Widerstand in Liedform: Die 70 besten Protestsongs aller Zeiten

Protestsongs Symbolfoto
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Musik mag allem voran ein Mittel zur Unterhaltung sein – doch in den richtigen Händen wird sie mitunter zu einem Werkzeug, das die Wege der Welt beeinflusst: Wenn sie zum Soundtrack bedeutender Demonstrationen avanciert oder Bewegungen eine geeinte Stimme verleiht, offenbart sich Beobachtern ein Blick auf ihre einzigartig emotionalisierende Wirkung im ganz großen Rahmen. An dieser Stelle richten wir den Scheinwerfer auf Interpreten unterschiedlichster Genres, die sich mit ihrem jeweiligen Status Quo nicht kleinlaut zufrieden geben wollten. Auf Künstler, die bedenkliche Entwicklungen hinterfragt, Missstände offen angeprangert und Ungerechtigkeit mit ihrer Kunst bekämpft haben!

(Eine Spotify-Playlist findest du am Ende des Artikels.)

1. Bob Marley and The Wailers – Get up, stand up

Erschienen auf „Burnin'“, 1973

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So unmissverständlich, wie Marleys Aufforderung in der Hook formuliert ist: Wie könnte dieser weit über sein Genre hinausreichender Klassiker nicht auf dieser Liste vertreten sein? Das gemeinsam mit Peter Tosh erarbeitete Stück wurde von einem Haiti-Aufenthalt inspiriert, der Marley aufgrund der ärmlichen Lebensverhältnisse der dortigen Bevölkerung tief bewegt haben soll. Der antreibende Charakter spricht für sich selbst und macht „Get up, stand up“ zu einem nahezu universell einsetzbaren Protestsong, der zum Eintreten für das eigene Recht motiviert. Bezeichnenderweise handelt es sich zudem um die letzte Nummer, die Marley je live gespielt hat!

2. The Cranberries – Zombie

Erschienen auf „No Need to argue“, 1994

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Inmitten all der bunten Erinnerungen an hedonistischen Eurodance kann man schon einmal vergessen, dass die Neunziger keineswegs ohne Bewusstsein für Bedeutendes ausgekommen sind: The Cranberries haben den jahrzehntelangen Nordirlandkonflikt mit ihrem größten Hit aufgearbeitet, der ihnen in mehreren europäischen Nationen – unter anderem in Deutschland – die Spitzenposition der Singlecharts eingebracht hat. Neben der ausdrucksstarken Performance der inzwischen verstorbenen Frontfrau Dolores O’Riordan trug auch das einprägsame, größtenteils in Schwarzweiß gehaltene Musikvideo zum keineswegs selbstverständlichen Erfolg dieser düsteren Abrechnung bei! Bedrückende Inspiration lieferte ein IRA-Bombenattentat im englischen Warrington, bei dem 1993 zwei Jungen ums Leben kamen.

3. NWA – Fuck tha Police

Erschienen auf „Straight Outta Compton“, 1988

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Der in diesem Fall von Ice Cube geäußerte Vorwurf, dass US-amerikanische Polizeibeamte ungeniert auf eine „authority to kill a minority“ bauen, scheint auch drei Jahrzehnte nach der erstmaligen Veröffentlichung dieses berühmt-berüchtigten Protestsongs erschreckend zeitgemäß. Radiosender haben die Nummer damals nicht mit der Kneifzange angefasst – die Referenzen zahlloser nachfolgender Interpreten auf „Fuck tha Police“ unterstreichen jedoch, dass verbotene Früchte schon immer am besten geschmeckt haben. Wenige Songs liefern ein klareres Verständnis für das extrem angespannte Verhältnis zwischen Exekutive und farbiger Bevölkerung, das in den frühen Neunzigern unter anderem in den Unruhen von Los Angeles (1992) münden sollte.

