Die 20 besten Rätsel-Videospiele aller Zeiten

Rätselspiele

Die Gründe, die uns in die faszinierende Welt der Videospiele treiben, können ganz unterschiedlich ausfallen. Während wir manchmal einfach nur den Wunsch verspüren, mit Hilfe von kunstvoll gestalteten Spielewelten die Seele baumeln zu lassen, haben wir an anderen Tagen das Bedürfnis, in das virtuelle Feld der Tüftelei einzutauchen. Mit unserer Bestenliste zeigen wir euch, welche 20 Rätsel-Spiele euren Grips so richtig auf Touren bringen werden. Viel Vergnügen mit unserer Auswahl!

Platz 1: L.A. Noire (2011)


Wir alle lieben spannende Kriminalfälle. Falls die präsentierte Geschichte rund um die Suche nach einem zwielichtigen Verbrecher dann auch noch in einen atmosphärischen „Film noir“-Rahmen verpackt wird, der uns das Gefühl verleiht, Teil eines stylischen 40er-Jahre Streifens zu sein, ist unser virtuelles Glück perfekt.

„L.A. Noire“ aus dem renommierten Hause „Rockstar“ weiß neben seiner spannenden Story, die uns direkt in die Haut eines vielschichtigen Ermittlers verfrachtet, vor allem durch seinen unvergleichlichen Style zu punkten. Im authentisch inszenierten Los Angeles der späten 40er Jahre machen wir uns demnach auf die Reise, um die verschiedensten Tatorte auf brauchbare Spuren zu untersuchen, mit Hilfe derer wir schließlich eine rätselhafte Mordserie entschlüsseln wollen. Die düstere Ästhetik, die uns während unserer Detektivarbeit auf Schritt und Tritt begleitet, macht den ursprünglich 2011 erschienenen und 2017 für die nachfolgende Konsolengeneration aufpolierten Titel zu einem der einprägsamstem Rätsel-Spiele in der Geschichte.

Platz 2: Portal & Portal 2 (2007; 2011)


Der Hype, der sich im Laufe der Jahre um die brillanten Ableger der „Portal“-Reihe entwickelte, nahm mit der Zeit immer größere Ausmaße an. Umso bedauerlicher ist es, dass es seit einigen Jahren denkbar still um die innovative Action-Adventure-Serie geworden ist. Im Universum von „Half-Life“ angesiedelt, stattet uns das Game mit einem Portalgerät aus, mit Hilfe dessen wir verschiedene Teleportationslöcher in unsere Umgebung fräsen können, die allesamt mit individuellen Eigenschaften daherkommen. Im futuristischen Rahmen versuchen wir auf diese Weise die unterschiedlichsten Hindernisse zu überwinden und spannende Aufgaben zu lösen. Neben ihrem genialen, einzigartigen Spielprinzip wissen „Portal“ und sein Nachfolger besonders durch ihre humorvollen Einschläge zu glänzen, die auf der heimischen Couch regelmäßig für Schmunzler sorgen.

Platz 3: The Witness (2016)


„The Witness“ von 2016 richtet sich an alle Gamer, die das dringende Bedürfnis verspüren, sich ausgiebig das Hirn zu zermartern. Während sich der Indie-Titel optisch als paradiesischer Spaziergang auf einer tropischen Insel verkleidet, entpuppt sich das Gameplay als äußerst harte Kopfnuss. Zwischen Palmen und Stränden versucht der Spieler aus der Egoperspektive die kniffligsten Rätsel zu lösen. Dabei ist es wichtig, die rar gesäten Hinweise auf der Spielwelt zu entdecken und anschließend zu entschlüsseln. In Wahrheit gibt euch der Titel nämlich so gut wie keine Hilfen an die Hand, tatsächlich dauert es erst einmal eine gewisse Zeit, bis wir überhaupt begreifen, was das Game eigentlich von uns möchte. Demnach ist „The Witness“ ein Rätsel-König in Reinkultur, der uns über unzählige Spielstunden hinweg in seinen kniffligen Bann zieht.

