Die 25 besten Weltraum-Filme aller Zeiten

Weltraum Filme

The sky is the limit? Auf keinen Fall! Heute sprengen wir die cineastischen Grenzen des irdischen Himmels und reisen zusammen mit euch in die unendlichen Weiten unserer Galaxis. Viel Vergnügen mit den 25 besten Weltraum-Filmen aller Zeiten!

Platz 1: Interstellar (2014)


Im Rahmen von „Interstellar“ steht die Menschheit kurz vor ihrem Untergang. Die Erdlinge haben es geschafft, ihren blauen Heimatplaneten so sehr auszumerzen, dass er fortan keine weitere Grundlage für das Überleben unserer Spezies bieten kann. Es muss also ein neuer Planet her, welcher den Menschen künftig als sichere Bleibe dient. Aus diesem Grund findet sich ein kleines Forscherteam zusammen, welches auf eine waghalsige Mission in die Galaxis geschickt wird, um in den Weiten des Weltalls nach potenziell bewohnbaren Planeten zu suchen. Das Ziel der Reise ist indes ein mysteriöses Wurmloch, welches womöglich das Tor zu einem neuen Sonnensystem darstellen könnte.

„Interstellar“ sprengt die Grenzen eurer Vorstellungskraft. Der Film, in dem Matthew McConaughey eine der Hauptrollen bekleidet, entführt uns in einzigartige Welten. Zudem weiß der Streifen an vielen Stellen aufgrund seiner emotionalen Aufmachung tief zu berühren und verfolgt innerhalb seines Finales einen visionären Ansatz, den man einfach gesehen haben muss.

Platz 2: Alien – Das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt (1979)


Der Space-Horror-Klassiker aus der Feder von Ridley Scott zeigt uns, was passieren kann, wenn wir uns mit der falschen Spezies anlegen. Die Crew des Raumschiffs Nostromo wird durch einen Notruf zu einem entlegenen Planeten gelockt. Dort angekommen saugt sich ein rätselhafter Organismus an einem der Teammitglieder fest und entwickelt sich binnen kürzester Zeit zu einem monströsen Ungeheuer, welches die Besatzung des Raumfrachters einen nach dem anderen auslöscht. In dieser aussichtslosen Situation entscheidet sich die Offizierin Ellen Ripley (Sigourney Weaver) dazu, der grausigen Bestie den Kampf anzusagen.

„Alien“ besitzt eine durchdringende Horror-Atmosphäre, die auch heute noch prächtig funktioniert und beim Zuschauer immer wieder für rasante Schockmomente sorgt.

Platz 3: Ad Astra – Zu den Sternen (2019)


Roy McBride (Brad Pitt) verdingt sich seinen Lebensunterhalt als Raumfahrt-Ingenieur. Damit bleibt der Protagonist des Streifens „Ad Astra“ einer altbewährten Familientradition treu, immerhin reiste auch schon Roys Vater Clifford regelmäßig in die gigantischen Weiten unseres Sonnensystems. Seit rund 20 Jahren fehlt von McBride Senior allerdings jede Spur. Deshalb macht sich Sohnemann Roy auf, seinen verschollenen Vater in der Region rund um den Neptun zu suchen. Dabei stößt unser Titelheld jedoch auf einige Phänomene, die sein bisheriges Vorstellungsvermögen bei Weitem überschreiten.

Der Film schafft es, eine faszinierende Stimmung zu kreieren, die ohne viele Worte erzeugt wird. Die meisterhafte, minimalistisch gehaltene Performance von Brad Pitt gewährt einen großen Interpretationsspielraum, die bildgewaltigen Szenen des Films lassen uns wiederum mit heruntergeklappter Kinnlade zurück.

Platz 4: Gravity (2013)


Die Weltraum-Experten Matt Kowalsky (George Clooney) und Dr. Ryan Stone (Sandra Bullock) werden mit der anspruchsvollen Aufgabe betraut, einige Reparaturen am Weltraumteleskop Hubble zu verrichten. Während ihrer Mission werden der Astronaut und die Wissenschaftlerin jedoch mit einem unvorhergesehenen Unfall konfrontiert, infolgedessen das Teleskop sowie das Shuttle der beiden Protagonisten zerstört werden. Ohne Verbindung zur Erde, schweben die Titelhelden hilflos durch die Weiten des Weltalls. Die einzige Hoffnung des Duos besteht darin, irgendwie aus eigener Kraft die ISS zu erreichen.

