Die 40 besten Militärfilme aller Zeiten

Soldaten sitzen auf einem Panzer
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Filme erlauben uns auf wunderbar zuverlässige Art und Weise, für zwei oder drei Stunden in eine aufregendere, oftmals angenehmere Welt zu entfliehen. Auf der anderen Seite geben sie uns die Möglichkeit, einige der dunkelsten Aspekte der Menschheit für Unbeteiligte begreifbar zu machen: Kriegs- und Militärfilme richten den Blick auf bewaffnete Konflikte und ihre frustrierend vielfältigen Konsequenzen. Wir haben 40 der besten und bedeutendsten Vertreter des Genres versammelt!

Platz 1: Full Metal Jacket

1987, Regie: Stanley Kubrick


Der vorletzte vollendete Film von Regie-Legende Stanley Kubrick ist insbesondere für den ersten seiner zwei Abschnitte bekannt und beliebt: Unter der knochenharten Anleitung von Gunnery Sergeant Hartman (R. Lee Ermey) werden angehende US-Marines minutenlangen Schimpftiraden und anderen Erniedrigungen ausgesetzt. Gerade dem als „Private Paula“ verunglimpften Leonard Lawrence (Vincent D’Onofrio) setzt die unbarmherzige Ausbildung auf Parris Island denkbar schwer zu… der wahre Horror des Krieges steht Hauptfigur „Joker“ (Matthew Modine) jedoch erst noch bevor, als er zur Berichterstattung nach Vietnam entsandt wird.

Platz 2: Black Hawk Down

2001, Regie: Ridley Scott


Dieser auf wahren Begebenheiten beruhende Militärfilm thematisiert einen heillos aus dem Ruder gelaufenen Versuch US-amerikanischer Spezialeinheiten, wichtige Anhänger eines berüchtigten Warlords in Mogadischu festzunehmen. Im Oktober 1993 gelang es der örtlichen Miliz, zwei Black Hawks vom Himmel zu holen, woraufhin sich der entsandte Rettungstrupp nur mit größter Mühe durch die fremden, unübersichtlichen Straßen der Hauptstadt Somalias kämpfen konnte.

Ridley Scotts stargespickte Schilderung der Ereignisse (unter anderem besetzt mit Ewan McGregor, Josh Hartnett, William Fichtner, Tom Hardy, Orlando Bloom oder Nikolaj Coster-Waldau) macht der U.S. Army aufgrund einer engen Kooperation zwar gewisse Zugeständnisse, vermittelt aber dennoch einen beklemmend authentischen Eindruck eines tödlichen Fiaskos.

Platz 3: Tödliches Kommando – The Hurt Locker

2009, Regie: Katheryn Bigelow


Dieses vergleichsweise aktuelle Kriegsdrama hat nicht zuletzt durch einen sechsfachen Oscar-Gewinn – unter anderem erstmals mit dem an eine Frau vergebenen Regiepreis – für Aufsehen gesorgt. Der englische Originaltitel kommt dem Kern des Streifens dabei deutlich näher als die recht beliebig wirkende deutsche Variante: Hauptfigur ist der von Jeremy Renner verkörperte William James, der im Irak Kampfmittel für die US-amerikanische Armee beseitigt und seinen „Schmerz wegschließt“. Hochspannende Entschärfungssequenzen und ein feines Auge für die suchtgefährdende Wirkung, die der Rausch des Kampfes ausüben kann, zeichnen „The Hurt Locker“ aus!

Schonungslos nüchterne Schilderungen heben den Film deutlich von patriotisch eingefärbten Belehrungen ab!

Platz 4: Top Gun – Sie fürchten weder Tod noch Teufel

1986, Regie: Tony Scott


Ob man den tonnenschweren 80er-Faktor dieses Fliegerfilms aus heutiger Sicht nur noch kitschig oder auch charmant findet, ist wahrscheinlich reine Geschmackssache – der kommerzielle Erfolg von „Top Gun“, atemberaubende Actionsequenzen und ein unvergesslicher Soundtrack sind jedoch über jeden Zweifel erhaben!

