Die 40 besten Serien bei Joyn Plus

Der Streamingdienst Joyn des Medienkonzernes ProSiebenSat.1 ist derzeit schwer am Kommen. Bis in ein paar Jahren sollen Joyn und Maxdome komplett zusammengeführt werden und ein buntes Programm aus kostenlosem Streaming, Video-on-demand und Abo-Angeboten bieten. Heute schon bietet Joyn viele Serien, manche davon gratis, andere sind nur im Rahmen eines Abos zu sehen. Vierzig der besten Serien, die derzeit bei Joyn Plus verfügbar sind, stellen wir Dir jetzt vor.

1. Jerks

Im „bittersten Drama seit den Aristocats“ laufen Christian Ulmen und Fahri Yardim zu Höchstform auf. Sie sind beste Kumpel und stehen sich in allen Lebenslagen bei. Dabei lassen die privaten Verstrickungen der beiden so ziemlich keine Peinlichkeit aus: Ob Masturbationskurse mit den Exfreundinnen oder Spermauntersuchungen beim Reproduktionsmediziner – Fremdschämen ist hier garantiert!

Christian Ulmen und Fahri Yardim spielen auf charmant witzige Weise das übelste Selbst, das sie nun mal sein können. Ob sie in echt auch so wüst sind? Gut möglich, denn beide Hauptprotagonisten beschreiben die Serie als äußerst „authentisch“. Die erfolgreiche Maxdome-Eigenproduktion unterhält, verwirrt, beschämt und ist einfach nur zum Brüllen komisch. Unbedingt einschalten!

2. 4 Blocks

Der libanesisch-deutsche Hamadi-Clan kontrolliert vier Häuserblöcke im berüchtigten Viertel Neukölln. Toni Hamady (Kida Khodr Ramadan) will eigentlich aussteigen. Doch nach Problemen mit der Polizei muss er zurückkehren und der Familie erneut beistehen. Tonis Widersacher innerhalb der Familie ist sein hitzköpfiger und brutaler Bruder Abbas (Veysel). Hoffnung sieht Toni in der Rückkehr seines alten Kumpels Vince (Frederick Lau).

Mit „4 Blocks“ lieferten die Macher eine deutsche Serien-Sensation ab. Schonungslos und realistisch erzählt sie die kriminellen Machenschaften ausschließlich aus der Sicht der Clan-Mitglieder. Die Serie nimmt den Zuschauer tief mit in die Verstrickungen aus organisierter Kriminalität und den familiären Machenschaften der Hamadis. Dafür gab es Preise satt, darunter auch begehrte Trophäen bei den TV-Festivals in Cannes und Venedig.

3. The 100

100 jugendliche Straftäter werden auf die Erde geschickt, um herauszufinden, ob diese nach einer nuklearen Katastrophe wieder bewohnbar ist. Der Rest der Menschheit treibt in zwölf Raumstationen, die gemeinsam die „Arche“ bilden, im Orbit um die Erde. Als die Versuchskaninchen auf der Erde ankommen, müssen sie feststellen, dass sie nicht die einzigen sind. Die „Grounders“ haben das Unglück ebenfalls überlebt und sich auf der Erde durchgeschlagen.

Der Plot basiert locker auf den Grundideen des Buches von Kass Morgan. Die Hauptprotagonisten Finn, Murphy, Jasper, Monty, Raven und Lincoln wurden für die TV-Serie ganz neu entwickelt. „The 100“ überzeugt durch die ständigen überraschenden Wandlungen der Charaktere. Ab der dritten Staffel kommt es zunehmend zu Gewaltexzessen, schwache Nerven schalten dann besser ab.

4. Hannibal

Die Vorgeschichte zu „Roter Drache“ und „Das Schweigen der Lämmer“ nimmt die Zuschauer mit in die frühen Jahre des Verbrechers Dr. Hannibal Lecter (Mads Mikkelsen). Als Profiler arbeitet er an der Seite des labilen FBI Agenten Will Graham (Hugh Dancy). Keiner ahnt, dass der hochbegabte Psychiater in Wahrheit selbst ein leidenschaftlicher Killer ist, der seine Opfer nach streng kulinarischen Aspekten aussucht.

