Die 40 besten Western-Filme aller Zeiten

Western-Filme
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Staubige Stiefel, echte Kerle und rauchende Colts – ganz so stellen wir uns bis heute den Wilden Westen vor! Wie vielseitig das Leben im rauen Westen des 19. Jahrhunderts war, zeigt diese Liste großartiger Western-Filme.

Schwarzer Falke (1956)


Eine Gruppe Comanchen überfällt unter ihrem Häuptling Schwarzer Falke die Familie des Veteranen Ethan Edwards (John Wayne). Bei dem Massaker kommen etliche Menschen sofort um. Frauen und Kinder werden verschleppt. Ethan und die anderen Männer waren durch ein Komplott getäuscht hinter vermeintlichen Viehdieben her. Es entspinnt sich ein Rachefeldzug gegen die Comanchen und die Suche nach den entführten Frauen und Kindern. Nach vielen Jahren kann Ethan seine Nichte Debbie im Lager der Indianer ausfindig machen. Natürlich machen sich die Helden auf, das Mädchen zu befreien.

Die Geschichte basiert halb authentisch auf den wahrhaftigen Erlebnissen von Cynthia Ann Parker, die als weißes Kind von räuberischen Comanchen aufgezogen wurde. „Schwarzer Falke“ ist ein früher Klassiker und wird bis heute vom American Film Institute auf dem zwölften Platz der besten amerikanischen Filme aller Zeiten gelistet.

Für eine Handvoll Dollar (1964)


In Hollywood nahm man Sergio Leones „Spaghetti-Western“ zunächst überhaupt nicht ernst. Dennoch mauserten sich etliche der Streifen zu zeitlosen Klassikern. Mit von der Party ist fast immer Western-Urgestein Clint Eastwood. Leone hatte ihn in der amerikanischen US-Fernsehserie „Tausend Meilen Staub“ gesehen und für damals gerade einmal 15.000 Dollar engagiert. Eastwood taucht als der einsilbige Fremde in einem heruntergekommenen Wüstenort irgendwo in Mexiko auf. Dort gerät er in die Machenschaften zwischen der Familie Baxter und den mexikanischen Rojos. Der Fremde arbeitet zunächst für beide Seiten und nur zu seinem eigenen Vorteil. Als Lohn nimmt er stets eine Handvoll Dollar. Später wird er doch parteiisch und rettet der schöne Marisol (Marianne Koch) und deren Familie das Leben. Am Ende entschwindet der Fremde wieder einsam und stilecht in der Wüste. Eastwood wurde durch diesen Streifen Kult und ist es bis heute!

Erbarmungslos (1992)


Der inzwischen gealterte Revolverheld William Munny (Clint Eastwood) schließt sich einem jungen Cowboy an, um ein Kopfgeld einzukassieren. Dieser wurde von den frustrierten Frauen eines Bordells auf den Schänder ihrer Kollegin ausgesetzt. Mit von der Partie ist zunächst Munnys alter Genosse Ned Logan (Morgan Freeman). Schnell müssen die Helden feststellen, dass sie nicht mehr in ganz so guter Form sind. Als Ned sich zurückziehen möchte, wird er vom skrupellosen Sheriff Little Bill Daggett (Gene Hackman) ermordet. Getrieben von Wut und Rachegelüsten läuft Munny zu alter Hochform auf und nimmt erbarmungslose Rache.

Grandioser Spätwestern mit dem unverwüstlichen Clint Eastwood, der das Buch schrieb, Regie führte und zwei Oscars in Empfang nehmen durfte.

Rio Bravo (1959)


John T. Chance (John Wayne) ist Sheriff der texanischen Kleinstadt Rio Bravo. Durch seinen alten Hilfs-Sheriff Dude (Dean Martin), der inzwischen zum Säufer verkommen ist, gerät Chance in eine Zwickmühle. Im Zuge einer Schlägerei tötet der Nichtsnutz Joe Burdette einen unbeteiligten Gast. Der Sheriff sperrt den Täter ein und möchte ihn in ein paar Tagen dem Marshal übergeben. Diese paar Tage sollen zur Zerreißprobe für Chance, seinen alten Helfer Stumpy und dem wieder ins Amt übernommenen Dude werden. Burdettes Bruder Nathan (John Russell) lässt nämlich nichts unversucht, Jeo aus dem Gefängnis zu befreien. Schließlich verbarrikadieren sich die Helden im Gefängnis wie in einer Festung. Versorgt werden sie derweil von der attraktiven Barlady Feathers (Angie Dickinson).