Tom Cruise verkörpert den ambitionierten Leutnant Pete „Maverick“ Mitchell, der zusammen mit seinem Partner Nick „Goose“ Bradshaw (Anthony Edwards) die Chance zur Ausbildung an der titelgebenden Elite-Jagdflugschule bekommt. Dort ist die Konkurrenz zu Tom „Iceman“ Kazanski (Val Kilmer) nur eines von vielen Hindernissen, die der Draufgänger überwinden muss…

Platz 5: Dunkirk

2017, Regie: Christopher Nolan


Im Juni des Jahres 1940 sind tausende britische Soldaten im französischen Dunkerque eingekesselt. Evakuierungsversuche werden durch Bomberangriffe der deutschen Luftwaffe erschwert, weshalb die Operation Dynamo die Chance zur Rettung über den Ärmelkanal erzwingen soll.

Regisseur Christopher Nolan beobachtet die historischen Geschehnisse durch drei verschiedene Blickwinkel und folgt den Bemühungen zu Land, Luft und See, wobei ihm neben dem Kinodebütanten Fionn Whitehead gestandene Größen (etwa Tom Hardy, Cillian Murphy, Kenneth Branagh oder der bis dahin eher als Musiker bekannte Harry Styles) dienen. Auch ohne allzu explizite Gewaltdarstellung ist der verzweifelte Wettlauf gegen die Zeit äußerst einnehmend inszeniert, was insbesondere der teils regelrecht einschüchternden Sounduntermalung der starken Bilder geschuldet ist.

Platz 6: Der längste Tag

1962, Regie: Ken Annakin, Andrew Marton, Bernhard Wicki


Bis heute ist „Der längste Tag“ einer der aufwändigsten Militärfilme aller Zeiten, was sich allein am Engagement von nicht weniger als drei Regisseuren ausmachen lässt. Ein Kniff, der der möglichst authentischen Darstellung aller Seiten dient, die an der Normandie-Landung der alliierten Streitkräfte im Sommer 1944 beteiligt waren: Jeweils in Originalsprache schaut der Zuschauer den Briten und US-Amerikanern genauso über die Schulter wie den Franzosen und den Deutschen.
Die Darstellerriege umfasst neben Stars wie John Wayne, Sean Connery, Henry Fonda, Gert Fröbe, Curd Jürgens oder Paul Anka zudem einige echte D-Day-Veteranen. Einer der letzten großen Schwarzweiß-Filme, der darüber hinaus zwei Oscars einfahren konnte!

Platz 7: Der Soldat James Ryan

1998, Regie: Steven Spielberg


Mehr als drei Jahrzehnte nach „Der längste Tag“ nahm sich auch Starregisseur Steven Spielberg der Operation Overlord an. Mit „Der Soldat James Ryan“ prägte er dabei nicht nur die Inszenierung vieler kommender Kriegsfilme, sondern die generelle Erinnerung an einen wahrlich weltbewegenden Einsatz: Die US-amerikanische Landung am Nazi-besetzten Omaha Beach zu Beginn des Films wird mitsamt aller unappetitlichen Details geschildert und brennt sich unweigerlich ins Gedächtnis ein. Und dabei ist der D-Day nur der Anfang für die Truppe von Captain John Miller (Tom Hanks), der den letzten noch lebenden Ryan-Bruder (Matt Damon) hinter feindlichen Linien ausfindig machen soll…

Platz 8: Patton – Rebell in Uniform

1970, Regie: Franklin J. Schaffner


Wie der Name unschwer zu erkennen gibt, handelt es sich bei diesem mit sieben Oscars gewürdigten Werk um eine filmische Aufarbeitung von George S. Pattons Kriegsjahren: Der von George C. Scott dargestellte US-General misst sich in Nordafrika zunächst mit „Wüstenfuchs“ Erwin Rommel (Karl-Michael Vogler), tritt bei der Eroberung Italiens mit dem britischen Feldmarschall Bernard Montgomery (Michael Bates) in den Wettkampf und trägt anschließend entscheidend zur Befreiung Frankreichs bei.

Die auch als Bester Film von der Academy geehrte Autobiographie bewegt sich mitunter am Rande der Mystifizierung, doch gerade Hauptdarsteller Scott schlug zurecht einhelliges Kritikerlob entgegen!