Platz 4: Human: Fall Flat (2016)


Viele Rätselspiele verfrachten uns als einsame Einzelkämpfer in eine undurchsichtige Spielwelt, die es auf eigene Faust zu meistern gilt. Falls ihr euch dieser Aufgabe allein nicht gewachsen seht, aber trotzdem den Wunsch verspürt, auf virtuelle Rätseljagd zu gehen, empfehlen wir euch „Human: Fall Flat“ des Entwicklers „No Brakes Games“. Der optisch reduzierte Titel gibt euch die Möglichkeit, zusammen mit sieben weiteren Mitspielern zu agieren, wodurch das Lösen der kniffligen Aufgaben gleichzeitig zur spaßigen Gruppenarbeit wird. In der Haut der schlichten Spielfigur namens Bob, die im Kern über keinerlei übernatürliche Fähigkeiten verfügt, gilt es fortan, physikbasierte Tüfteleien zu knacken. Dabei kommt jedes Level mit individuellen Settings und Anforderungen daher, wodurch „Human: Fall Flat“ eine erfrischende Note verliehen wird, die uns lange bei der Stange hält.

Platz 5: The Room (2012)


Um ein packendes Rätselspiel gekonnt zu inszenieren, bedarf es nicht zwangsläufig einer riesigen Spielwelt. „The Room“ aus dem Jahre 2012 beweist uns, dass bereits ein einziges Zimmer den ausreichenden Rahmen für spaßiges Kopfzerbrechen bieten kann. Der besagte Raum ist im Kern des Gameplays allerdings nebensächlich, im Detail befassen wir uns vielmehr mit jenen rätselhaften Gegenständen, die sich in der Mitte der ominösen vier Wände befinden. Dort erwarten uns nämlich die unterschiedlichsten mechanischen Gerätschaften, die allesamt von uns entschlüsselt werden wollen. Während wir die verschiedenen, an Uhrwerke angelehnten Mechanismen in Gang bringen und uns bereits auf die nächste Herausforderung freuen, bekommen wir überhaupt nicht mit, wie schnell die Zeit vergeht.

Platz 6: Limbo (2010)


„Limbo“ fällt innerhalb des Rätsel-Genres etwas aus dem Rahmen. Der 2D-Side-Scroller kommt mit einer derart düsteren Aufmachung daher, die wir normalerweise im Segment des Horrors verorten würden. Die erdrückende Kulisse, die jede erdenkliche Graustufe für unsere Augen bereithält, dient dabei als Rahmen für ein unvergleichliches Gaming-Erlebnis, das seinerzeit mit vielen Preisen ausgezeichnet werden sollte. In der Rolle eines unbekannten kleinen Jungen finden wir uns inmitten eines unwirtlichen Waldes wieder. Während wir uns auf den Weg machen, um unsere vermisste Schwester zu suchen, will uns dabei praktisch alles ans Leder, was das gruselige Gehölz zu bieten hat. Um auf unserer Reise voranzukommen, müssen wir wiederum die unterschiedlichsten, clever gestalteten Rätsel lösen. Innerhalb des Gameplays zeigt sich der facettenreiche Ideenreichtum der Entwickler. Demnach werden wir immer wieder mit unvorhergesehenen Szenarien konfrontiert, die unsere Rübe so richtig schön zum Qualmen bringen.

Platz 7: Inside (2016)


„Inside“ schlägt gewissermaßen in dieselbe Kerbe wie „Limbo“. Im Detail bedeutet dies, dass wir uns auch in dem 2016 erschienenen Titel in der Haut eines nicht näher vorgestellten Jungen wiederfinden, der in einer bedrückenden Umgebung ums Überleben kämpft. Dabei zeigt uns „Inside“, dass gekonntes Storytelling auch gänzlich ohne Worte auskommen kann. Das Rätselspiel bezieht seine unvergleichliche Atmosphäre nicht zuletzt aus seinem toll inszenierten Look, welcher den ein oder anderen Schreckmoment für seine Spieler in petto hat.

