Die 20 erfolgreichsten Schauspieler der 70er Jahre

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Die 70er Jahre waren ein glorreiches Jahrzehnt für die Filmindustrie, in dem viele noch heute weltbekannte Schauspieler/innen ihre Karriere starteten. Große Klassiker sind entstanden und einzigartige Gesichter und Künstler der Filmgeschichte machten das Kino zu dem, was es heute ist.

Hier sind die 20 größten Darsteller und Darstellerinnen der 70er Jahre:

Clint Eastwood

Clint Eastwood
(c) Denis Makarenko / Bigstock.com
Der 1930 in San Francisco geborene Schauspieler wurde zunächst als Western- und Actionheld berühmt, spielte aber ab den 1960er Jahren auch in anderen Filmen große Rollen und ist inzwischen sogar Oscar-Preisträger als Regisseur und Filmproduzent. Außerdem komponierte er für einige seiner Filme auch selbst Filmmusik und war in den 80er Jahren 2 Jahre lang Bürgermeister einer kalifornischen Kleinstadt.

Im Jahr 1971 gelang ihm der Durchbruch in Hollywood als Inspektor Harry Callahan in „Dirty Harry“ – der Charakter wurde nach diesem Film zur Kultfigur. 1973 und 1976 spielte Clint Eastwood erneut Harry Callahan in den Fortsetzungen. Weiterhin spielte er auch in Western (Ein Fremder ohne Namen) und Actionfilmen (Den Letzten beißen die Hunde) mit. 1979 hatte er eine Hauptrolle in dem berühmten Gefängnisthriller „Flucht von Alcatraz“.

Auch als Regisseur gelang Clint Eastwood ab 1971 der Durchbruch mit seinem Debüt „Sadistico“ und den dann folgenden Filmen „Der Texaner“ (1975), der ein Klassiker unter den Western wurde. Auch die Actionfilme „Im Auftrag des Drachen“ (1975) und „Der Mann der niemals aufgibt“ (1977) machten Eastwood berühmt für seine Fähigkeiten als Regisseur.

Al Pacino

Al Pacino
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Als Kind italienischer Einwanderer interessierte sich Al Pacino schon früh für die Schauspielerei und absolvierte seine Ausbildung in den renommierten Schulen von Herbert Berghof und Lee Strasbourg. Bereits seine dritte Rolle im Klassiker „Der Pate“ (1972) brachte ihm die erste Oscarnominierung ein. Im Film spielte er Michael Corleone, den Sohn und Erbe eines Mafiaoberhauptes. Al Pacino wurde übrigens in der italienischen Stadt Corleone geboren. Mit der Fortsetzung „Der Pate – Teil II“ von 1974 machte sich der Charakterdarsteller unsterblich. Der Film gilt als Meisterwerk und als einer der besten Filme aller Zeiten. Erst 1990 folgte der dritte und letzte Teil der Pate-Trilogie.

Neben der Kult-Rolle machte sich Al Pacino einen Namen durch seine Leistungen in weiteren Klassikern der 70er. Der gefeierte Regisseur Sidney Lumet drehte gleich zwei Filme mit dem Schauspieler. In „Serpico“ (1973) mimt Al Pacino einen aufrichtigen Cop in Mitten von Korruption und Verrat. „Hundstage“ feierte am 21. September 1975 Premiere und sorgte für einiges Aussehen. Unter anderem wegen seiner Kritik am Vietnamkrieg und weil sich der Film mit den Themen Transsexualität und Homosexualität auseinandersetzt. Pacinos Karriere stand in den 70ern erst noch am Anfang. Selten konnte ein Schauspieler über die Jahrzehnte einen Erfolg nach dem anderen feiern.

John Travolta

John Travolta
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Der halb italienische und halb irische John entwickelte bereits in seiner Kindheit eine Leidenschaft für die Schauspielerei – vielleicht durch seine Mutter, die ebenfalls Schauspielerin war und ihm erste Rollen beim Theater vermittelte. Schon mit 16 Jahren zog John Travolta nach New York, um sich auf der Bühne zu versuchen und ging mit dem Musical „Grease“ auf Tournee. Mitte der 70er Jahre zog er nach Los Angeles, wo er 1975-1979 mit seiner Rolle in einer Sitcom (Welcome Back, Kotter) bekannter wurde. Seine erste große Rolle bekam er schließlich 1976 in „Carrie – Des Satans jüngste Tochter“. Daraufhin folgten zwei seiner bekanntesten Filme: „Saturday Night Fever“ (1977) und „Grease“ (1978). John Travolta wurde durch diese Filme zur Disco-Ikone und zum Sexsymbol der 70er Jahre.