4. Plastic Ono Band – Give Peace a Chance

Erschienen 1969

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Vorweg: Wir werten „Imagine“ an dieser Stelle eher als vertonte Utopie denn als handfesten Protestsong. Gleichzeitig sei allen Lennon-Fans versichert, dass John nicht zum letzten Mal auf dieser Liste auftaucht! An der Seite seiner Ehefrau Yoko hat sich der rebellische Beatle intensiv für den Friedensprozess engagiert und die Inszenierung der Bewegung unter anderem durch die berühmten „Bed-Ins“ geprägt. Am letzten Tag einer entsprechenden Session entstand dieses mit allerlei „-isms“ abrechnende Stück in Zimmer 1742 des Queen Elizabeth Hotel, Montreal. Zur legendären Aufnahme anwesend waren neben den beiden Frischvermählten auch Timothy Leary, Petula Clark oder Allen Ginsberg!

5. Green Day – American Idiot

Erschienen auf „American Idiot“, 2004

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Nachdem sich dem kommerziellen Durchbruch der Neunziger eine kleine karrieretechnische Talfahrt anschloss, war der Zeitgeist im Jahre 2004 wieder ganz auf der Seite von Green Day: Das Trio veröffentlichte in Form von „American Idiot“ ein als „Punk Rock Opera“ zu verstehendes Konzeptalbum, das mühelos die Spitzenposition der heimischen Charts erklomm und mit einem Grammy geehrt wurde. Schlüsselstück zum bahnbrechenden Erfolg war zweifelsohne der eingängige Titeltrack, der kein gutes Haar an den Medien und der Politik des damaligen US-Präsidenten George W. Bush lässt. Vor dem Hintergrund des Irak-Kriegs rannten Green Day damit vielerorts offene Türen ein!

6. Black Sabbath – War Pigs

Erschienen auf „Paranoid“, 1970

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„War Pigs“ eröffnet das Durchbruch-Album dieser englischen Heavy-Metal-Urväter und geht mit Kriegstreibern ins Gericht, die ärmere Menschen rücksichtslos auf die Schlachtfelder der Welt schicken, um sie dort ihre eigennützigen Interessen vertreten zu lassen. Für Texter und Bassist Geezer Butler stellte Krieg nicht weniger als das Böse schlechthin dar, weswegen der beinahe achtminütige Song ursprünglich „Walpurgis“ getauft werden sollte – allerdings stellte sich das zuständige Label aufgrund der satanischen Konnotationen quer und verlangte eine Änderung des Titels. Bei gleichbleibenden Lyrics war die Arbeit glücklicherweise schon mit ein paar kleinen Justierungen getan!

7. U2 – Sunday Bloody Sunday

Erschienen auf „War“, 1983

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Mehr als ein Jahrzehnt vor den Cranberries befassten sich U2 bereits mit den „Troubles“, die ihre Heimatinsel lange Zeit zu zerreißen drohten. Im Mittelpunkt des von Gitarrist The Edge und Frontmann Bono verfassten Protestsongs steht der titelgebende „Bloody Sunday“, der einen traurigen Tiefpunkt des Nordirlandkonflikts darstellt: Bei einer Demonstration in Derry am 30. Januar 1972 eröffneten britische Fallschirmjäger das Feuer und töteten dadurch 14 unbewaffnete Zivilisten. Im Laufe seiner Karriere schwang sich Bono zum eifrigen Aktivisten auf, während „Sunday Bloody Sunday“ auf den Gigs der Gruppe auch Jahre nach Ende des Konflikts noch als musikalisches Mahnmal dient!

8. Rage against the Machine – Killing in the Name

Erschienen auf „Rage against the Machine“, 1992

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Rage against the Machine wollten keine Sekunde des Zweifels an ihrer Intention zulassen: Das Cover des Debütalbums ziert der buddhistische Mönch Thích Quảng Đức, der sich aus Protest gegen die Unterdrückung seiner Glaubensgemeinschaft selbst in Brand gesetzt hat. Als erste Single fungierte derweil diese offene Anklage gegen institutionalisierten Rassismus in den USA und die damit zusammenhängende Polizeigewalt. Ihre Abneigung gegen jede Form der Bevormundung vermittelt die Band mit einer ungefilterten und authentischen Wut, die durch nichts besser als Zack de la Rochas wiederholtes „Fuck you, I won’t do what you tell me!“ verdeutlicht wird!