Platz 8: The Talos Principle (2014)


Dort, wo sich ein Querschnitt der verschiedenen Zeitepochen der Menschheitsgeschichte mit futuristischer Technik treffen, steht am Ende „The Talos Principle“ aus dem Jahre 2014. In der Rolle eines Androiden, der sich hinsichtlich seiner charakterlichen Tiefe deutlich von den stumpfen Blechbüchsen vergleichbarer Titel unterscheidet, bekommen wir es mit mehr als 120 raffinierten Rätseln zu tun, die uns wiederum in die unterschiedlichsten Stadien unserer Spezies verfrachten. Wir durchschreiten Labyrinthe, knacken Rätsel und suchen mysteriöse Siegel, die uns in der Story voranbringen. Das exzellente Design und das unorthodoxe Setting machen „The Talos Principle“ zu einem erfrischenden Tipp für alle Freunde des Genres.

Platz 9: Tetris 99 (2019)


Nur wenige Spiele genießen innerhalb der Szene einen derartigen Kultstatus wie das Puzzle-Spiel „Tetris“. Während der ursprüngliche Ableger der Steine-Bastelei bereits im Jahre 1984 auf den Markt kam, kombiniert „Tetris 99“ von 2019 die zeitlos guten Kernelemente des Klassikers mit der modernen Welt des Online-Gamings. Im Wettkampf mit 99 weiteren Mitspielern versucht ihr demnach, die vom oberen Bildschirmrand herabfallenden Blöcke clever zu platzieren, um am Ende einer Runde die meisten Punkte abzusahnen. Der rasante Mix aus klassischem Gameplay und neuartigem Szenario machen aus „Tetris 99“ den wohl besten modernen Ableger der weltberühmten Serie.

Platz 10: World of Goo (2008)


Das, was „World of Goo” zu einem einzigartigen Vertreter innerhalb des Rätsel-Genres werden lässt, sind seine cleveren Gameplayelemente. Anstatt in die Haut eines herkömmlichen Protagonisten zu schlüpfen, betraut uns der Titel, der im Jahre 2008 auf der Bildfläche erschien, mit der Aufgabe, sogenannte Goos durch die Spielwelt zu manövrieren. Dabei handelt es sich im Kern um kleine, ballartige Gebilde, die von uns mit Bedacht durch die einzelnen Level gebaut werden wollen. Das Ziel eines jeden Abschnittes ist dabei ein charakteristisches Rohr, in welches wir so viele Goos wie möglich verfrachten müssen. Während wir die Bälle vorausschauend in der Spielwelt drapieren, haben wir stets die physikalischen Gesetze des Games im Hinterkopf, die nicht selten über Gedeih und Verderb einer Mission entscheiden. Der Indie-Titel ist zwar durchaus herausfordernd, wird jedoch zu keiner Zeit frustrierend oder gar unfair.

Platz 11: Braid (2008)


Da wir gerade schon von innovativen Spielmechanismen sprechen, sollte „Braid“ auf keinen Fall unerwähnt bleiben. Das Spiel, das im Jahre 2008 herausgebracht wurde, kann als Mischung aus Puzzle-Spiel und 2D-Side-Scroller mit Jump-‘n‘-Run-Einschlägen beschrieben werden. Das Besondere an „Braid“ ist hierbei die Tatsache, dass uns die Entwickler gestatten, nach Belieben an den Gesetzen der Zeit herumzuspielen. Dadurch ergeben sich in dem optisch liebevoll gestalteten Spiel die unterschiedlichsten, zuweilen unorthodoxen Lösungswege. Das Manipulieren der Zeit stellt inhaltlich nicht nur eine nette Spielerei dar, sondern entpuppt sich vielmehr als notwendiges Mittel, um in der Story voranzukommen. Mit seiner unkonventionellen Inszenierung brachte „Braid“ seinerzeit frischen Wind in die Szene, welcher auch heute, mehr als 10 Jahre nach dem Release des Spiels, nichts von seinem unnachahmlichen Charme eingebüßt hat.

Platz 12: Baba is You (2019)


Ein erster Blick auf „Baba is You“ verrät, dass es sich bei dem Denkspiel wahrlich nicht um einen virtuellen Augenschmaus handelt. Während die reduzierte Pixel-Optik nicht jedermanns Geschmack treffen dürfte, weiß der Titel dafür inhaltlich umso mehr zu begeistern. Die einzelnen Level des Spiels kommen mit stetig wechselnden Regeln daher, wodurch wir uns geistig immer wieder neuen, wohl durchdachten Herausforderungen gegenübersehen. Dabei ließen es sich die Entwickler nicht nehmen, ihr Spiel mit einer behutsam ansteigenden Lernkurve zu versehen, wodurch „Baba is You“ eine angenehme Einsteigerfreundlichkeit verliehen wird. Das Lösen der unterschiedlich gestalteten Rätsel birgt dabei seinen ganz eigenen Reiz. Haben wir die Mechanismen eines bestimmten Abschnitts erst einmal entschlüsselt, stellt sich ein euphorischer „Aha-Moment“ ein, der ins uns die Vorfreude auf die folgenden Levels weckt.