Platz 9: Starship Troopers

1997, Regie: Paul Verhoeven


Mit dieser Zukunftsvision haben wir es mit dem vermutlich missverstandendsten Film unserer Liste zu tun. Als Beleg lässt sich heranführen, dass die ungeschnittene Fassung von „Starship Troopers“ in Deutschland unter anderem aufgrund ihrer vermeintlichen Glorifizierung der Armee bis 2017 indiziert war – wobei die explizite Gewaltdarstellung ebenfalls einen beträchtlichen Anteil trug. Diese Betrachtung leugnet jedoch die bittere satirische Komponente, mit der Regisseur Paul Verhoeven seine frisch von der Schule kommenden Hauptfiguren in einen brutalen Krieg gegen eine außerirdische Lebensform schickt: Überzeichnete Propagandavideos oder der mit Bürgerrechten einhergehende Dienst beim Militär lassen einige der hoffnungsvollen Jünglinge um Johnny Rico (Casper van Dien) blindlings in ihr Verderben ziehen.

Platz 10: Das dreckige Dutzend

1967, Regie: Robert Aldrich


Lange vor der „Suicide Squad“ stellt der von Lee Marvin gespielte Major John Reisman in dieser Romanadaption einen Trupp aus Gefängnisinsassen mit Militärerfahrung zusammen, dem die Aussicht auf Hafterleichterung winkt – zumindest gegen Erfüllung eines potentiell todbringenden Auftrags hinter feindlichen Linien. Durch harte Hand werden die zwölf eigensinnigen Männer (unter anderem gespielt von Charles Bronson, Donald Sutherland und Telly Savalas) zu einer Einheit geformt, die zur Vorbereitung der alliierten Frankreich-Invasion ein mit hochrangigen Nazi-Funktionären besetztes Schloss in der Bretagne stürmen soll.

Der zum Release wegen seiner Gewaltdarstellung umstrittene Streifen konnte vier Oscar-Nominierungen einheimsen!

Platz 11: Apocalpyse Now

1979, Regie: Francis Ford Coppola


Inmitten des Vietnamkriegs wird Captain Benjamin Willard (Martin Sheen) damit beauftragt, den abtrünnigen Colonel Kurtz (Marlon Brando) auszuschalten. Dieser ist im Dschungel von Kambodscha im Begriff, eine Armee aus weiteren Deserteuren aufzubauen. Im Zuge seines unüblichen Auftrags wird Willard die bisweilen absurde Seite des Krieges überdeutlich vor Augen geführt – etwa durch den maximal abgebrühten Leutnant Colonel Bill Kilgore (Robert Duvall), der seine Männer auch bei Granateneinschlag surfen lässt, leidenschaftlich über den Geruch von Napalm am Morgen sinniert und Wagners Walkürenritt als Mittel zur psychologischen Kriegsführung erkannt hat.

Für viele Kritiker einer der einflussreichsten und besten Filme aller Zeiten!

Platz 12: Die Brücke am Kwai

1957, Regie: David Lean


Zur Zeit des Zweiten Weltkriegs befindet sich ein von Leutnant Colonel Nicholson (Alec Guiness) angeführtes Bataillon der Briten in japanischer Gefangenschaft. Auf Geheiß von Colonel Saito (Sessue Hayakawa) müssen sie tatkräftig zum Bau einer Brücke beitragen, die über den Fluss Mae Nam Khwae Yai – kurz Kwai – führen soll. Um die Überlegenheit der eigenen Truppe auch über den Krieg hinaus zu demonstrieren und ihre Moral nicht zu brechen, treibt Nicholson seine Männer zur Höchstleistung an, doch dank eines geflohenen Mithäftlings wird die Zerstörung der Brücke längst vorbereitet… die Irrationalität von Ehrgefühl ist ein leitendes Motiv dieses sechsfach oscarprämierten Klassikers!

Platz 13: Platoon

1986, Regie: Oliver Stone


Der ebenfalls oscarprämierte „Geboren am 4. Juli“ mag kommerziell noch ein wenig erfolgreicher gewesen sein, stellvertretend für Oliver Stones berühmte Vietnam-Trilogie (vervollständigt durch „Zwischen Himmel und Hölle) soll hier jedoch ihr Anfang stehen: In „Platoon“ verarbeitet der Regisseur und Drehbuchautor viele seiner eigenen Erfahrungen im Kriegseinsatz, weshalb dem Film insbesondere durch amerikanische Kritiker ein hoher Grad an Authentizität bescheinigt wird.

Zuschauer folgen Infanteriesoldat Chris Taylor (Charlie Sheen), dessen zunächst eher positives Bild vom Militär an der Grenze zu Kambodscha einem harten Realitycheck unterzogen wird… mit vier Academy Awards, unter anderem für den Besten Film und die Beste Regie, prämiert!