9. Joni Mitchell – Big Yellow Taxi

Erschienen auf „Ladies of the Canyon“, 1970

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Während sich viele auf dieser Liste vertretene Lieder in irgendeiner Form mit dem Übel befassen, das sich Menschen untereinander zufügen, widmet sich Joni Mitchell mit ihrem populärsten Song stattdessen dem Wohl des Planeten: „Big Yellow Taxi“ beklagt das mangelnde Umweltbewusstsein ihrer Zeitgenossen, die das Paradies im Interesse eines Parkplatzes plattmachen, die Felder mit Schadstoffen in Mitleidenschaft ziehen und Bäume am liebsten gegen Geld in Museen ausstellen würden. Mitchell klingt nichtsdestotrotz absolut bezaubernd und ruft eine wichtige Lektion ins Gedächtnis – manchmal wissen wir erst, was wir hatten, wenn es weg ist.

10. Bruce Springsteen – Born in the USA

Erschienen auf „Born in the USA“, 1984

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Eines der besten Beispiele dafür, dass man Songs nicht auf ihre prägnanteste Textzeile reduzieren sollte! Bis heute lassen sich manche US-amerikanische Patrioten allzu gern vom triumphalen Pathos der Hook mitreißen – und überhören, dass die Verse aus der Feder des Boss eine weit weniger schillernde Geschichte erzählen: Springsteen schildert die Gefühle eines Vietnam-Veteranen, der sich von seinem Einsatz im Krieg einen Weg aus der eigenen Trost- und Perspektivlosigkeit versprochen hat. Ernüchtert erkennt er nach seiner Rückkehr, dass ihm die Gesellschaft mit einiger Distanz begegnet; sein Gefühl der Ausweglosigkeit scheint stärker denn je.

11. Public Enemy – Fight the Power

Erschienen auf „Fear of a Black Planet“, 1990

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Nachdem Grandmaster Flash and the Furious Five ihre „Message“ in die Welt gesetzt und damit den Weg für politisch motivierten Rap geebnet hatten, traten ihn Public Enemy sieben Jahre später mit maximaler Entschlossenheit breit: Entstanden ist „Fight the Power“ auf Anfrage von Spike Lee, der eine Fassung dieses Songs bereits 1989 für seinen gefeierten Film „Do the Right Thing“ verwendet hat. Der Streifen behandelt Rassenspannungen in Brooklyn, weshalb der Regisseur einem Time-Interview zufolge einen inhaltlich passenden Musikbeitrag wollte, der „trotzig, wütend und sehr rhythmisch“ klingt. Chuck D und co. haben ihn gewiss nicht enttäucht!

12. Pink Floyd – Another Brick in the Wall (Part 2)

Erschienen auf „The Wall“, 1979

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Neben den Konsequenzen des Kriegs und gesellschaftlichen Missständen befasst sich das legendäre „The Wall“-Doppelalbum vor allem mit Entfremdung auf ganz persönlicher Ebene. Der von Roger Waters geschriebene Welthit thematisiert weniger die Unterdrückung einer konkreten Gruppe, sondern vielmehr den von klein auf eingetrichterten Zwang zum Konformismus. Insofern motiviert die Nummer zwar nicht unbedingt zum kollektiven Besuch einer Demonstration, liefert mit dem prägnanten „Hey, Teacher, leave us kids alone!“ aber trotzdem einen formidablen Schlachtruf für Freigeister. In Südafrika wurde der Song 1980 vom Apartheids-Regime verboten – für einen Protestsong gewissermaßen ein Ritterschlag, oder?