„Gravity“ lebt von seinem aufpeitschenden Thrill-Faktor und der mitreißenden Spannung, die aus der aussichtslosen Lage der Hauptfiguren erwächst. Die Produktion, die mit sieben Oscars geehrt wurde, schenkt den Zuschauern ein intensives Filmerlebnis im außergewöhnlichen Setting.

Platz 5: Der Marsianer – Rettet Mark Watney (2015)


Die Lage, in welcher sich der titelgebende Astronaut Mark Watney innerhalb des Streifens „Der Marsianer“ befindet, könnte wohl kaum prekärer sein. Der von Matt Damon gespielte Weltraumfahrer wird im Zuge einer Mars-Mission fälschlicherweise für tot erklärt und folglich allein auf dem Roten Planeten zurückgelassen. Vollkommen auf sich gestellt, versucht der Protagonist fortan, in Kontakt mit seinem blauen Heimatplaneten zu treten und so lange wie möglich zu überleben.

Der Film kommt mit einigen erfrischenden humoristischen Elementen daher, welche die dramatischen Geschehnisse rund um den gestrandeten Titelhelden spürbar auflockern. Gleichzeitig wird der Überlebenskampf der Hauptfigur stimmig und ausführlich inszeniert, wodurch die insgesamt 144 Filmminuten quasi wie im Flug vergehen.

Platz 6: WALL·E – Der Letzte räumt die Erde auf (2008)


Der Animationsfilm „WALL·E“ aus dem Hause „Pixar“ erzählt uns die herzerwärmende Geschichte eines tapferen Haushaltsroboters, der jenen Müll auf der Erde zusammenpfercht, welchen die Menschheit vor rund 700 Jahren auf ihrem Heimatplaneten in riesigen Mengen hinterließ. Während sich die Erdlinge schon lange in Richtung Galaxis verabschiedet haben, fristet der niedliche WALL·E ein einsames Dasein auf dem völlig verwahrlosten Planeten. Als die Androidin Eve vollkommen unerwartet auf der menschenleeren Bildfläche erscheint, dreht sich die Lebenswelt des blechernen Titelhelden um 180 Grad.

Das liebevoll inszenierte Animations-Meisterwerk ist schon jetzt ein Klassiker der modernen Filmgeschichte. Die mit viel Herz, Humor und Spannung gespickte Produktion geht direkt unter die Haut.

Platz 7: Aufbruch zum Mond (2018)


Während sich viele Ableger des Weltraum-Genres die künstlerische Freiheit herausnehmen, ihre Space-Streifen in einem fantastischen, zuweilen übernatürlichen Setting anzusiedeln, handelt das Biopic „Aufbruch zum Mond“ von jenen mitreißenden Ereignissen, welche die Welt während der späten 1960er Jahre tatsächlich in Atem hielten. Im Detail meinen wir damit das Leben von Neil Armstrong, also jenem berühmten Astronauten, der als erster Vertreter der Menschheit einen Fuß auf den Mond setzte.

Dargestellt von Ryan Gosling, begleiten wir Armstrong hauptsächlich durch die lange Vorlaufzeit, welcher der später weltbekannten Mondlandung vorausging. Aufgrund seines dokumentarischen Charakters besitzt „Aufbruch zum Mond“ ein hohes Maß an gelebter Authentizität. Demnach schenkt uns der Streifen, der im Übrigen auf der Biografie „First Man: The Life of Neil A. Armstrong“ von James R. Hansen basiert, bis dato unbekannte Einblicke in das Seelenleben des wohl berühmtesten Astronauten aller Zeiten.

Platz 8: Solaris (2002)


In „Solaris“ begleiten wir George Clooney in der Rolle eines Weltraum-Wissenschaftlers, der einem Hilferuf zum mysteriösen Planeten Solaris folgt. Als der Protagonist auf der entlegenen Forschungsstation ankommt, findet er eine Mannschaft vor, die sich am Rande des Wahnsinns bewegt. Der Stress, unter dem die Crewmitglieder stehen, scheint dabei in direkter Verbindung mit der Erforschung des rätselhaften Planeten zu stehen.

Der im Jahre 2002 erschienene Film, welcher seine Wurzeln aus einem gleichnamigen Roman bezieht, besticht durch opulente Bilder, welche die dichte Storyline exzellent transportieren.