Platz 13: Bridge Constructor Portal (2017)


Solltet ihr von dem bereits präsentierten „Portal“-Universum einfach nicht genug bekommen, empfehlen wir euch, einen Blick auf „Bridge Constructor Portal“ zu werfen. Die Brückenbastelei setzt ihr Setting nämlich in eben jenem Rahmen des beliebten Franchises an. Das Ziel des 2017 veröffentlichten Games ist dabei das Bauen von Brücken. Was im ersten Augenblick wie eine recht simple Prämisse anmutet, offenbart sich beim genaueren Hinsehen als eine angenehm fordernde Aufgabe. Während wir versuchen, verschiedene Fahrzeuge über die von uns errichteten Brücken zu manövrieren, wird uns schnell klar, dass es während unseres Bauvorhabens viele physikalische Aspekte zu berücksichtigen gilt.

„Bridge Constructor Portal“ startet mit einem einsteigerfreundlichen Schwierigkeitsgrad, der im Laufe des Spiels immer weiter anzieht. So, wie wir es von den Ablegern der Serie gewohnt sind, kommt auch „Bridge Constructor“ mit faszinierenden Portalen daher, die ihren ganz eigenen Gesetzen folgen. In Kombination mit dem spaßigen Editor-Modus, in dem wir unsere ganz eigenen Spielabschnitte zusammenschustern dürfen, beschert uns das Spiel unzählige fesselnde Gaming-Stunden.

Platz 14: Opus Magnum (2017)


„Opus Magnum“ folgt dem Kredo: Der Weg ist das Ziel. Das Spiel versetzt uns in die Haut eines Alchemisten, dessen oberstes Ziel es ist, mit Hilfe der verschiedensten Materialien bestimmte Substanzen herzustellen. Dabei wird uns schnell klar, dass der spaßigste Faktor des Spiels nicht unbedingt das Erreichen der vorgegebenen Aufgaben ist, sondern vielmehr die Art und Weise, wie wir zu unserem Ziel gelangen. Die Maschinen, die wir während der Story basteln, gewähren uns dabei die unterschiedlichsten Lösungsansätze, wodurch sich ein durch und durch individuelles Spielerlebnis einstellt.

Platz 15: Keep Talking and Nobody Explodes (2015)


Der Job eines Bombenentschärfers strotzt nur so vor Nervenkitzel. Falls der Spezialist, der stets unter Zeitdruck arbeitet, dann auch noch nicht einmal alle notwendigen Informationen zur Hand hat, scheint das Chaos perfekt. In dem Mehrspieler-Titel „Keep Talking and Nobody Explodes“ schlüpft ein Mitspieler in die Haut des erwähnten Bombenspezialisten, während die übrigen Teilnehmer mit exklusiven Informationen zur Entschärfung versehen werden. Folglich gilt es, die besagten Infos an den Entschärfer zu übermitteln, damit dieser die Bombe unschädlich machen kann. Wie es der Name des Games bereits besagt, ist die stimmige Kommunikation zwischen den einzelnen Teammitgliedern von essenzieller Bedeutung. Nur wenn jeder weiß, worauf sich die Aussagen des anderen beziehen, kann euer Unterfangen gelingen. Ein spaßiges Spiel, das dank seines Settings mit einer aufpeitschenden Dynamik daherkommt.

