Die 30 besten Superhelden-Serien aller Zeiten

Superhelden Serien Bild

Sie agieren zuweilen anonym und nehmen jedes Hindernis auf sich, um Otto Normalverbraucher vor den fiesesten Schurken zu beschützen: Superhelden. Die Faszination für die edlen Rächer in Strumpfhosen kennt keinen Abbruch. Was einst als kleine Nische im Comicsegment begann, genießt heute eine popkulturelle Relevanz, die Einzug in viele unterschiedliche Lebensbereiche erhalten hat. Egal ob in Kinofilmen, Videospielen oder als TV-Serie, die maskierten Kraftprotze sind schlichtweg omnipräsent.

Mit unserem Artikel wollen wir einmal beleuchten, wie sich unsere heißgeliebten Figuren in der Welt der Serienlandschaft schlagen. Zu diesem Zweck haben wir für euch die 30 besten Superhelden-Serien aller Zeit herausgesucht, die allesamt ein wahrhaft nobles Ziel verfolgen: Die Rettung des Zuschauers vor der allabendlichen Langeweile. Viel Vergnügen!

Platz 1: The Flash


Wenn ihr bereits dachtet, dass Usain Bolt ein wahres Geschwindigkeitswunder sei, dann habt ihr wahrscheinlich noch nie etwas von „The Flash“ gehört. Der in einen roten Anzug gehüllte Superheld hätte nämlich bereits lange die Ziellinie überschritten, bevor sich der jamaikanische Sprinter überhaupt die Laufschuhe zuschnüren könnte. Schuld für dieses abgefahrene Tempo war einst ein tragischer Unfall, bei dem der Protagonist Barry Allen (Grant Gustin) mit einer gehörigen Portion übernatürlicher Fähigkeiten ausgestattet wurde, die es ihm fortan ermöglichen, mit einem Affenzahn durch die Straßen von Central City zu sausen.

Somit schafft es die US-Serie, mit einer abgefahrenen Geschwindigkeit traumwandlerisch in unser Herz zu rasen. Dies liegt vor allem daran, dass die Show jedes Gebiet streift, welches Fans von Superhelden in Verzückung versetzt. Egal ob Zeitreisen, Crossover mit anderen Figuren oder verschiedene Planeten: Wer auf maskierte Rächer steht, wird „The Flash“ lieben.

Platz 2: Watchmen


Während die Realverfilmung des gleichnamigen Comics im Jahre 2009 noch eher auf verhaltene Reaktionen stieß, zeigte uns das Team rund um Damon Lindelof jüngst, dass sich die Watchmen durchaus spaßbringend auf den Bildschirm transportieren lassen. Was dem Zuschauer beim Ansehen der Superhelden-Serie auf Anhieb ins Auge springt, ist die erfrischende, unkonventionelle Herangehensweise der Produzenten. In anderen Genre-Ablegern können wir bereits häufig erahnen, welche Wendungen und Dramaturgie die Show durchlaufen wird, so aber nicht im Falle von „Watchmen“.

Die Sendung, in deren Mittelpunkt ein Verbund aus Superhelden steht, deren Mitglieder immer wieder in tatsächliche, historische Ereignisse verstrickt werden, besticht zweifellos durch ihre Eigenwilligkeit. Die Serie möchte ganz bewusst provozieren und mit den Erwartungen der Zuschauerschaft brechen. Kombiniert mit abgefahrenen Charakteren und einer spannungsgeladenen Story, avanciert „Watchmen“ zu einem der heißesten Eisen, die in der jüngsten Vergangenheit in der TV-Welt geschmiedet wurden.

Platz 3: Marvel’s Daredevil


Machen wir zunächst eine kurze Zeitreise ins Jahr 2003: Während im Radio „Für Dich“ von Yvonne Catterfeld rauf- und runterrattert, freuen wir uns darauf, demnächst Ben Affleck in der Rolle des Daredevil auf der Leinwand bestaunen zu dürfen. Rund 100 Minuten später wissen wir, dass die Verfilmung des Comics von Stan Lee und Bill Everett nichts weiter ist, als ein belangloser Reinfall.