Wer hätte den perfiden Manipulator Hannibal wohl besser geben können als der Grusel-Däne Mads Mikkelsen? Mit weiteren Schauspiel Größen wie Laurence Fishburne (als Jack Crawford) und Gillian Anderson (als Dr. Bedelia Du Maurier), ausgezeichneter Regie und Kamera bewegt sich die Serie auf Hollywood Niveau. Daneben gibt es düstere Optik und jede Menge Blut. Nicht nur für Fans des Kult-Kannibalen ist diese Serie Pflicht!

5. The Handmaid’s Tale – Der Report der Magd

Eine religiös motivierte Autokratie hat den größten Teil der Vereinigten Staaten übernommen und das Land in Gilead umbenannt. In diesem Land sind Frauen Bürger zweiter Klasse. Jeder, der versucht zu fliehen, wird bestraft. Eine dieser Personen ist June, die bei einem Fluchtversuch mit ihrem Ehemann und ihrem Kind gefangen genommen und dazu verurteilt wird, eine Magd zu sein und Kinder für kinderlose Regierungsbeamte zur Welt zu bringen. Als Dienstmädchen wird June in Offred umbenannt.

The Handmaid’s Tale ist eine würdige, herzzerreißende Adaption des Buches „Der Report der Magd“, verankert durch starke Aufführungen und eine tiefgründige visuelle Optik. Die Serie ist ein erstaunliches Werk, mit einer ausgeprägten visuellen Palette, die es auf den ersten Blick so autoritativ erscheinen lässt wie das Buch. Strahovskis Darstellung ist so raffiniert und unberechenbar wie die von Moss, und gemeinsam bringen die beiden Schauspielerinnen die Serie auf das nächste Level der Serien-Unterhaltung.

6. Grey’s Anatomy

Meredith Greys (Ellen Pompeo) Karriere am Seattle Grace Hospital beginnt mit einer Liebesnacht mit Oberarzt Derek Shepherd (Patrick Dempsey). In der Folge erzählt die Serie die amourösen Verstrickungen der Assistenzärzte Meredith, Cristina, „Izzie“, George und Alex. Daneben nehmen die Zuschauer am Schicksal der Patienten, die häufig von beliebten Gaststars verkörpert werden, teil. „Grey’s Anatomy“ wurde zum internationalen TV-Dauerbrenner und zählt bis heute zu den meistgestreamten Serien im Netz.

Sicher gibt „Grey’s Anatomy“ in keiner Weise den realistischen Ablauf in einem Krankenhaus oder Operationssaal wieder. Doch die Zuschauer lieben es einfach! Krankenhäuser bieten eben genau den Hintergrund und die Vielfalt der Geschichten, die immer wieder gut ankommen. Die Serie ist schick in Szene gesetzt, spannend und bietet nach 16 Staffeln immer noch Überraschungen.

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7. FBI

Im einer New Yorker Zweigstelle des FBI treffen die hochintelligente Special-Agentin Maggie Bell (Missy Peregrym) und der raubeinige Kollege Special-Agent Omar Adom Zidan, genannt AO, (Zeeko Zaki) aufeinander. Maggie hat ihre Karriere schon in der Tasche während AO sich erst noch behaupten muss. Er hat für eine Sondertruppe zwei Jahre im Untergrund gelebt und tut sich mit den bürokratischen Sitten beim FBI anfangs schwer. Maggie dagegen leidet privat unter dem Verlust von Ehemann Jason, der bei einem Autounfall ums Leben kam.

Kritiker hielten die Serie anfangs für zu vorhersehbar und konstruiert. Fans hat der kühle Schick der New Yorker FBI-Büros mitsamt den ansehnlichen Hauptdarstellern trotzdem gefallen. Die Fälle sind actionreich, spannend und mitreißend in Szene gesetzt.

8. MacGyver

Als Mitglied einer geheimdienstlichen Organisation befreit sich Angus MacGyver (Lucas Till) aus kniffligen Lagen. Hochintelligent und mit einer besonderen Auffassungsgabe ist er seinen Kollegen immer ein Stück voraus. Das kommt anfangs nicht gut an. Der als arrogant geltende MacGyver muss sich gegen die Vorurteile seiner Truppe behaupten. Mit der Zeit wächst das Team zusammen und dank MacGyvers Genialität können Katastrophen verhindert werden.

