tomatoes Bewertung: 80 %


Ein Androidenpaar soll die Menschheit retten, indem es auf einem unfruchtbaren Planeten Kinder aufzieht, aber einige religiöse Fanatiker haben andere Vorstellungen.

Raised by Wolves hat Ridley Scotts Handschrift – er hat die Serie produziert und bei den ersten beiden Episoden Regie geführt. In diesem außerweltlichem Drama werden einige große Fragen über Elternschaft und Religion gestellt. Ist ein Roboter, der Kinder hat, ein Affront gegen Gott? Die Serie ist auf eine sehr gute Art und Weise extrem schräg und erschafft ein Universum, das man so noch nicht gesehen hat. Obwohl die ersten Episoden ziemlich in sich abgeschlossen zu sein scheinen, gibt es schon früh Hinweise darauf, dass es noch eine Menge zu erzählen gibt.

25. Star Trek: Picard

IMDb Bewertung: 7.3/10 | Rotten Tomatoes Bewertung: 86 %


Am Ende des 24. Jahrhunderts und 14 Jahre nach seinem Ausscheiden aus der Sternenflotte führt Jean-Luc Picard ein ruhiges Leben auf seinem Weinberg, dem Chateau Picard. Als er von einer mysteriösen jungen Frau, Dahj, gesucht wird, die seine Hilfe braucht, wird ihm bald klar, dass sie möglicherweise persönliche Verbindungen zu seiner eigenen Vergangenheit hat.

Wenn es eine Figur im Trek-Universum gibt, die einen jahrelangen Handlungsbogen tragen kann, dann ist es Jean-Luc Picard. Es ist eine wahre Freude, Stewart wieder in seinem Element zu sehen, und es ist eine Erleichterung, dass es Picard gelungen ist, ein neues Universum um ihn herum aufzubauen, in dem wir eigentlich gerne mehr Zeit verbringen würden.

26. The Prisoner

IMDb Bewertung: 8.1/10 | Rotten Tomatoes Bewertung: 81 %


Ein Top-Agent gibt seinen Job auf, wird entführt und an einem entfernten Ort als „Nummer 6“ festgehalten. Seine Bewacher – ebenfalls nummeriert – horchen ihn kontinuierlich aus. Vor allem wollen sie den Grund seiner Kündigung aufdecken. „Nummer 6“ wiederum möchte das Geheimnis um seinen Aufenthalt entschleiern. Das größte Rätsel: Wer verbirgt sich hinter der „Nummer 1“? Mit „The Prisoner“ (deutsch: „Nummer 6“) wurde in den Jahren 1967 bis 1969 ein großer Treffer im britischen Fernsehen gelandet. Ab 1969 gab es die 17 Folgen auch im deutschen TV. Eine Adaption der Idee erfolgte 2009 mit der sechsteiligen Serie „The Prisoner – Der Gefangene“.

Insider-Wissen: Die Heavy-Metal-Band „Iron Maiden“ verwendete 1982 in ihrem Song „The Prisoner“ einen Sample aus der Serie: „I am not a number, I am a free man!“

27. Legion

IMDb Bewertung: 8.2/10 | Rotten Tomatoes Bewertung: 91 %


Stell’ dir vor, du hörst plötzlich Stimmen, siehst aber keinen Sprecher. Eine Form von Schizophrenie oder einer anderen Geisteskrankheit? Diese Diagnose erhält zumindest David Haller, dessen Leben sich größtenteils in verschiedenen Psychiatrien abspielt. Bis er auf eine Patientin trifft, die ihm klarmacht, dass er keine Krankheit hat – sondern Superkräfte! David muss lernen, mit dieser Fähigkeit umzugehen; insbesondere jedoch muss er herausfinden, wer oder was hinter den Stimmen steht.

„Legion“ ist eine Serie aus der Welt der X-Men-Comics, allerdings verfilmt mit realen Figuren. In der Rolle des tragischen Superhelden David Haller: Dan Stevens.