Rio Bravo ist einer der unangefochtenen Klassiker und wird ebenfalls unter den 100 besten Filmen aller Zeiten gelistet.

Todeszug nach Yuma (2007)


Der depressive Kriegsveteran Dan Evans (Christian Bale) nimmt einen gefährlichen Job an. Um seine Farm vor der Pleite zu retten, erklärt er sich bereit, den Verbrecher Ben Wade (Russel Crowe) zu bewachen. Der soll in die nächstgrößere Stadt gebracht werden und dort in den Yuma steigen, wo der Prozess und die Hinrichtung auf ihn warten. Unterwegs greifen Wades Kumpanen den Treck mehrmals an. Als die Männer schließlich im Bahnhofs-Städtchen Contention ankommen, gehen die Auseinandersetzungen erst richtig los. Evans leidet nicht nur darunter, dass sein Sohn ihm heimlich gefolgt ist, zwischen ihm und Wade entbrennt zusätzlich ein perfides Psychospiel.

Zweifelsohne einer der besten Western der Neuzeit. Nervenkitzel und Spannung bis zum Schluss mit einem tollen Christian Bale!

12 Uhr Mittags (1952)


Will Kane (Gary Cooper) hat gerade geheiratet, als er erfährt, dass ein Gangster dicht auf seinen Fersen ist. Mit dem 12 Uhr Mittags Zug soll der Bandit Frank Miller, der von Kane fünf Jahre zuvor ins Gefängnis gebracht wurde, in die Kleinstadt Hadleyville zurückkehren. Kane ist längst im Ruhestand und wollte sich mit seiner Frau, der Quäkerin Amy Fowler (Grace Kelly) zurückziehen. Zunächst flieht Kane, doch dann will er sich seinem alten Erzfeind erneut stellen.

Der Film erzählt den einsamen Kampf des Mannes. Obwohl er der Stadt einst große Dienste leistete, will ihm keiner helfen. Feige ziehen sich die Bewohner zurück. Die Szene wie Kane zum Showdown des Filmes alleine auf der staubigen Straße des leergefegten Örtchens steht wurde zum Synonym für Zivilcourage und Tapferkeit. Diese Paraderolle brachte Cooper den zweiten Oscar ein. Insgesamt wurde „12 Uhr Mittags“ mit vier Oscars ausgezeichnet. Damit ist er einer der erfolgreichsten Hollywood-Western aller Zeiten!

Die glorreichen Sieben (1960)


Die Einwohner eines unter Banden-Terror leidenden mexikanisches Dorfes, wollen in einer nahen Grenzstadt mit Waffen eindecken. Dort treffen sie auf charismatischen Chris (Yul Brynner), der ihnen klarmacht, dass die Waffen ihnen ohne Kampferfahrung nichts bringen würden. Stattdessen überredet er die Mexikaner eine Söldner-Truppe anzuheuern. Die Leitung übernimmt er gleich selbst. Chris trommelt mit dem wenigen zur Verfügung stehenden Geld eine besondere Truppe zusammen. Schließlich reiten sieben Kämpfer (Steve McQueen, Charles Bronson, Horst Buchholz, Robert Vaughn, Brad Dexter und James Coburn) nach Mexiko. Am Ende bleiben nur drei von ihnen übrig, aber das Dorf ist gerettet.

Der Stoff basiert auf dem japanischen Original „Sieben Samurai“ und zählt zu den erfolgreichsten Western aller Zeiten. Im Jahr 2016 gab es eine Neuauflage (u. a. mit Denzel Washington, Chris Pratt, Ethan Hawke und Vincent D’Onofrio), die allerdings kaum an das Original von 1960 heranreichen konnte.

Spiel mir das Lied vom Tod (1968)


Die Anfangs-Szene ist Kult: an einem einsamen Bahnhof inmitten der Halbwüste im Südwesten der USA warten drei zwielichtige Revolvermänner in langen Staubmänteln auf die Ankunft eines Zuges. Zunächst scheint es, als sei niemand aus dem Zug ausgestiegen. Wortlos wenden sich die Männer ab und gehen zu ihren Pferden zurück. Erst dann sieht der Zuschauer den Mann (Charles Bronson), der auf der dem Bahnhof abgewandten Seite ausgestiegen ist. Mit einer um seinen Hals hängenden Mundharmonika beginnt er, eine düster-traurige Melodie zu spielen. Als die drei Männer und der Fremde aufeinander treffen, kommt es sofort zu einer Schießerei. In nachfolgenden Episoden erzählt der Film die Hintergründe des tödlichen Aufeinandertreffens.