Rund 12 Jahre später verschaffte Drew Goddard dem blinden Superhelden endlich die Bühne, die der Verbrechensbekämpfer schon so lange verdient hatte. Dabei hat sich Hauptfigur Matt Murdock (Charlie Cox) wahrlich einen Fulltime-Job ausgesucht, geht er doch auch tagsüber den Schurken an den Kragen, dann allerdings in Anwaltsrobe und mit dem Gesetzbuch. Nachts werden Anzug und Krawatte schließlich gegen Kostüm und Faustkampf getauscht. Wie es sich für eine Show aus dem Marvel-Universum gehört, treffen wir auf viele bekannte Gesichter, was vor allem Fans des Franchises enorme Freude bringen dürfte. Man merkt der Show förmlich an, dass sie nicht unter Zugzwang produziert wurde. So ergibt sich eine Superhelden-Serie, in welcher die Beteiligten frei aufspielen können, was wiederum der Chemie zwischen den einzelnen Akteuren spürbar zugutekommt.

Platz 4: The Punisher


Auf dem vierten Platz der besten Superhelden-Serien aller Zeiten treffen wir auf „The Punisher“. Wie auch „Daredevil“, stammen die Geschichten rund um „Bestrafer“ Frank Castle (Jon Bernthal) aus dem Hause Marvel. Tatsächlich handelt es bei der zwischen den Jahren 2017 und 2019 produzierten US-Serie sogar um ein direktes Spin-off zu jener auf Platz 3 vorgestellten Netflix-Produktion. Dass Superheld allerdings nicht gleich Superheld ist, zeigt uns die skrupellose Herangehensweise, mit welcher The Punisher seinen Widersachern an den Kragen geht. Dabei bedient sich der Weltverbesserer mitunter eher fragwürdigen Praktiken und schreckt auch vor Folter und Mord nicht zurück.

Zusammen mit dem herrlich düsteren Setting, bekommen wir mit „The Punisher“ eine derbe, jederzeit fesselnde Abendunterhaltung, die deutlich rauere Saiten aufzieht als ihre weich gewaschenen Genre-Kollegen.

Platz 5: Jessica Jones


Jessica Jones hat ihr Superheldinnen-Kostüm schon lange an den Nagel gehängt. Stattdessen betreibt die von Krysten Ritter gemimte Protagonistin zu Beginn der Show eine Privatdetektei, welche ihre besten Tage allerdings schon seit geraumer Zeit hinter sich hat. Der Grund, weshalb sich Jessica nun lieber als Detektivin verdingt, als den Schurken Aug in Aug entgegenzutreten, liegt in den fiesen Machenschaften des Bösewichten Kilgrave. Dieser nutzte seine übernatürlichen Fähigkeiten einst, um die Kontrolle über unsere Heldin zu übernehmen und ließ sie anschließend einen Mord begehen. Von dieser traumatischen Erfahrung gezeichnet, schwört die Akteurin aus dem Marvel-Universum innerhalb ihres Kampfes gegen das Verbrechen nunmehr vor allem auf ihren ausgeprägten Scharfsinn.

Was die Show so reizvoll macht ist die Tatsache, dass wir mit der Protagonistin eine verletzliche Hauptfigur präsentiert bekommen, die alles andere als unbesiegbar erscheint. Auch die inneren Konflikte, die in der Heldin wüten, werden durch die hervorragende Performance von Krysten Ritter eindrucksvoll transportiert.

Platz 6: Marvel’s Agents of S.H.I.E.L.D.


Wem ein kümmerlicher Superheld viel zu wenig ist, der ist mit „Marvel’s Agents of S.H.I.E.L.D“ bestens beraten! Hier fliegt euch die volle Breitseite an kostümierten Helden um die Ohren, die sich allesamt in der titelgebenden Organisation vereint haben, um zusammen gegen die fiesesten Halunken zu kämpfen. Allen voran steht in diesem Falle Phil Coulson (Clark Gregg), welcher die Fäden der Vereinigung zusammenhält.

Die Show erfreut ihre Zuschauer seit nunmehr knapp sieben Jahren. Dass sich die Sendung so lange halten konnte, liegt vor allem an ihrer inhaltlichen Variation sowie ihrer darstellerischen Vielschichtigkeit. Demnach werden die unterschiedlichsten, zuweilen abenteuerlichsten Schauplätze und Schurken immer wieder gekonnt in Szene gesetzt, weshalb die Show niemals Gefahr läuft, sich selbst im Kreis zu drehen oder langatmig zu wirken.

Platz 7: Arrow


Eigentlich hat Oliver Queen (Stephen Amell) alles erreicht. Der milliardenschwere Großunternehmer könnte sich irgendwo in der Karibik die Sonne auf den steinreichen Pelz scheinen lassen. Wären da nur nicht die gefährlichen Verbrecherbanden, welche die Heimatstadt des Protagonisten immer wieder in Angst und Schrecken versetzen. Deshalb entscheidet sich Oliver dazu, die Identität von „Arrow“ anzunehmen und gleichzeitig zu einer modernen Variante von Robin Hood zu avancieren. Mit Pfeil und Bogen lehrt der einstige Lebemann den Verbrechern das Fürchten.