Platz 9: Mel Brooks‘ Spaceballs (1987)


Mel Brooks‘ „Spaceballs“ nimmt das sagenumwobene „Star Wars“-Universum nach allen Regeln der Kunst aufs Korn. Die Parodie auf das Weltraummärchen von George Lucas ist ein humorvolles Fest für alle Freunde der persiflierten Vorlage und strotzt nur so vor urkomischen Momenten. Egal ob Darth Vader als riesenköpfiger Lord Helmchen oder der stolze Chewbacca als pummeliger Straßenköter-Verschnitt: In „Spaceballs“ kriegt wirklich jeder Charakter des weltberühmten Franchises sein Fett weg.

Inhaltlich folgen wir dem Space-Cowboy Lone Starr (Bill Pullman), der sich an Bord seines fliegenden Wohnmobils auf den Weg macht, um die entführte Prinzessin Vespa (Daphne Zuniga) aus den Fängen ihrer Peiniger zu befreien. Die Story ist dabei jedoch eher als schmückendes Beiwerk zu betrachten und dient einzig und allein dem Zweck, den gelungenen Gags und Seitenhieben des Films eine passende Plattform zu bieten.

Platz 10: Sunshine (2007)


Im Rahmen der Storyline von „Sunshine“ geht der Sonne in unserem Planetensystem so langsam, aber sicher der Saft aus. Um dem für uns Erdlingen überlebenswichtigen Feuerball neues Leben einzuhauchen, begibt sich die Besatzung der Icarus II auf eine waghalsige Mission, im Zuge derer eine Bombe auf den Fixstern unseres Sonnensystems geschossen werden soll. Dabei stoßen die Teammitglieder vollkommen überraschend auf ein Notsignal jener Besatzung, die bereits zuvor mit demselben Ziel in Richtung Sonne aufgebrochen und anschließend spurlos verschwunden war.

„Sunshine“ weiß sowohl inhaltlich als auch visuell vollends zu überzeugen. Die bildgewaltige Inszenierung unterstreicht die packende Story auf unnachahmliche Art und Weise.

Platz 11: Moon (2009)


Das Leben des Astronauten Sam Bell (Sam Rockwell) zeichnet sich vor allem durch eine große Einsamkeit aus. Als Arbeiter auf einer entlegenen Mond-Station führt der Protagonist des Streifens ein denkbar eintöniges Leben, das jegliche Gesellschaft anderer Menschen vermissen lässt. Die Abgeschiedenheit bringt den Titelhelden zusehends um den Verstand, weshalb dieser beginnt, zu halluzinieren. Als Sam im Zuge eines Unfalls auf der Mondoberfläche dem sicheren Tod geweiht scheint, wird er rätselhafterweise durch ein perfektes Abbild seiner selbst gerettet. Die beiden identischen Weltraumfahrer widmen sich anschließend der Aufgabe, ihre rätselhafte Situation zu entschlüsseln.

Der Streifen stellt Sam Rockwell voll und ganz in das Zentrum der Aufmerksamkeit. Somit bietet der Film dem US-amerikanischen Schauspieler die Möglichkeit, seine gesamte darstellerische Bandbreite zu demonstrieren – ein Unterfangen, welches der Akteur eindrucksvoll zu bewerkstelligen weiß.

Platz 12: Apollo 13 (1995)


Die Mondmission Apollo 13 sollte das glorreiche Erbe der erfolgreichen Apollo 11, bei welcher Neil Armstrong den Mond erreichte, weiterführen. Allerdings geht während der erneuten Mondlandung letztlich alles schief, was nur irgendwie schiefgehen kann. Während bereits der Start der Rakete von zahllosen Komplikationen begleitet wird, kommt es während der Reise zum Erdtrabanten schließlich zum Supergau. Nachdem ein Sauerstofftank des Raumschiffes explodiert, geht der Crew nach und nach die Luft zum Atmen aus. Gleichzeitig besitzt das Gefährt nicht genügend Schubkraft, um aus eigener Kraft zur Erde zurück zu gelangen. Die NASA beschließt, die hilflose Besatzung im Zuge einer waghalsigen Mission zu retten.

Das auf wahren Ereignissen basierende Machwerk wurde dramaturgisch fesselnd umgesetzt. Somit wohnt „Apollo 13“ das omnipräsente Gefühl von Nervenkitzel inne, welches den Test der Zeit mühelos übersteht.