Für Henry Fonda war es eine der wenigen Schurkenrollen, die er jemals spielte. Sergio Leone wurde nun endlich auch in Hollywood ernst genommen und Charles Bronson gelang mit diesem Film der große Durchbruch als Action-Darsteller.

Zwei Banditen (1969)


Die Western-Komödie basiert auf der wahren Geschichte der Gentleman-Räuber Butch Cassidy und Sundance Kid. Im 19. Jahrhundert gerieten Robert Leroy und Harry Longbaugh aus Not auf die schiefe Bahn. Als Butch Cassidy (Paul Newman) und The Sundance Kid (Robert Redford) überfielen sie vorzugsweise Züge. Ums Leben kam dabei niemand. Der Besitzer der Eisenbahnlinie setzt trotzdem einen Kopfgeldjäger auf die beiden an. Im Film ist der Mann nie zu sehen, lediglich die weiße Krempe seines Hutes. Als er den beiden Räubern immer dichter auf den Fersen ist, fliehen diese nach Bolivien und versuchen es zunächst mit ehrlicher Arbeit. Der Film endet mit einem Sprung der beiden Hauptprotagonisten aus dem Fenster. Ob die bolivianische Polizei sie erschossen hat oder nicht bleibt ebenso unklar wie es im echten Leben der Fall war. Die Leichen der beiden wurden nie gefunden. Charmanter Spaß mit zwei tollen Hauptdarstellern in Höchstform!

Hängt ihn höher (1968)


Der ehemalige Sheriff Jed Cooper (Clint Eastwood) hat gerade eine kleine Viehherde gekauft und möchte sich als Rinderzüchter niederlassen. Plötzlich tauchen neun Männer unter der Führung von Captain Wilson (Ed Begley) auf, unterstellen Cooper Viehdiebstahl und hängen ihn an einem Baum auf. Noch vor seinem Tod wird Cooper gerettet und kann das Missverständnis in der Stadt aufklären. Der Farmer, von dem er das Vieh gekauft hatte, war bereits tot und der Mörder verkaufte Cooper das Vieh. Langsam reift in Cooper der Verdacht, wer ihn da abgefangen und fast umgebracht hätte. Gnadenlos stellt er Captain Wilson und seinen Männern nach.

„Hängt ihn höher“ wurde zu einem Klassiker rund um Lynchjustiz und die rauen Sitten des Wilden Westens. Eastwood als der einsame Held und Rächer ist klasse – wie immer!

Zwei glorreiche Halunken (1966)


Der wortkarge „Blonde“ verdient seine Dollars, indem er den Gauner Tuco (Eli Wallach) bei den Behörden abgibt und die auf ihn ausgesetzte Belohnung kassiert. Wird er anschließend gehängt, durchtrennt der Blonde den Strick mit einem gezielten Schuss. Als Tuco unverschämt wird, setzt der Blonde ihn prompt der Wüste aus. Tuco besorgt sich eine Waffe und möchte sich an dem Blonden rächen. Als dies misslingt landen beide wieder als unfreiwillige Kumpane in der Wüste und auf der Suche nach einem geheimnisvollen Schatz. Doch hinter dem ist auch der eiskalte Killer Sentenza (Lee Van Cleef) her. Es beginnt eine gnadenlose Jagd, bei der jeder auf seinen eigenen Vorteil aus ist und versucht, die anderen geschickt austricksen. Der Film ist der Abschluss von Sergio Leones erfolgreicher „Dollar-Trilogie“.

Tombstone (1993)


Der US-amerikanische Western von George Pan Cosmatos greift die wahre Geschichte der legendären Revolverhelden Wyatt Earp und Doc Holliday auf. Im Film ist Wyatt Earp (Kurt Russel) ein nobler Ordnungshüter, der sich im Ruhestand mit seinen Brüdern im Örtchen Tombstone niederlassen möchte. Dort treffen sie auf Wyatts alten Kumpel Doc Holliday (Val Kilmer), der sich in Arizona von der Tuberkulose kurieren möchte. Doch im Örtchen Tombstone geht es alles andere als beschaulich und erholsam zu. Zunächst bekommen es Wyatt und Konsorten mit der kriminellen Band „Cowboys“ zu tun. Doc trifft auf den psychopathischen Johnny Ringo und Wyatts Frau Josephine verfällt der Laudanum-Sucht. Die Auseinandersetzungen führen schließlich zur historischen Schießerei am O. K. Corral.