Der hervorragend besetzte Cast weiß durchgängig zu überzeugen und verleiht den dargestellten Figuren eine nachvollziehbare Emotionalität.

Platz 8: Gotham


Die Serie „Gotham“ vollbringt das Kunststück, die Zuschauer vollends in ihren Bann zu ziehen, ohne dass sie ihren berühmtesten Einwohner vor die Kamera zerrt. Denn in Wahrheit spielt Batman in seiner Heimatstadt im wahrsten Sinne des Wortes überhaupt keine Rolle. Dies liegt daran, dass der Plot der Show einige Jahre vor der Ära des dunklen Ritters angesiedelt ist. So dürfen wir mitverfolgen, wie sich James Gordon und Co. ganz ohne die High Tech Gadgets des Fledermausmannes gegen Pinguin, Riddler und Konsorten behaupten.

„Gotham“ lebt von seiner düsteren, eindrucksvollen Atmosphäre. Allerdings bedeutet der Fakt, dass wir keinen maskierten Rächer sehen, nicht, dass es sich bei „Gotham“ um keine Superhelden-Serie handeln würde. Stattdessen müssen die ganz und gar menschlichen Hauptfiguren immer wieder übermenschliche Anstrengungen vollbringen, um auf dem rauen Pflaster namens Gotham City zu überleben.

Platz 9: Marvel’s Luke Cage


Sofern ihr unsere auf Platz 5 gelistete Serie bereits gesehen habt, seid ihr auch mit der Figur des „Luke Cage“ vertraut. Wie bereits in „Jessica Jones“ wird der Held auch in seiner eigenen Show vom US-Schauspieler Mike Colter dargestellt. Im Mittelpunkt der 26 Episoden zählenden Serie steht das Leben des namensgebenden Titelhelden, der durch ein schief gelaufenes Experiment mit übernatürlichen Kräften samt unverwundbarer Haut ausgestattet wurde. Trotzdem versucht Luke zunächst, seinem alten Leben treu zu bleiben und seine neuen Fähigkeiten vor seinem New Yorker Umfeld zu verbergen. Nachdem der beste Freund des Helden schließlich umgebracht wird, gibt es für Luke allerdings nur noch ein Ziel: Den Kopf der Verbrecherbande, die seinem Kumpanen das Leben nahm, zu stürzen.

Das ungewöhnliche Setting der Show, die vornehmlich in den berühmt-berüchtigten Straßen Harlems spielt, verleiht der Serie einen düsteren, urbanen Touch, der in seiner Einzigartigkeit unerreicht bleibt. Auch die vielschichtig gezeichneten Schurken, die sich in ihrer charakterlichen Tiefe deutlich gegenüber den herkömmlichen, nicht selten oberflächlichen Bösewichten abheben, lassen aus „Luke Cage“ ein enorm stimmungsvolles Serienerlebnis werden.

Platz 10: Guardians of the Galaxy


„Guardians of the Galaxy“ schlug im Jahre 2014 ein, wie eine Bombe. Der Hype rund um die kultigen Figuren, die vornehmlich durch ihren humorvollen Charme bestechen konnten, verbreitete sich innerhalb kürzester Zeit wie ein Lauffeuer. Im Jahre 2015 entschied sich ein Team rund um Dan Abnett dann dazu, den Beschützern der Galaxis einen Ableger in Form einer Zeichentrickserie zu spendieren. Glücklicherweise können wir festhalten, dass die unterschiedlichen Figuren den Transport in die Welt der TV-Serien unbeschadet überstanden haben.

Die Abenteuer rund um den Waschbären Rocket Racoon, den hölzernen Groot, den Erdling Peter, die eiskalte Gamora sowie dem geborenen Kämpfer namens Drax the Destroyer sind ein kurzweiliger Spaß, bei dem wir hervorragend vom Alltag abschalten können.