Als Vorlage diente natürlich der mit dem Schweizer Taschenmesser bastelnde MacGyver aus den 1980er (verkörpert durch Richard Dean Anderson). Wer eine Neuauflage erwartet, erlebt eine Überraschung: Der neue MacGyver ist gewalttätiger, düsterer und actionreicher. Ein Schmankerl für alle Action-Fans bei Joyn.

9. The Good Place

Dreh- und Angelpunkt der Serie ist der namensgebende Good Place, eine Art Paradies für das Leben nach dem Tod. Hierhin wird die Verkäuferin Eleanor Shellstrop zu ihrem großen verwundern geschickt. Denn von den ihr zugeschriebenen guten Taten hat Eleanor keine einzige wirklich begangen.

Die Serie überzeugt mit der mutigen Prämisse und der fabelhaften Besetzung mit den Comedy-Veteranen Kirsten Bell und Ted Danson.

10. Pretty Little Liars

Die Serie erzählt die Ereignisse und Verstrickungen nach dem Mord an einer jungen Frau. Die war als Anführerin einer durchtriebenen Mädchen-Clique bekannt. Nach ihrem mysteriösen Verschwinden trennte sich die Gruppe und jede der Frauen versuchte auf ihre eigene Weise mit den Ereignissen umzugehen. Kurz nachdem die Leiche gefunden wird, meldet sich ein sonderbarer Fremder bei den Mädels. Die Person nennt sich nur „A“ und droht die düsteren Geheimnisse der Frauengruppe ans Tageslicht zu bringen.

Die Story rund um die Frauen und den oder die mysteriöse A unterhält spannend – fast bis zum Schluss. Kritiker bemängeln völlig zu Recht, dass die Macher das Ende unnötig in die Länge gestreckt und verkompliziert haben. Doch bis dahin ist „Pretty Little Liars“ unterhaltsam und aufregend in Szene gesetzt.

11. The Flash

Nach einem Unfall in einem Teilchenbeschleuniger kann der Wissenschaftler Barry Allen (Grant Gustin) rennen wie ein Blitz. Seine neuen Fähigkeiten als schnellster Mannes der Welt nutzt er, um den Menschen in seiner Heimatstadt Central City beizustehen. Zunächst hält er sein Doppelleben geheim. Langsam kommt ihm seine beste Freundin Iris West (Candice Patton) aber auf die Schliche.

Der Plot klingt zunächst, als habe man die Superhelden-Story so oder so ähnlich schon ein Dutzend Mal gehört. Trotzdem überzeugt „The Flash“ mit einer sympathischen Crew, spannenden Superhelden-Duellen und einer eingängigen Optik. In eine Nebenrolle ist Tom Felton zu sehen, der als Harry Potter Fiesling Draco Malfoy bekannt wurde.

12. The Good Doctor

Shaun Murphy (Freddie Highmore) leidet am „Savant Syndrom“. Diese besondere Art des Autismus macht aus ihm ein Genie, sein sozialer und verbaler Ausdruck sind allerdings schwer eingeschränkt. Shauns Inselbegabung ist die Chirurgie. Als Angestellter des San Jose St. Bonaventure Hospital im kalifornischen San José erleben er und seine Kollegen die Höhen und Tiefen des Klinikalltags.

Mal bizarr witzig, dann tragisch und klug erzählt die Serie Geschichten rund um Autismus, soziale Missverständnisse und die großen Fragen des Lebens. Freddie Highmore glänze bereits in der Darstellung des Kult-Killers Norman Bates in der Serie „Bates Motel“. In „The Good Doctor“ erleben wir den Charaktermimen als liebenswerten Sonderling zwischen Hilflosigkeit und Genialität.