Der Film konkurrierte 1993 mit dem von Kevin Costner inszenierten „Wyatt Earp – Das Leben einer Legende“. Obwohl keiner von beide, an den Kinokassen so richtig abräumte, lieferte Regisseur George Pan Cosmatos mit Tombstone eindeutig die bessere Adaption des Stoffes ab.

Red River (1948)


Wer John Wayne mal so richtig von der fiesen Seite sehen möchte, kann ihn in „Red River“ als herrischen Rancher Thomas Dunson erleben. Dieser treibt mit Pflegesohn Matt (Montgomery Clift) eine Herde von über 9000 Rindern über den berühmten Red River von Texas nach Missouri. Während dieser Strapaze wird der alte Rancher zunehmend sadistischer, quält seine Cowboys und spielt sich als Herr über Leben und Tod auf. Matt lehnt sich schließlich gehen seinen Ziehvater auf. Es kommt zu einem bitteren Showdown zwischen den beiden, das von Tess (Joanne Dru) zum Glück geschlichtet werden kann.

Die Szene mit der in Panik geratenen Rinderherde ging in die Annalen der Filmgeschichte ein. Die Filmkameras wurden unter Panzerglas in den Boden eingegraben. Großer Film, faszinierende Bilder und grandiose Altstars!

Der Marshal (1968) und True Grit (2010)


Beide Filme trugen im Original den Titel „True Grit“, was so viel wie „echter Schneid“ bedeutet. Im Original gab Western-Legende John Wayne den U.S. Marshal Rooster Cogburn. In der Variante der Cohen-Brüder wurde er von Jeff Bridges verkörpert. Beide Filme sind hervorragende Adaptionen der Buchvorlage von Charles Portis. Angeheuert von der Tochter eines ermordeten Farmers macht sich der anfangs grummelige Marshal Rooster auf die Suche nach den Tätern. Die Verfolgung führt die Truppe durch unwirtliche Landschaften und feindliche Indianergebiete.

Beide Versionen sind bis heute unvergängliche Epen über Gerechtigkeit und den Sieg des Guten in dieser Welt. Anschauen!

Django Unchained (2012)


Im Süden der USA trifft der Sklave Django (Jamie Foxx) auf den deutschen Zahnarzt und Kopfgeldjäger Dr. King Schultz (Christoph Waltz). Django zieht eine Weile mit Schultz umher, damit dieser ihm im Gegenzug helfe, seine vermissten Frau Broomhilda wiederzufinden.

Der weitere Verlauf der Italo-Western-Adaption ist ein typisch schräg-brutales Quentin-Tarantino-Machwerk. Rund um die Suche nach Djangos Frau begegnen die Zuschauer Hollywood-Größen wie Leonardo DiCaprio als Plantagenbesitzer Calvon Candie, Samuel L. Jackson als Hausdiener Stephen und Miami Vice Star Don Johnson als schicken Alt-Farmer Big Daddy. Wer Tarantino mag wird Django lieben – Leonardo DiCaprio als Fiesling ist auf jeden Fall sehenswert!

Pale Rider (1985)


Ein mysteriöser Fremder, der sich nur der Prediger (Clint Eastwood) nennt, kommt einer frommen Goldschürfer-Familie zur Hilfe. Der skrupellose Coy LaHood will das Land von Hull Barret und seiner Verlobten Sarah Wheeler industriell abgraben. Diese willigen jedoch nicht ein und LaHood heuert den Killer Marshal Stockburn (John Russel) an. Es entspinnt sich ein perfides Versteckspiel zwischen dem Killer und dem Prediger, die offenbar noch eine ganz andere Rechnung offen haben. Die Situation wird kompliziert als Sarah und deren minderjährige Tochter sich in den Prediger verlieben. Am Ende hat der trotzdem aufgeräumt und reitet einmal mehr mit seinem „pale“ Pferd in den Abend hinein.

In ruhigen Bildern und trotzdem kraftvoll inszeniertes Epos von und mit Western-Legende Eastwood.