Platz 11: Marvel’s Iron Fist


Iron Fist kämpft mit eiserner Faust gegen die Halunken, die den friedliebenden Bürgern New Yorks das Leben zur Hölle machen. Zuvor hatte Hauptcharakter Danny Rand (Finn Jones) einen schweren Schicksalsschlag verdauen müssen, als das Mitglied einer Unternehmerfamilie seine Altvorderen bei einem Flugzeugabsturz verlor. Folglich liegt es an Danny, das milliardenschwere Erbe zu verwalten. Was keiner ahnt, ist dass der zwischenzeitlich verschollene Held ein großes Geheimnis in sich trägt. Nachdem Dannys Eltern starben, trainierte der kindliche Protagonist über einen Zeitraum von vielen Jahren in der Obhut von Mönchen, die ihn in die Geheimnisse der sagenumwobenen Kampfkunst „K’un-L’un“ einweihten. Die erlernten Tritte und Griffe werden dem Zuschauer im Zuge von Iron Fists Verbrecherjagd in Form von atemberaubend choreographierten Augenschmäusen serviert.

Platz 12: Marvel’s The Defenders


Alles, was wir in „Daredevil“, „Jessica Jones“, „Luke Cage“ und „Iron Fist“ zu sehen bekamen, mündet schließlich in „Marvel’s The Defenders“ in Form eines ultimativen Superhelden-Feuerwerks. Die Show bereitet ihren Titelhelden eine Serien-Bühne, auf der die einzelnen Helden im gemeinsamen Verbund ganz groß auftrumpfen können. Das Konglomerat aus übermenschlichen Kämpfern bekommt es innerhalb der Show mit den verschiedensten Gegnern zu tun, die sich zuweilen nur mit vereinten Kräften besiegen lassen.

Dabei sind es vor allem die super choreographierten Kampfszenen des Crossovers, die uns ein ums andere Mal ins Staunen versetzten. Das stimmige Zusammenspiel der Protagonisten erzeugt eine harmonische Atmosphäre, welche die Grundlage für viele Binge Watching-Sessions bildet.

Platz 13: Legends of Tomorrow


Innerhalb der Serie „Legends of Tomorrow“ reichen sich Arrow und The Flash gegenseitig die Superhelden-Klinke in die Hand. Das Crossover der beiden Hauptfiguren flimmert seit dem Jahr 2016 über die internationalen Bildschirme und wurde sowohl von Fans, als auch von der Fachwelt äußerst wohlwollend aufgenommen. Dies liegt besonders am kurzweiligen, abwechslungsreichen Plot, den gegensätzlichen Charakteren sowie den raffinierten Wortwitzen. Arrow und The Flash gehen im Übrigen nicht allein auf Verbrecherjagd, sondern freuen sich über die tatkräftige Unterstürzung von altbekannten Gesichtern, wie etwa The Atom oder Hawkgirl.

Platz 14: The Umbrella Academy


Als im Jahre 1989 insgesamt 43 mit Superkräften versehene Kinder geboren werden, wittert der milliardenschwere Reginald Hargreeves (Colm Feore) seine große Chance. Es gelingt dem Exzentriker, insgesamt sieben dieser außergewöhnlichen Kids in seine Obhut zu bringen, um sie anschließend in der hauseigenen „Umbrella Academy“ auszubilden. Dass der fadenscheinige Adoptivpapa jedoch nicht nur Gutes im Schilde führt, soll sich für die übernatürlichen Protagonisten erst im Laufe der Zeit herausstellen.

Der neuartige Ansatz der Netflix-Produktion, die uns unfertige, verletzliche Helden präsentiert, kreiert eine einzigartige Atmosphäre, die perfekt von der stylischen Aufmachung der Show ergänzt wird.

Platz 15: Marvel’s Agent Carter


„Agent Carter“ versprüht einen herrlichen „Film noir“-Flair. Dieser Umstand beruht auf dem stylischen Setting der Show, die ihre Charaktere direkt in das Amerika der 40er Jahre verfrachtet. Im Zentrum der Sendung steht die namensgebende Peggy Carter, welche von Hayley Atwell dargestellt wird. Die Protagonistin ist Teil der geheimen Organisation SSR und nimmt von ihrem Vorgesetzten Howard Stark die tollkühnsten Aufträge an, die sie immer wieder in wahrlich brenzlige Situationen bringen. Dabei hat die weibliche Hauptdarstellerin auch mit den verbreiteten Rollenklischees zu kämpfen, die in den 1940er Jahren noch deutlich ausgeprägter als heute waren.

Platz 16: Supergirl


„Frauen an die Macht!“. Supergirl ist ohne Zweifel das Paradebeispiel einer souveränen Titelheldin, die sich gekonnt in einem von Männern dominierten Umfeld behauptet. Seit dem Jahr 2015 schlüpft Melissa Benoist in das Kostüm der Protagonistin und zeigt der internationalen Zuschauerschaft, dass man sich besser nicht leichtfertig mit der Heldin vom Planeten Krypton anlegen sollte.