13. 9-1-1 (seit 2018)

Der Titel „9-1-1“ ist nicht etwa nur eine beliebige Zahlenfolge, sondern jene Telefonnummer, welche die Bewohner der USA in Notsituationen wählen. Demnach beschäftigt sich die US-amerikanische Produktion vornehmlich mit den Rettungseinsätzen der verschiedensten Zuständigkeitsbereiche und gewährt uns währenddessen einen tiefgreifenden Einblick in das Alltagsleben von Polizei, Feuerwehr und Co. Dabei beschränkt sich die Sendung jedoch nicht nur darauf, die uniformierten Helden während ihres beruflichen Lebens zu zeigen, sondern nimmt uns gleichsam mit in die privaten Welten der verschiedenen Charaktere. Durch diesen Umstand erhalten wir einen differenzierten Blick auf die porträtierten Notsituationen und begreifen überdies, welch schwerwiegende emotionalen Folgen die schrecklichen Schicksale für die handelnden Rettungskräfte bergen.

14. Legends of Tomorrow

Innerhalb der Serie „Legends of Tomorrow“ reichen sich Arrow und The Flash gegenseitig die Superhelden-Klinke in die Hand. Das Crossover der beiden Hauptfiguren flimmert seit dem Jahr 2016 über die internationalen Bildschirme und wurde sowohl von Fans, als auch von der Fachwelt äußerst wohlwollend aufgenommen.

Dies liegt besonders am kurzweiligen, abwechslungsreichen Plot, den gegensätzlichen Charakteren sowie den raffinierten Wortwitzen. Arrow und The Flash gehen im Übrigen nicht allein auf Verbrecherjagd, sondern freuen sich über die tatkräftige Unterstützung von altbekannten Gesichtern, wie etwa The Atom oder Hawkgirl.

15. One Piece

Die Anime-Piraten sind los! Mit der Strohhutbande, bestehend aus Ruffy, Zorro und Nami geht es auf Schatzsuche. „One Piece“ soll der größte Schatz der Menschheit sein. Der liegt hinter der magischen Grandline verborgen. Auf dem Weg dorthin müssen die Abenteurer an Seeungeheuern, Unwettern und den gefährlichsten Piraten der Weltmeere vorbei.

Es dauert eine Weile bis der Zuschauer sich in die Welt der fiktiven Ozeane East Blue, West Blue, North Blue und South Blue eingefunden hat. Noch bevor man die Haupthandlung wirklich begriffen hat, werden in vielen Seitensträngen die Lebenswege einzelner Figuren erzählt. Das kann vom Zuschauer als nervig empfunden werden oder Anlass für einen noch tieferen Einstieg in die faszinierende Welt von „One Piece“ sein. Wer Anime mag, wir diese Serie auf jeden Fall lieben.

16. Doctor Who

Der Zeitreisende „Doctor“ erscheint menschlich, ist in Wahrheit aber ein Außerirdischer. Genauer genommen ist er ein „Timelord“, der mit seinem Raumschiff „Tardis“ in Parallelwelten und -zeiten unterwegs ist. Dort haben es die Helden der Serie mit fiesen Killerrobotern, dem bösen „Master“ und den gemeinen „Daleks“ zu tun. Verliert der Doktor den Kampf einmal und stirbt, verkörpert er sich einfach neu und die Reise geht weiter.

In Großbritannien ist „Doctor Who“ Kult. Unglaublich, aber die „längste Science-Fiction-Serie“ aller Zeiten gibt es bereits seit den 1960er Jahren. Zwischen 1989 und 2005 gab es eine Pause, doch dann gingen die spannenden Zeitreisen des Doktors mit ungebremstem Erfolg weiter.

17. The Reign

Die Historien-Serie beleuchtet fiktive Vorkommnisse im Jahr 1557. Als zentrale Figur dient die schottische Königin Mary Stuart (Adelaide Kane). Sie reist in jungen Jahren nach Frankreich um ihren zukünftigen Mann Prinz Francis (Toby Regbo) zu treffen. Am französischen Hof angekommen gerät Mary in ein Komplott aus Macht, Politik und Lügen. Sie muss sich zusammenreißen und ihre lebenslustigen Hofdamen zur Raison bringen. Ein Fehler der Monarchin und ein Krieg könnte ausbrechen.