Platz 16: Unheard (2019)


Detektivspiele gibt es mittlerweile wie Sand am Meer. Um aus der breiten Masse an Ermittler-Titeln herauszustechen, bedarf es deshalb unkonventioneller Wege, die sich deutlich von den altbewährten Spielmechaniken abheben. Wie dieses Unterfangen erfolgreich gelingen kann, bewies uns „Unheard“ im Jahre 2019. Das Spiel setzt sein “Hauptohrenmerk” dabei voll und ganz auf die Akustik. Damit ihr während eurer Ermittlungen die verschiedenen Hinweise zu einer zusammenhängenden Lösungskette verbinden könnt, müsst ihr folglich die Lauscher spitzen und alle relevanten Geräusche herausfiltern, die euch bei der Aufdeckung eures Falls helfen. Ein unorthodoxes Gaming-Erlebnis, das seinesgleichen sucht!

Platz 17: Return of the Obra Dinn (2018)


„Return of the Obra Dinn” nimmt uns auf geradem Weg mit zum Beginn des 19. Jahrhunderts. Den Rahmen für die Detektiv-Tüftelei stellt dabei die Suche nach dem titelgebenden Schiff dar, das seit einigen Jahren spurlos verschwunden ist. Als das Vehikel schlussendlich wieder auf der Bildfläche erscheint, liegt es an euch, die rätselhaften Umstände, die dem Kahn und seiner Mannschaft widerfahren sind, zu ergründen. Dabei ist es wichtig, alle Beweisstücke sinnvoll miteinander zu verketten, um das Mysterium um die Obra Dinn ein für alle Mal zu lösen. Das Spiel wurde mit einem einzigartigen Look versehen, der sich am ehesten als schwarzweiße Comic-Optik beschreiben lässt. Die tolle Inszenierung sowie die spannend erzählte Geschichte machen aus „Return of Obra Dinn“ eine sichere Bank für alle Fans von Rätsel-Spielen.

Platz 18: Unravel Two (2018)


Bereits der erste Teil der „Unravel“-Reihe wusste anno 2016 zu begeistern. Die Idee der Entwickler, ihre Spieler in der Rolle eines Wollgarn-Männchens durch eine wunderschön gestaltete Spielwelt zu schicken, erfuhr seinerzeit großen Zuspruch. Im Nachfolger steht uns auf unserer Reise diesmal ein Partner zur Seite, der wahlweise auch von einem echten Mitspieler gesteuert werden kann. Während wir uns durch die beeindruckende In-Game-Welt bewegen und dabei Gefahren ausweichen und verschiedene Rätsel knacken, steht das stimmige Zusammenspiel zwischen den beiden Figuren voll und ganz im Mittelpunkt. Unterm Strich ist „Unravel Two“, genau wie sein Vorgänger, ein herzerwärmender Vertreter des Genres, der uns mit einem wohligen Gefühl in der Magengegend zurücklässt.

Platz 19: Catherine (2011)


Das Game „Catherine“, das aus der Feder der „Persona“-Macher „Atlus“ stammt, besticht durch seine unkonventionelle Andersartigkeit. Inhaltlich schlüpfen wir dabei in die Rolle von Vincent Brooks. Der Mitdreißiger, der sich seinen Lebensunterhalt als Systemingenieur verdient, führt seit einigen Jahren eine unglückliche Beziehung mit einer kontrollsüchtigen Dame. Nachdem sich Vincent schließlich in die Arme einer ominösen Frau flüchtet, wird der untreue Titelheld von scharfen Gewissensbissen geplagt, die gametechnisch in Form von intensiven Traumsequenzen daherkommen. Während dieser Abschnitte lösen wir rasante Rätsel, indem wir verschiedene Blöcke bewegen. „Catherine“ lebt von seiner außergewöhnlichen Atmosphäre, die uns auf Anhieb in ihren Bann zieht.

Platz 20: Lara Croft GO (2015)


Angesichts des Titels könnte man vermuten, dass man mit „Lara Croft GO“ ein weiteres überbordendes „Tomb-Raider“-Abenteuer im klassischen Sinne erhält. Tatsächlich unterscheidet sich das Game mit dem berühmten Fräulein Croft in der Hauptrolle jedoch deutlich von den bisherigen Ablegern der Reihe. Statt in alten Tempelruinen und mysteriösen Grabstätten, werden wir auf einem klassischen Spielbrett platziert. Hier müssen wir wiederum Rätsel lösen, Fallen umgehen und anderen Gefahren trotzen. Wer auf Lara Croft und starke Puzzle-Spiele steht, sollte unbedingt zuschlagen.

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