1994 feierte er mit „Pulp Fiction“ sein Comeback und wurde sogar für einen Oscar nominiert. Im Laufe seiner Schauspiel-Karriere spielte John Travolta inzwischen schon in über 60 Kinofilmen und Fernsehproduktionen zum Teil große Rollen und ist bis heute ein Idol, dessen Namen jeder kennt.

Susan Sarandon

Susan Sarandon
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Die älteste von 9 Geschwistern verdiente sich ihr Geld für ihr College-Studium als Sekretärin, Putzfrau und Model. Eher zufällig nahm sie an einer Theateraufführung teil, wo sie ihren ersten Ehemann Chris Sarandon kennen lernte. Durch ihn kam sie zur Schauspielerei, wurde 1970 für ihre erste Rolle in dem Film „Joe – Rache für Amerika“ gecastet. 1975 gelang ihr der Durchbruch mit ihrer Rolle als Janet in dem Klassiker „Rocky Horror Picture Show“. Weiter ging es mit dem erfolgreichen Drama „Pretty Baby“ (1978) und „Atlantic City, USA“ (1980), mit dem sie ihre erste Oscarnominierung einspielte.

Den ersten Höhepunkt ihrer Karriere stellte 1983 ihre Rolle in „Die Hexen von Eastwick“ dar. Von da ab war sie eine gefragte und erfolgreiche Schauspielerin, deren Namen man kannte. Bis heute spielte sie in über 90 Filmen und Serien mit. Susan Sarandon ist außerdem eine äußerst politisch engagierte Frau, die vielen Protesten beiwohnt und sich unter anderem für Akzeptanz von Homosexualität und gegen die Todesstrafe einsetzt. 2010 wurde sie zur Botschafterin von FAO Goodwill Ambassador ernennt.

Sylvester Stallone

Sylvester Stallone
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Geboren wurde Sylvester Stallone in New York und wuchs in Philadelphia auf. Ein Operationsfehler führte bei seiner Geburt zu einer Lähmung in der unteren linken Gesichtshälfte. Als Kind wurde er deshalb gehänselt und die eingeschränkte Mimik dürfte nicht unbedingt ideal gewesen sein, um Schauspielkarriere zu machen. Doch allen Umständen zum Trotz wurde Stallone einer der berühmtesten Action-Stars Hollywoods. Vor seinem Durchbruch mit „Rocky“ (1976) hatte Stallone vor allem kleine Auftritte in Filmen von Woody Allen und Melvin Frank.

Neben der Schauspielerei versuchte es Stallone mit dem Schreiben von Drehbüchern, was ihm schließlich auch zum großen Durchbruch verhalf. Das Drehbuch zu Rocky verkaufte er nur unter der Voraussetzung, dass er selbst die Titelrolle spielen durfte. Der Film wurde ein voller Erfolg. Fünf weitere Fortsetzungen folgten, bei denen er selbst Regie führte. Im Spin-Off „Creed – Rocky’s Legacy“ (2016) spielte er noch einmal die Rolle, die in berühmt gemacht hat und wurde für seine Leistung mit einem Golden Globe ausgezeichnet.

Meryl Streep

Meryl Streep
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Mit den besten Voraussetzungen startete diese berühmte Schauspielerin in ihre Karriere: Sie machte den Master der School of Drama an der Universität Yale. Sie begann 1977 mit einer Rolle in der TV Serie „Holocaust – Die Geschichte der Familie Weiss“ und gewann sofort ihren ersten Emmy als beste Hauptdarstellerin. Nur ein Jahr später erhielt sie für ihre Rolle in „Die durch die Hölle gehen“ (1978) ihre erste Oscarnominierung als beste weibliche Nebenrolle. 1979 besetzte sie erste große Rollen neben Woody Allen in „Manhattan“ und Dustin Hoffman in „Kramer gegen Kramer“. Für diese Rolle erhielt sie dann ihren ersten Oscar als Hauptdarstellerin. Diesem sollten im Laufe ihrer Karriere noch 2 weitere folgen. Außerdem kommt Meryl Streep inzwischen auf 21 Oscarnominierungen, was bisher unübertroffen ist. Sie ist hauptsächlich in großen Kinofilmen zu sehen, aber auch in einigen TV-Filmen und Serien, teilweise auch als Synchronstimme für Zeichentrickfilme.