Die Show wurde innerhalb kürzester Zeit zum wahren Kult-Hit und erfreut sich heute einer riesigen Fangemeinde.

Platz 17: Batman


Vergesst alles, was euch Christopher Nolan mit seiner „Dark Knight“-Reihe verklickern wollte. Der dunkle Ritter ist in Wahrheit kein tiefgründiger, gebrochener Rächer, sondern trägt Strumpfhosen und hat immer einen belehrenden Spruch auf den Lippen. Mal im Ernst, die Serie aus den 60er Jahren ist heute absoluter Trash-Kult und hat deshalb ihren Platz auf unserer Liste wahrlich verdient.

Die ulkigen Kostüme, die hölzernen Dialoge und die hoffnungslos veralteten Actionszenen machen die 1966er Version des Fledermausmannes zu einem Stück TV-Geschichte, das bitte niemals in Vergessenheit geraten darf!

Platz 18: Mighty Morphin Power Rangers


Fünf Teenager, die sich im Handumdrehen in stylisch gekleidete Superhelden verwandeln können, um anschließend mit überdimensionalen „Zords“ trashig kostümierte Gegner zu plätten? Dies ist ganz klar der Stoff, aus dem unsere jugendliche TV-Träume gemacht waren.

Die 90er Variante der Power Rangers ist so viel mehr als eine einfache Serie. Die Teenies aus der fiktiven Stadt Angel Grove haben ganze Kindheiten geprägt und verkörpern jene Heldenfiguren, die perfekt in den vorherrschenden Zeitgeist der 90er Jahre hineinpassen. So schauen wir uns die alten Folgen mit einem lachenden Auge an, wenn wir auf die vollkommen überdrehten Kämpfe samt stümperhaften Effekten blicken, während dem anderen Glubscher aus Gründen der Sentimentalität die ein oder andere Träne entweicht.

Platz 19: Titans


Seit dem Jahre 2018 kommen wir TV-Junkies in den Genuss der Serie „Titans“. Die DC-Produktion lässt es sich nicht nehmen, die verschiedensten Schaffensbereiche altbekannter Helden zu streifen. So bekommen wir unter anderem Batmans Sidekick Robin zu Gesicht, der sich allerdings mittlerweile von seinem alten Weggefährten distanziert hat. Ihm zur Seite steht die Teenagerin Rachel Roth (Teagan Croft), die nicht nur von mysteriösen Visionen geplagt wird, sondern außerdem kürzlich ihre Mutter verlor.

„Titans“ zeichnet sich durch eine verblüffende Härte aus, die dem Zuseher schonungslos präsentiert wird. Dabei zeichnen die Macher der DC-Show allerdings kein plumpes Splatter-Bild, sondern zeigen schlichtweg, wie brutal der oftmals romantisierte Kampf gegen das Böse ausfallen kann.

Platz 20: The Boys


Amazons The Boys war darauf ausgelegt, die Erwartungen des Publikums mit seiner Brutalität zu erschüttern. Die Serie stellt sich eine Welt vor, in der der Weg der Superhelden zu Wahrheit und Gerechtigkeit durch den „American Way“, d.h. den machthungrigen Kapitalismus, in Frage gestellt wird.

Durch Jack Quaids Hughie, Karl Urbans Billy Butcher und Erin Moriartys Starlight stellen sich The Boys auch eine Welt vor, in der Nicht-Superhelden, gegen die korrupten, aber weltweit geliebten Helden kämpfen.

Irgendwie liefert The Boys eine schockierend perfekte Kombination aus blutiger Heiterkeit, rasanter Action unf komödienfreundlichen Wendungen ab.

Platz 21: Black Lightning


Auf Platz 21 werdet ihr noch einmal vom schwarzen Blitz getroffen! Dies ist nämlich der eingedeutschte Name des Superhelden Black Lightning, welcher seine Wurzeln im DC-Universum verbucht und seit dem Jahr 2018 in der modernen TV-Landschaft auf Verbrecherjagd geht. Sicherlich erfindet die Sendung das Superhelden-Rad nicht neu, ist für Freunde des Genres aber ein grundsolider Tipp.

Platz 22: Doom Patrol

Platz 23: Legion

Platz 24: Misfits

Platz 25: Heroes

Platz 26: Smallville

Platz 27: Runaways

Platz 28: Krypton

Platz 29: The Gifted

Platz 30: The Tick

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