Platz 13: 2001: Odyssee im Weltraum (1968)


„2001: Odyssee im Weltraum“ von Stanley Kubrick gilt innerhalb des Space-Genres gemeinhin als der Klassiker schlechthin. Der Streifen aus dem Jahre 1968 thematisiert die Weltraummission von fünf Wissenschaftlern, die sich auf eine Reise zum Planeten Jupiter begeben. Der Hintergrund des Unterfangens ist der Fund eines rätselhaften schwarzen Monolithen, welcher in direkter Verbindung mit der Entwicklung der Menschheit zu stehen scheint.

„2001“ wusste seinerzeit besonders durch seine hervorragende Tricktechnik zu begeistern. Während einige der Effekte naturgemäß mittlerweile etwas in die Jahre gekommen sind, erfreuen wir uns nach wie vor an der unorthodoxen Herangehensweise des Streifens, der technischen Fortschritt und okkulte Mythen auf bestechende Art und Weise miteinander vereint.

Platz 14: Star Wars (1977-2019)


Das „Star Wars“-Franchise begeistert die Massen seit nunmehr über 40 Jahren. Was mit der Geschichte rund um einen einfachen Farmerjungen begann, der in Begleitung seines Mentors in die Weiten der Galaxis auszog, um einer Prinzessin in Nöten zu helfen, hat sich mittlerweile zu einem der berühmtesten und finanzkräftigsten Film-Franchises aller Zeiten entwickelt. Während die Episoden 1 bis 3, sowie die neueste Trilogie mitsamt den Teilen 7 bis 9 innerhalb der Fan-Welt große Kontroversen auslösten, sind die ersten drei Filme der „Star Wars“-Reihe die unbestrittenen Favoriten der Anhängerschaft.

Die Ursprungs-Trilogie kommt mit einem märchenhaften Charakter daher und nimmt uns Zuschauer mit auf ein einzigartiges Weltraumabenteuer, welches sich durch viel Herz, tiefe Freundschaft, den Glauben an das Schicksal sowie eine gehörige Portion Mut auszeichnet. Doch selbst wenn die Teile rund um den angehenden Jedi-Ritter Luke Skywalker (Mark Hamill) und den Oberschurken Darth Vader (mit der legendären Stimme von James Earl Jones) das Nonplusultra innerhalb des Franchises darstellen, so haben die übrigen Ableger der Serie durchaus ihre Daseinsberechtigungen.

Die Prequel-Trilogie, welche zwischen den Jahren 1999 und 2005 auf den Markt kam, erzählt uns die Geschichte, wie aus dem unbescholtenen Anakin Skywalker jene maskierte Inkarnation des Bösen wurde, welche die gesamte Galaxis in Angst und Schrecken versetzen sollte. Die neuesten Teile, die unter der Obhut von Disney produziert wurden, präsentieren uns wiederum die Ereignisse, die sich einige Zeit nach der Niederlage des Imperiums abspielen. „Star Wars“ weiß mit facettenreichen Settings, den aberwitzigsten Charakteren und jeder Menge Action zu glänzen und zählt somit vollkommen zurecht zu den bedeutsamsten Film-Reihen in der Geschichte.

Platz 15: Independence Day (1996)


„Independence Day“ oder „Amerika im Alleingang gegen eine außerirdische Bedrohung“. Es mag stimmen, dass der Streifen aus dem Jahre 1996 nur so vor US-Patriotismus strotzt. Immerhin versucht sich die gesamte Welt unter der Obhut von Uncle Sam gegen die Vernichtung durch fieses Alien-Viehzeugs zu erwehren. Nichtsdestotrotz ist der Film des Regisseurs Roland Emmerich ein imposantes Zeitzeugnis des 90er-Jahre-Kinos, das seinerzeit hinsichtlich seiner visuellen Inszenierung neue Maßstäbe setzte. Der Kampf zwischen der Menschheit und einem schier unbezwingbaren Feind, der ganze Städte wie Silvesterböller sprengt, macht aufgrund seines hohen Schauwerts auch heute noch eine Menge Spaß. Mit der rosaroten Retro-Brille auf der Nase verzeihen wir „Independence Day“ dann auch einige Logiklöcher und erfreuen uns schlichtweg an der stimmigen Performance des jungen Will Smith.

Platz 16: Armageddon – Das jüngste Gericht (1998)


Wenn ein Film bereits den Namen „Armageddon“ trägt, können wir Zuschauer früh erahnen, wohin uns die cineastische Reise führen wird. Im Detail rast ein gigantischer Asteroid direkt auf die Erde zu und droht, unseren blauen Heimatplaneten in seine Einzelteile zu sprengen. Um den Untergang der Menschheit abzuwenden, entsendet die NASA ein Team von Spezialisten zu dem bedrohlichen Asteroiden, um selbigen mit Hilfe diverser atomarer Sprengköpfe zu vernichten.