Platz 14: 300

2006, Regie: Zack Snyder


Die wohl längste Adaptionskette dieser Liste: Basierend auf den Erzählungen des griechischen Geschichtenschreibers Herodot haben Frank Miller und Lynn Varley die Schlacht bei den Thermopylen zunächst in ihrer Graphic Novel „300“ adaptiert. Diese wiederum diente Zack Snyder für seine Verfilmung, die dank aufwändiger Computerbearbeitung durch einen einzigartigen, comicgerechten Look besticht! Unter der Führung von König Leonidas (Gerard Butler) zieht die titelgebende Anzahl an stolzen Spartiaten los, um dem Vormarsch der Perser unter Großkönig Xerxes (Rodrigo Santoro) Einhalt zu gebieten. Dass der Film dabei wenig Wert auf historische Genauigkeit legt, ist eine höfliche Untertreibung – der Unterhaltung und zahllosen zitierwürdigen Zeilen tut das jedoch keinen Abbruch.

Platz 15: Duell – Enemy at the Gates

2001, Regie: Jean-Jacques Annaud


Jude Law übernimmt die Rolle des Wassili Grigorjewitsch Saizew, der sich im Zweiten Weltkrieg tatsächlich als Scharfschütze der Roten Armee hervorgetan hat und dafür als „Held der Sowjetunion“ ausgezeichnet worden ist. Im Film wird der junge Schäfer zur verzweifelten Verteidigung von Stalingrad einberufen, wo er sein Talent für das Töten auf Distanz schnell unter Beweis stellt. Seine Quote ist derart beeindruckend, dass die Deutschen den gefürchteten Major König (Ed Harris) in die Region entsenden, um dem erfolgreichen Sniper das Handwerk zu legen. Ein erbittertes Duell entbrennt…

Zur Veröffentlichung bemängelten viele Medien die wenig kritische Betrachtungsweise der Scharfschützenarbeit; gerade in den Folgejahren erwies sich „Duell“ aber als Publikumsliebling.

Platz 16: Das Boot

1981, Regie: Wolfgang Petersen


Der weltweit wahrscheinlich bekannteste deutsche Kinofilm überhaupt (sechs Oscarnominierungen) behandelt die Feindfahrten der U 96. Im Zweiten Weltkrieg ist das U-Boot zunächst mit dem Versenken englischer Handelsschiffe betraut, statt einer bestimmten Mission steht schlussendlich allerdings die Dynamik der Besatzung im Vordergrund: Die in vielen Fällen namenlos bleibenden Figuren trudeln auf engstem Raum von einer turbulenten Situation in die nächste und sehen sich zudem internen Spannungen ausgesetzt. In der längsten Schnittfassung verschlingt das extrem aufwändig produzierte Drama, das sowohl für Wolfang Petersen als auch zahlreiche der Darsteller den Durchbruch im Filmgeschäft bedeutete, stolze fünf Stunden!

Platz 17: Im Westen nichts Neues

1930, Regie: Lewis Milestone


Der mit Abstand älteste Eintrag dieser Liste hat viele Motive nachfolgender Militärfilme etabliert: Auf Grundlage des gleichnamigen Romans von Erich Maria Remarque folgt die Handlung dem Gymnasiasten Paul Bäumer (Lew Ayres), dessen Lehrer wahrlich gute Werbung für den vermeintlich ruhmreichen Dienst in der Armee des Deutschen Reiches macht. Als sich Paul und zahlreiche seiner Klassenkameraden an der Front des Ersten Weltkriegs wiederfinden, stellen sie jedoch allzu schnell fest, dass der bewaffnete Konflikt wenig Glanzvolles mit sich bringt.

Bei den Academy Awards heimste der in Deutschland zunächst umstrittene Streifen die Trophäen für den Besten Film und die Beste Regie ein!

Platz 18: Die durch die Hölle gehen

1978, Regie: Michael Cimino


Im Mittelpunkt dieses fünffach oscarprämierten Drei-Stunden-Epos (Auszeichnungen gab es unter anderem für den Besten Film, die Beste Regie und Christopher Walken als Besten Nebendarsteller) stehen die drei Freunde Michael (Robert DeNiro), Nick (Walken) und Steven (John Savage). Michael Ciminos Anti-Kriegsfilm überspringt die eigentlichen Schlachten in Vietnam größtenteils und befasst sich stattdessen mit den Folgen der grausamen Folter, die das Trio in Gefangenschaft erleiden muss. In der bekanntesten Szene des Streifens werden die Hauptfiguren von Vietcong-Soldaten dazu gezwungen, Russisches Roulette gegeneinander zu spielen – die Willkürlichkeit des Krieges auf ihrem dramatischen Höhepunkt.