Die vier Söhne der Katie Elder (1965)


Erst nach dem Tod der Mutter kehren der Revolverheld John (John Wayne), der professionelle Spieler Tom (Dean Martin), Eisenwarenhändler Matt und der jüngste Bruder ins Heimatstädtchen Clearwater in Texas zurück. John Elder erfährt bald, dass sein Vater erst wenige Monate zuvor getötet worden war und die Ranch angeblicher Schulden wegen an den reichen Morgan Hastings übergegangen ist. John zweifelt sofort an den Umständen des Todes seiner Eltern und hat recht. Schon ist ein Killer unterwegs, um John und seine Brüder zu beseitigen.

Schöne Bilder, nachdenklicher Stoff und eine einzigartige Truppe rund um die Haudegen Wayne und Martin.

Fluss ohne Wiederkehr (1964)


Robert Mitchum und Marylin Monroe zusammen auf ein Floß und in einem Western, mag zunächst gar nicht passen. Trotzdem lieferten die beiden mit diesem Film ein eindrucksvolles Spiel ab. Obwohl der Stoff etwas dünn ist, waren die Kritiker vom Auftritt der beiden Stars regelrecht begeistert. Mitchum ist in der Rolle des ehemaligen Sträflings und Neu-Farmers Matt Calder zu sehen. Der möchte endlich seinen Sohn zu sich nehmen und gerät dabei in eine Auseinandersetzung. Ganz nebenbei rettet er der Sängerin Kay (Monroe) das Leben und die drei landen zusammen auf einem wilden Fluss und einem wackeligen Floß. Wahrhaftig tolle Stars, rasantes Tempo und faszinierende Naturaufnahmen!

Der mit dem Wolf tanzt (1990)


Wer schnelle Schießereien und Saloons liebt, kann mit diesem Natur- und Menschenfreund-Epos wahrscheinlich weniger anfangen. Dennoch traf der Film Anfang der 1990er den Zeitgeist und räumte bei der Oscar-Verleihung so richtig ab. Unendliche lange Naturaufnahmen entführen die Zuschauer in das Leben des Unions Offiziers John J. Dunbar (Kevin Costner). Der will sich nach kriegerischen Auseinandersetzungen zurückziehen und lässt sich an einen entlegenen Außenposten versetzen. In der Einsamkeit kommt er wieder zu sich und findet ein ungewöhnliches Anhängsel – einen Wolf! Bald darauf schließt er Freundschaft mit den nahe lebenden Sioux-Indianern.

Mein Name ist Nobody (1973)


Als Schlitzohr Nobody trifft Terence Hill auf den Western-Altmeister Henry Fonda. Dieser gibt den alternden Revolverhelden Jack Beauregard, der sich gerne zur Ruhe setzen möchte. Geschickt inszeniert Nobody einen letzten fulminanten Kampf für sein großes Idol. Beauregard rechnet ganz alleine mit einer Bande ab, indem er auf in Satteltaschen verstecktes Dynamit schießt. Danach lässt er sich zum Schein von Nobody erschießen und entschwindet in die wohlverdiente Rente.

Für Terence Hill war die Rolle neben seinen zahlreichen Haudrauf-Filmen mit Bud Spencer einer der seriöseren Auftritte im Western-Genre. Charmant, witzig und absolut sehenswert!

21. The Sisters Brothers (2018)

22. Feinde – Hostiles (2017)

23. Hell or High Water (2016)

24. The Revenant – Der Rückkehrer (2015)

25. Australia (2008)

26. The Hateful 8 (2015)

27. Die Maske des Zorro (1998)

28. Dead Man (1995)

29. Appaloosa (2008)

30. The Proposition – Tödliches Angebot (2005)

31. Der wilde wilde Westen (1974)

32. Cowboys & Aliens (2011)

33. Duell am Missouri (1976)

34. Zurück in die Zukunft III (1990)

35. Bone Tomahawk (2015)

36. Der Texaner (1976)

37. Lone Ranger (2013)

38. The Homesman (2014)

39. Westworld (1973)

40. The Wild Bunch – Sie kannten kein Gesetz (1969)

Diese Liste der besten Western aller Zeiten könnte mit Leichtigkeit um dutzende ausgezeichnete Filme mit Stars wie James Steward, Henry Fonda, Richard Widmark, Burt Lancaster und vielen weiteren fortgesetzt werden.

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