28. The Outer Limits

IMDb Bewertung: 7.7/10 | Rotten Tomatoes Bewertung: 92 %


Ähnlich wie „Twilight Zone“ setzte „The Outer Limits“ auf das Erzählen einzelner, voneinander unabhängiger Episoden. Wobei jedoch der Anteil an Elementen der Sci-Fi merklich höher liegt. Thematisch kreisen die insgesamt 49 Folgen um die Fragen, die in den 1960ern die wissenschaftliche Welt beschäftigten, etwa Reisen durch Zeit und Raum, Teleportation oder künstliche Realitäten. Die US-Serie entstand zwischen 1963 und 1965. Eine Neuauflage kam in den Jahren 1995 bis 2002 Jahren zustande und lief im deutschen Fernsehen unter dem Titel „Outer Limits – Die unbekannte Dimension“.

Übrigens: Die Heavy-Metal-Band „Voivod“ – ohnehin ein musikalisches Aushängeschild des Cyberpunk – zollte „The Outer Limits“ mit ihrem gleichnamigen Album von 1993 Tribut.

29. The Expanse

IMDb Bewertung: 8.5/10 | Rotten Tomatoes Bewertung: 94 %

30. THE 100

IMDb Bewertung: 7.6/10 | Rotten Tomatoes Bewertung: 93 %

31. Black Mirror

IMDb Bewertung: 8.8/10 | Rotten Tomatoes Bewertung: 84 %

32. Into The Badlands

IMDb Bewertung: 7.9/10 | Rotten Tomatoes Bewertung: 84 %

33. Torchwood

IMDb Bewertung: 7.7/10 | Rotten Tomatoes Bewertung: 94 %

34. Agents of S.H.I.E.L.D.

IMDb Bewertung: 7.5/10 | Rotten Tomatoes Bewertung: 95 %

35. The OA

IMDb Bewertung: 7.8/10 | Rotten Tomatoes Bewertung: 84 %

36. Terminator: The Sarah Connor Chronicles

IMDb Bewertung: 7.6/10 | Rotten Tomatoes Bewertung: 85 %

37. The X-Files

IMDb Bewertung: 8.6/10 | Rotten Tomatoes Bewertung: 74 %

38. Dark Matter

IMDb Bewertung: 7.5/10 | Rotten Tomatoes Bewertung: 89 %

39. Star Trek Discovery

IMDb Bewertung: 7/10 | Rotten Tomatoes Bewertung: 86 %

40. The 4400

IMDb Bewertung: 7.3/10 | Rotten Tomatoes Bewertung: 95 %

41. Eureka

IMDb Bewertung: 7.9/10 | Rotten Tomatoes Bewertung: 82 %

42. Continuum

IMDb Bewertung: 7.6/10 | Rotten Tomatoes Bewertung: 88 %

43. Star Trek: Deep Space Nine

IMDb Bewertung: 8.1/10 | Rotten Tomatoes Bewertung: 91 %

44. Star Trek: Voyager

IMDb Bewertung: 7.8/10 | Rotten Tomatoes Bewertung: 76 %

45. Lost in Space

IMDb Bewertung: 7.3/10 | Rotten Tomatoes Bewertung: 84 %

46. Future Man

IMDb Bewertung: 7.7/10 | Rotten Tomatoes Bewertung: 91 %

47. Colony

IMDb Bewertung: 7.3/10 | Rotten Tomatoes Bewertung: 92 %

48. Star Trek: Enterprise

IMDb Bewertung: 7.5/10 | Rotten Tomatoes Bewertung: 55 %

49. Away

IMDb Bewertung: 6.6/10 | Rotten Tomatoes Bewertung: 58 %

50. Space Force

IMDb Bewertung: 6.7/10 | Rotten Tomatoes Bewertung: 64 %

Die Welt der Science Fiction besteht aus mehr als nur aus fremden Planeten und Aliens. Technische Neuerungen und wissenschaftlicher Fortschritt werden in den Serien genauso thematisiert wie handfeste Action und zwischenmenschliche Beziehungen. Ein großes Thema bleibt die voranschreitende Digitalisierung und ihre Auswirkung auf die Menschheit. Roboter sind längst keine Träume aus dem Drehbuch mehr, sondern lebendige Realität. Androiden und Klone – bis jetzt nur Figuren in Science-Fiction-Serien – könnten eine ähnliche Entwicklung nehmen. Eins jedenfalls ist sicher: Die Zukunft ist nicht mehr weit …

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