Der historische Hintergrund bleibt bei „The Reign“ Nebensache. Dafür ist die Serie ein wahrer Augenschmaus. Sie bietet Historien-Fans eine opulente Mischung aus schicker Atmosphäre, prachtvollen Kostümen und prickelnden erotischen Abenteuern.

18. Bob’s Burgers

Bob Belcher liebt Burger. Mit Leidenschaft, doch anfangs wenig Erfolg betreibt er das Schnellrestaurant „Bob’s Burgers“. Ehefrau Linda und die drei Kinder Tina, Gene und Louise sind Bob nicht immer eine Hilfe. Selbst als Bob sein Burgerparadies zum x-mal neu eröffnet sabotieren die Lieben Bobs Arbeit mehr, denn sie zu unterstützen. Linda ist ein bisschen exzentrisch und trinkt ganz gerne ein Glas zu viel. Tochter Tina weiß als weiblicher Nerd immer alles besser und Sohn Gene klimpert lieber auf dem Keyboard herum, als zu arbeiten.

„Bob’s Burgers“ ist ein absolutes Muss für Comicserien-Fans. Die Charaktere sind liebevoll in Szene gesetzt und kommen mit jeder Menge beißendem Witz daher. Besonders sehenswert: das leicht aggressive Nesthäkchen der Familie, das immer einen pinken Hut mit Hasenohren trägt.

19. Jane the Virgin

Durch eine Verwechslung wird die strenggläubige Jungfrau Jane (Andrea Navedo) künstlich befruchtet. Ihr Glaube verbietet eine Abtreibung und so bekommt die junge Frau das Kind eines fremden Mannes. Das denkt sie jedenfalls zunächst. Wenig später stellt sich nämlich heraus, dass der Kindsvater ein alter Schwarm von Jane ist. Doch aus ihrer Zuneigung zum reichen Hotel-Erben Rafael (Justin Baldoni) wurde aufgrund der Standesunterschiede nichts. War es etwa Vorsehung, dass die unfreiwillige Samenspende bei Jane und nicht bei Rafaels durchtriebener Gattin Petra (Yael Grobglas) landete?

Im hochemotionalen Telenovela-Stil aufgemacht leiden und fiebern hier vor allem Frauen mit dem Schicksal der unfreiwilligen Mutter Jane. Die Serie ist witzig und charmant verstrickt, manchmal etwas vorhersehbar und dennoch spannend bis zum Schluss. Für alle Romantiker absolute Pflicht.

20. The Royals

Bei den Serien-Royals wird das Königreich England von König Simon (Vincent Regan) und seiner Gattin Königin Helena (Elizabeth Hurley) regiert. Während Helena versucht, die Familie unter allen Umständen zusammenzuhalten, lässt der Nachwuchs so ziemlich kein öffentliches Fettnäpfchen und Skandale aus.

Die echte „Queen“ dürfte nicht amüsiert gewesen sein: Obwohl die Serie offiziell in einem rein fiktiven Adelshaus spielt, sind Ähnlichkeiten mit den realen britischen Royals nicht zu übersehen. Große Überraschungen bietet die Serie daher nicht, dafür jede Menge Unterhaltung und schöne Menschen vor tollen Kulissen.

21. Spice & Wolf

Der Händler Craft Lawrence zieht von Dorf zu Dorf, um seine Waren anzubieten. Im Dorf Pasloe läuft ihm plötzlich ein sonderbares Wesen über den Weg. Das Mädchen mit Wolfsohren ist keine Geringere als die magische Wolfsgöttin Horo. Sie verlangt von Craft sie zu beschützen und zurück in ihre Heimat zu begleiten. Doch der einfache Händler ist Anfangs so gar nicht von dieser Idee begeistert.

Eine Liebe zwischen Himmel und Erde aus der Feder der japanischen Anime-Spezialisten. Herrlich witzige und charmante Charaktere in einer liebevollen Zeichentrickumsetzung. „Spice & Wolf“ lief im August 2020 als brandneue Serie im TV. Kleine Längen verzeiht man der optisch wunderschön umgesetzten Szenerie leicht. Für Kinder und Erwachsene sehr empfehlenswert!