13. Sex Pistols – God save the Queen

Erschienen auf „Never mind the Bollocks, here’s the Sex Pistols“, 1977

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Punk und Protest gehen seit jeher Hand in Hand. Mit der Monarchie vertragen sich entsprechende Strömungen dagegen herzlich wenig, was der englischen Königin Elizabeth II. ausgerechnet zum 25-jährigen Thronjubiläum überdeutlich vor Augen geführt wurde. Das Timing war der Band selbst zufolge zwar einem glücklichen Zufall geschuldet, verhalf der Nummer ungeachtet dessen jedoch zum zweiten Platz in den heimischen Charts – wobei sich bis heute Gerüchte halten, dass den Sex Pistols die Spitze der Hitparade nur durch Manipulation verwehrt werden konnte. Das seinerzeit nicht minder umstrittene Covermotiv ist heute ein Eckpfeiler der Punk-Ikonographie!

14. Kendrick Lamar – Alright

Erschienen auf „To pimp a Butterfly“, 2015

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Im Oktober 2019 haben die Kollegen von Pitchfork „Alright“ zum besten Song des Jahrzehnts gekürt, während ihm die 58. Verleihung der Grammy Awards gleich zwei der begehrten Trophäen eingebracht hat. Man könnte jedoch guten Gewissens argumentieren, dass sich die wahre Wichtigkeit der hoffnungsvollen Rap-Nummer nicht durch Preise oder Platzierungen ausdrücken lässt! Junge Demonstranten erhoben sie zur Hymne der „Black Lives Matter“-Bewegung, die den Machtmissbrauch der Polizei und die teils ungestraften Morde an dunkelhäutigen Teenagern anprangert. Die immense Wirkung von „Alright“ wurde durch Mitschnitte singender Massen auf sozialen Medien zusätzlich vervielfacht – Protest auf der Höhe der Zeit.

15. Bob Dylan – Blowin’ in the Wind

Erschienen auf „The Freewheelin‘ Bob Dylan“, 1963

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Eine Bob-Dylan-lose Liste rund um poetischen Protest auf musikalischer Grundlage? Schwer vorstellbar. Wir versuchen es gar nicht erst und richten den Blick auf Bobs Zweitwerk, das ihm sowohl auf künstlerischer als auch kommerzieller Ebene den Durchbruch beschert hat! Das anklagende „Masters of War“ oder das kurz vor der Kuba-Krise düster-prophetisch wirkende „A Hard Rain’s a-gonna fall“ standen in der engeren Auswahl, doch keiner hatte die weitreichende Wirkung dieses vielfach gecoverten Anti-Krieg-Songs. Ebenso schwer vorstellbar: Obwohl er heute weltbekannt ist, konnte er sich seinerzeit nicht in den Charts platzieren.

16. Dead Kennedys – Nazi Punks Fuck Off

Erschienen auf „In God We Trust, Inc.“, 1981

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Künstler können sich ihr Publikum am Ende des Tages nicht aussuchen. Allerdings gibt es probate Mittel und Wege, unliebsamen Elementen zumindest entschlossen entgegenzusteuern: Ursprünglich sollte sich dieses von Frontmann Jello Biafra verfasste Stück der Kritik an immer gewalttätigeren Tanzstilen auf Konzerten der Band widmen. Dann allerdings nahm er darüber hinaus gehörigen Anstoß an aufkeimenden Neo-Nazi-Strömungen innerhalb der Punk- und Hardcore-Szene der frühen Achtziger – und der Rest ist einmal mehr Geschichte. Durch Würdigungen von Napalm Death oder im Film „Green Room“ wird die unzweideutige Message bis heute lautstark weitergetragen!

17. Edwin Starr – War

Erschienen auf „War & Peace“, 1970

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An einer Interpretation dieses altgedienten Protestsongs dürfte sich ebenfalls niemand die Zähne ausbeißen: Mit aller Bestimmtheit und einem beherzten „Huh!“ erklärt Edwin Starr gleichermaßen eingängig wie eindeutig, dass Krieg zu absolut nichts zu gebrauchen ist. Ein Schlachtruf der etwas anderen Art, den die amerikanische Friedensbewegung zu Zeiten des Militäreinsatzes in Vietnam mit Freude übernommen hat! Starr erklomm mit seinem größten Hit die Spitze der US-Charts, nachdem die ursprünglich als Interpret vorgesehenen Temptations trotz bereits vollendeter Aufnahme auf die Single verzichteten – mit dem konservativen Teil der Fanschar wollte man es sich lieber nicht verscherzen.