Platz 19: Eine Frage der Ehre

1992, Regie: Rob Reiner


Anders als die sonstigen hier vertretene Militärfilme verlegt „Eine Frage der Ehre“ den Schauplatz der Auseinandersetzung in den Gerichtssaal: Auf dem (heutzutage primär als Internierungslager bekannten) US-Stützpunkt Guantanamo Bay kommt der als Außenseiter geltende William Santiago zu Tode, nachdem er von zwei Kameraden angegriffen wird. Ihre Vertretung vor dem Militärstrafgericht übernehmen die Navy-Anwälte Daniel Kaffee (Tom Cruise) und Joanne Galloway (Demi Moore). Sie müssen insbesondere der Frage nachgehen, ob die beiden Angeklagten auf Geheiß ihre Vorgesetzten Colonel Nathan R. Jessup (Jack Nicholson) gehandelt haben könnten… gute darstellerische Leistungen beleben diesen ohnehin spannenden Justizthriller rund um zweifelhafte Hierarchien im Militär.

Platz 20: Jarhead – Willkommen im Dreck

2005, Regie: Sam Mendes


Bevor sich Sam Mendes Jahre später mit „1917“ dem Ersten Weltkrieg widmen sollte, adaptierte er mit „Jarhead“ die in Buchform veröffentlichten Schilderungen von Anthony „Swoff“ Swofford. Dieser diente im Zweiten Golfkrieg auf Seiten der US-amerikanischen Armee und wird im Film von Jake Gyllenhaal verkörpert. Statt die eigentlichen Kampfhandlungen im Irak konkreter aufzugreifen, steht hier das mitunter zermürbend eintönige Alltagsleben der in der Hitze der Wüste stationierten Soldaten im Vordergrund. Ein etwas anderer Militärfilm, der Isolation und Langeweile zum tragenden Element macht, ohne dabei zu langweilen.

Platz 21: Gesprengte Ketten

1963, Regie: John Sturges

Platz 22: Der Patriot

2000, Regie: Roland Emmerich

Platz 23: Im Fadenkreuz

2001, Regie: John Moore, Tim Matheson, James Dodson

Platz 24: Wir waren Helden

2002, Regie: Randall Wallace

Platz 25: Jagd auf Roter Oktober

1990, Regie: John McTiernan

Platz 26: Lone Survivor

2013, Regie: Peter Berg

Platz 27: Herz aus Stahl

2014, Regie: David Ayer

Platz 28: Braveheart

1995, Regie: Mel Gibson

Platz 29: Operation Walküre – Das Stauffenberg Attentat

2008, Regie: Bryan Singer

Platz 30: Pearl Harbor

2001, Regie: Michael Bay

Platz 31: 13 Hours: The Secret Soldiers of Benghazi

2016, Regie: Michael Bay

Platz 32: Shooter

2007, Regie: Antoine Fuqua

Platz 33: Der schmale Grat

1998, Regie: Terrence Malick

Platz 34: Mut zur Wahrheit

1996, Regie: Edward Zwick

Platz 35: Glory

1989, Regie: Edward Zwick

Platz 36: Heartbreak Ridge

1986, Regie: Clint Eastwood

Platz 37: Good Morning, Vietnam

1987, Regie: Barry Levinson

Platz 38: Zero Dark Thirty

2012, Regie: Kathryn Bigelow

Platz 39: American Sniper

2014, Regie: Clint Eastwood

Platz 40: Inglourious Basterds

2009, Regie: Quentin Tarantino

Manche der hier versammelten Filme beleuchten weltbewegende Schlachten, andere widmen sich packenden Einzelschicksalen vor einem schier überwältigenden Hintergrund. Viele basieren auf wahren Begebenheiten, einige machen sich stattdessen lieber Fantasie und futuristische Ideen zunutze – doch in allen Fällen darf man sich mehr als glücklich schätzen, die gezeigten Ereignisse lediglich in der Sicherheit des Kino- oder Wohnzimmersessels miterlebt zu haben!

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