Jane Fonda

Jane Foda
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Bereits 1954 trat Jane im Alter von 17 Jahren zusammen mit ihrem Vater Henry Fonda beim Theater auf und gewann 1960 einen Tony Award für eine Theaterrolle. Es folgt ihr erster Kinofilm „Je länger – je lieber“, für den sie 1962 ihren ersten Golden Globe gewann. Mit dem Psychothriller „Wie Raubkatzen“ (1962) wurde sie international bekannt und 1967 machte sie die Rolle in dem Science-Fiction Film „Barbarella“ zum weiblichen Sexsymbol ihrer Generation. Die gesamten 70er Jahre hindurch engagierte sich Jane Fonda aktiv gegen den Vietnamkrieg und setzte ihre Bekanntheit und ihren Sexappeal für diesen Zweck ein. In Filmen wie „F.T.A. – Free the Army (auch „Fuck the Army“ genannt) und „Coming Home – Sie kehren heim“ macht sie deutlich, was sie von Krieg und Kriegspolitik hält. Auch an Diskussionen über Kernkraft beteiligte sie sich und setzte ebenfalls ein filmisches Statement („Coming Home – Sie kehren heim“ von 1978). Obwohl sie politisch sehr umstritten ist, wurde sie für ihre Arbeit als Schauspielerin bereits mit 7 Nominierungen und 2 Oscars geehrt.

Robert Redford

Robert Redford
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Bevor er Schauspieler wurde, hatte Robert Redford ein recht turbulentes Leben geführt. Nicht nur führte der frühe Tod seiner Mutter kurzzeitig zum Alkoholmissbrauch, Redford begann viele Studiengänge und brach sie nach kurzer Zeit wieder ab. Darunter Studiengänge an den Kunstakademien in Paris und Florenz. Um sich über Wasser zu halten, versuchte er sich als Straßenmaler und verdiente so das nötige Kleingeld.

Als Redford schließlich in die USA zurückkehrte, entdeckte er die Schauspielerei für sich und wurde schlagartig zu einem der berühmtesten Schauspieler Hollywoods. Schon in den frühen 60ern machte er auf sich aufmerksam. Der große Triumph folgte dann 1973 mit „Der Clou“, dem Meisterwerk von George Roy Hill. In den Jahren 1973 bis 1976 war Robert Redford der Darsteller, der das meiste Geld in die Kinokassen spülte.

Filme wie „Der große Gatsby“ (1974) und „Die drei Tage des Condor“ machten Redford unsterblich. Nach seinen Erfolgen in der 70ern konnte sich Redford auch als Regisseur unter Beweis stellen und erhielt für sein Regiedebüt sogar den Oscar.

Marlon Brando


Er gehört nicht nur zu den größten Schauspielern, die je gelebt haben, sondern machte auch regelmäßig durch sein exzentrisches Verhalten auf sich aufmerksam. Bereits in den 50ern feierte er einen Erfolg nach dem anderen und beeindruckte Fans und Kritiker mit seinem Method Acting.

Der Höhepunkt seiner Karriere erfolgte zweifellos in den 70ern. Seine Rolle als Vito Corleone in „Der Pate“ (1972) verhalf ihm zum Oscargewinn. Den lehnte er allerdings ab, um auf das rassistische Verhalten Hollywoods gegenüber den Indianern hinzuweisen. Im Klassiker „Apocalypse Now“ mimte er den Antagonisten Colonel Kurtz. Am Set erschien der Charakterdarsteller mit einem derartigen Übergewicht, das der Regisseur versuchte durch Schatten zu kaschieren. In „Superman“ (1976) spielte Brando Supermans Vater und las seinen Text unter anderem von einer Windel ab, weil er sich weigerte seinen Dialog zu lernen.