Die Story rund um die Protagonisten Bruce Willis, Liv Tyler und Ben Affleck wirkt zwar zuweilen etwas trashig, bietet unterm Strich jedoch kurzweilige Unterhaltung für launige Abende vor der Glotze.

Platz 17: Contact (1997)


Dr. Eleanor „Ellie“ Arroway (Jodie Foster) ist felsenfest von der Existenz intelligenten außerirdischen Lebens überzeugt. Als die Hobby-Funkerin eines Tages ein verschlüsseltes Signal aus einem weit entfernten Sternensystem empfängt, versucht Ellie, mit dem intergalaktischen Absender der Botschaft in Kontakt zu treten. Die schauspielerischen Leistungen des Casts sowie die stimmige Optik des Streifens machen „Contact“ zur sicheren Bank für alle Freunde des Genres.

Platz 18: Galaxy Quest – Planlos durchs Weltall (2000)


Das, was „Spaceballs“ für die „Star Wars“-Filme ist, ist „Galaxy Quest“ für das „Star Trek“-Universum: Eine überaus unterhaltsame Parodie des Franchises, die kein Blatt vor den Mund nimmt. So, wie wir es von einer stimmigen Persiflage erwarten dürfen, bedient „Galaxy Quest“ alle erdenklichen Klischees und geizt wahrlich nicht mit humorvollen Querverweisen.

Platz 19: Der Stoff, aus dem die Helden sind (1983)


Im Jahre 1957 sind die Vereinigten Staaten von Amerika und die Sowjetunion durch eine tiefe Feindschaft verbunden, die aufgrund ausbleibender militärischer Aktionen gemeinhin als „Kalter Krieg“ bezeichnet wird. Die beiden Supermächte versuchen, sich in allen Belangen zu übertreffen. Dabei ist das Wetteifern mitnichten nur auf unseren blauen Heimatplaneten beschränkt. Auch der Kampf um den Weltraum zählt zu den Streitpunkten der beiden gegensätzlichen Ideologien. Als es der Sowjetunion gelingt, als erste Nation einen Satelliten in den Orbit zu schießen, fühlen sich die Bewohner der USA angesichts dieses technischen Meilensteins gedemütigt. Die nationale Raumfahrtbehörde reagiert sofort und trommelt umgehend ein Team aus prestigeträchtigen Militärpiloten zusammen, welches noch vor den Sowjets in den Weltraum reisen soll.

Die Darstellung der wie Nationalhelden vergötterten Protagonisten überzeugt durch ihre inhaltliche Vielschichtigkeit, die es uns Zuschauern erlaubt, das Seelenleben sowie die Beweggründe der Hauptfiguren glaubhaft mitzuverfolgen. Der mit vier Oscars prämierte Streifen glänzt durch eine Mischung aus neckischer Ironie und aufrichtiger Anerkennung und zählt folgerichtig zu den absoluten Kinoperlen der frühen 80er Jahre.

Platz 20: Hidden Figures – Unerkannte Heldinnen (2016)


„Hidden Figures“ bietet innerhalb seiner Aufmachung jenen Persönlichkeiten eine breite Bühne, die trotz ihrer großen Verdienste im Feld der Raumfahrt zuweilen ein Dasein im Abseits fristen. Während sich die USA und die Sowjetunion während des Kalten Krieges einen Wettlauf ins Weltall liefern, ziehen die afroamerikanischen Mathematikerinnen Katherine (Taraji P. Henson), Dorothy (Octavia Spencer) und Mary (Janelle Monáe) im Hintergrund die theoretischen Strippen, die eine erfolgreiche Weltraummission überhaupt erst möglich machen. Aufgrund der scharfen Rassentrennung, die während der 1950er und 60er Jahre in den USA an der Tagesordnung ist, erfährt die Weltöffentlichkeit jedoch nichts von den bahnbrechenden Errungenschaften der Afroamerikanerinnen.

„Hidden Figures“ legt seinen Finger in die Wunde der gesellschaftlichen Ungerechtigkeit und stellt dem technischen Fortschritt der Menschheit ihre veralteten Rollen- und Rassenbilder gegenüber. Ein Film, der zum Nachdenken anregt.

Platz 21: Prometheus (2012)

Platz 22: LIFE (2017)

Platz 23: Passengers (2016)

Platz 24: Avatar (2009)

Platz 25: Arrival (2016)

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