22. Shadowhunters

Die 18-jährige Clary (Katherine McNamara) flutscht durch ein geheimnisvolles Gefäß ihrer Mutter in die Schattenwelt. Dort wollen mutige Schattenjäger verhindern, dass sich Dämonen in der Welt der Menschen zu schaffen machen. Schattenjäger wie Jace (Dominic Sherwood) stellen blutdürstigen Vampiren, reißenden Werwölfe und zwielichtigen Elfen nach. Clary wird ebenfalls zur passionierten Jägerin.

Schicke Jäger, eine eingängige Story und die Romantik kommt hier auch nicht zu kurz. Die Serie ist anfangs nicht ganz so düster wie die Kinoversion. Die Charaktere bleiben in der Serien-Version etwas an der Oberfläche, dafür gibt es jede Menge spannende Geschichten und Begegnungen mit Dämonen aus dem Schattenreich.

23. Betty in New York

Betty ist ein Mauerblümchen und eine Intelligenzbestie. Gerade frisch in New York City angekommen, landet sie in der Modebranche, obwohl Oberflächlichkeit so gar nicht ihr Ding ist. Klar ist, dass sich aus der blassen Betty im Laufe der Zeit ein schöner Schwan entwickelt. Bis dahin erlebt Beatriz „Betty“ Aurora Rincón (Elyfer Torres) im Big Apple allerlei Intrigen, findet Freunde und verliebt sich.

Wer sich hier an „Der Teufel trägt Prada“ und „Verliebt in Berlin“ erinnert fühlt, liegt vollkommen richtig. Allerdings kommt die Story hier ganz neu verpackt im südamerikanischem Telenovela-Flair daher. Jüngere Generationen kommen mit Betty und den Intrigen der hinterhältigen Mode-Biester voll auf ihre Kosten.

24. Akte X – Die unheimlichen Fälle des FBI

Fox Mulder (David Duchovny) musste als kleiner Junge mit ansehen, wie seine Schwester von Außerirdischen entführt wurde. Später wird Mulder zum Spezialisten der X-Akten bei FBI. Gemeinsam mit Dana Scully (Gillian Anderson) kümmert er sich um Fälle, die rational nicht erklärbar sind oder bei denen Zeugen von Außerirdischen und paranormalen Phänomenen berichteten.

2003 endete „Akte X“ nach zehn Staffeln und einem Kinofilm. 2018 kamen die Kult-Agenten Scully und Mulder dann für eine weitere Staffel zurück. Die Aufregung war groß und die offiziellen Kritiken leider schlecht. Dennoch ist die 11. Staffel, die Joyn im Abo-Bereich bietet, für alle Fans ein Muss.

25. Atlanta Medical

Im Mittelpunkt steht ein idealistischer junger Arzt, der seinen ersten Tag unter der Aufsicht eines toughen, brillanten Assistenzarztes beginnt, der den Vorhang über all das Gute und Böse in der modernen Medizin zurückzieht. Leben können gerettet werden oder verloren gehen, aber Erwartungen werden immer zunichte gemacht werden.

Obwohl die Serie bei jeder Gelegenheit melodramatisch wird, behandelt sie interessante ethische Fragen, die sich aus ihrer grundlegenden Prämisse ergeben, dass die Sorge einer medizinischen Einrichtung um das Endergebnis manchmal Vorrang vor der Rettung von Leben hat.

26. Prodigal Son

27. Criminal Minds

28. Charmed

29. SEAL Team

30. What We Do in the Shadows

31. Empire

32. Good Wife

33. Mysterious Mermaids

34. Bull

35. Castle

36. Bates Motel

37. Vikings

38. The Big Bang Theory

39. Shooter

40. Black-ish

Das war er, der bunte Querschnitt durch die beliebtesten Serien beim Streamingdienst Joyn Plus. Ob groß oder klein, romantisch veranlagt oder Actionjunky – hier sollte für jeden etwas Passendes dabei sein!

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Dominik ist begeisterter Blogger in den Bereichen Filme, Serien, Musik und Videospiele, der sein breites Wissen und seine Leidenschaft für die vielfältigen Aspekte der Popkultur mit Begeisterung teilt.

E-Mail: dominik.sirotzki@popkultur.de