18. Marvin Gaye – What’s going on

Erschienen auf „What’s going on“, 1971

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Marvin Gayes unumstrittener Soul-Meilenstein bestach seinerzeit durch sein ausgeprägtes soziales Bewusstsein, das bis dahin nicht unbedingt als Eckpfeiler des Genres galt. Im Mittelpunkt seines Konzeptalbums stehen die desillusionierenden Eindrücke eines Vietnam-Veteranen, der zurück in der Heimat hauptsächlich Hass und Ungerechtigkeit registriert. Springsteen hat definitiv zugehört! Der Titeltrack drückt die Verunsicherung einer Generation aus, die Unheil längst nicht nur am anderen Ende der Welt fürchtet. Drei Jahrzehnte später nahm Gayes Tochter Nona zusammen mit Destiny’s Child, Britney Spears, Jennifer Lopez, Michael Stipe und vielen weiteren Künstlern ein Cover-Song auf, das kurz nach dem 11. September angebracht wie eh und je erschien.

19. The Beatles – Revolution

Erschienen auf „The Beatles“, 1968

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Im Zuge des Jahres 1968 ließ sich verfolgen, wie sich Demonstranten mitten in London Straßenschlachten mit der Polizei lieferten, Martin Luther King erschossen wurde oder französische Studenten wortwörtlich auf die Barrikaden gingen. Angetrieben von derartigen Ereignissen läutete Lennon mit „Revolution“ seine Phase als musikalischer Aktivist ein und stellte sich der Kritik verschiedener Strömungen, dass er ihre jeweilige Sache nicht offen (und öffentlichkeitswirksam) genug unterstütze. John unterstrich stattdessen, dass die Veränderung einer Gesellschaft in erster Linie durch innere Wandlung der darin lebenden Menschen bewirkt werden kann – nicht durch Druck und Gewalt.

20. We shall overcome – Mehrere Interpreten

Bekannt durch Charles Albert Tindley, Pete Seeger, Joan Baez und weitere

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Zum Abschluss der Top-20 wollen wir einem der langlebigsten Protestsongs überhaupt die gebührende Ehre erweisen: Zurückgehend auf einen Gospel des US-amerikanischen Pfarrers Charles Albert Tindley aus dem frühen 20. Jahrhundert wurde er in den Vierzigern als Streiklied überwiegend dunkelhäutiger Arbeitskräfte in der Tabakindustrie genutzt. Wenig später nahm zunächst Pete Seeger und daraufhin ein Großteil der Folk-Rock-Szene von dem Stück Notiz, das anschließend zur inoffiziellen Hymne der friedlichen Bürgerrechtsbewegung avancierte. Die wohl bekannteste Interpretation stammt von Joan Baez, die das Lied sowohl vor einer Demonstration mit 300.000 Teilnehmern (1963) als auch im Weißen Haus (2010) live gespielt hat!

Die Plätze 21 bis 70 der besten Protestsongs:

Platz:Interpret/Song:Anhören:
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Rassismus, Polizeigewalt, Bombenattentate, niedergeschossene Bürger und Bürgerrechtler, Unterdrückung, Umweltverschmutzung, Machtmissbrauch oder Krieg in all seinen Facetten: Es liegt in der Natur der Dinge, dass unsere hier versammelten Protestsongs einige der unangenehmsten Seiten der Menschheit zum Vorschein bringen. Gleichzeitig verleihen sie uns Hoffnung, kanalisieren unsere angestaute Wut oder bemühen sich um konstruktive Beiträge zu komplexen Problemen. Davor ziehen wir dankbar unseren Hut!

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