Dustin Hoffman

Dustin Hoffman
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Der zweifache Oscargewinner wurde 1937 in Los Angeles geboren und hatte schon früh Kontakt zur Filmindustrie. „Die Reifeprüfung“ (1967) machte ihn zum Star und ebnete Dustin Hoffman den Weg zu einer makellosen Karriere in den 70ern. Seine Wandlungsfähigkeit und akribische Arbeitsweise machten ihn in Kürze zu einem der beliebtesten Darsteller Hollywoods. „Wer Gewalt Sät“, „Little Big Man“ und „Papillon“ sind nur einige der Filme, die ihn Anfang des Jahrzehnts zum gefeierten Schauspieler machten.

Die größten Erfolge verbuchen, konnte Hoffman mit „Der Marathon-Mann“ und „Kramer gegen Kramer“, für den er den Oscar als bester Hauptdarsteller gewann. Auch heute ist Hoffman noch regelmäßig in großen Filmen zu sehen.

Goldie Hawn

Goldie Hawn
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Ihre Karriere begonnen hat die 1945 geborene Schauspielerin mit kleineren Rollen in der Sitcom „Good Morning, World“ und der Sketchreihe „Rowan & Martin’s Laugh-In“. Als It-Girl war sie Schönheitsidol und Unterhalterin, bevor sie sich einen Namen als ernsthafte Schauspielerin machen konnte. 1969 bekam sie eine Nebenrolle in „Die Kaktusblüte „, welche ihr 1970 ihren ersten Oscar einbrachte. In den 70er Jahren spielte sie in einigen Komödien mit, oft in der Rolle der naiven Blondine. „Der Millionenraub“ (1971), Shampoo (1975) und „Ein Mädchen in der Suppe“ (1970) waren zwar keine Meisterwerke, aber unterhielten die Massen, wodurch sich Goldie Hawn einen Namen machte. Auch in dem Drama „Sugarland Express (1974) war sie erfolgreich.

In den 80er Jahren gründete sie eine eigene Produktionsfirma, mit der sie einige Hits produzierte und spielte auch weiterhin erfolgreiche Rollen. Bis heute hat sie in über 30 Filmen mitgespielt, auch in Komödien-Klassikern wie „Der Club der Teufelinnen“ (1996) und „Groupies Forever“ (2002).

Robert De Niro

Robert De Niro
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Der 1943 geborene Robert De Niro gehört seit seinen Erfolgen in den 70ern zu den berühmtesten Charakterdarstellern der Filmgeschichte. Der Durchbruch gelang ihm mit „Hexenkessel“ (1973), dem ersten Mafiafilm von Martin Scorsese. Von da an arbeitete De Niro regelmäßig mit dem gefeierten Regisseur zusammen. 1976 erschufen die beiden mit „Taxi Driver“ einen Klassiker, der DeNiro endgültig als einen der besten Charakterdarsteller etablierte. Ein Jahr zuvor gewann DeNiro bereits seinen ersten Oscar als „Bester Hauptdarsteller“ für seine Rolle in „Der Pate – Teil II“. Er spielte in Rückblenden den jungen Vito Corleone, den Vater von Al Pacinos Charakter. Die beiden Schauspieler traten aber erst in „Heat“ 20 Jahre später gemeinsam vor die Kamera. Im Laufe der Jahre wurden sie gute Freunde und traten für Scorseses Film „The Irishman“ (2019) noch einmal zusammen auf.

Jodie Foster

Jodie Foster
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Die Schauspielerin wurde 1962 geboren und spielte erste Filmrollen bereits im Alter von zehn Jahren. Sie ergatterte 1974 eine kleine Nebenrolle in „Alice lebt hier nicht mehr“ von Martin Scorsese. Begeistert von der Performance gab der Regisseur ihr die Rolle der 13-jähirgen Prostituierten in „Taxi Driver“. Der Film machte Foster über Nacht zum Star und brachte ihr die erste Oscar-Nominierung ein. Noch im selben Jahr spielte sie eine hochtalentierte und unabhängige Jugendliche in „Das Mädchen am Ende der Straße“ und machte sich einen Namen in der Kult-Komödie „Ein ganz verrückter Freitag“.

Ihre frühe Karriere ist beinahe unübertroffen. Die Rolle der Prinzessin Leia wurde ihr ebenfalls angeboten. Doch wegen Verträgen mit Disney, konnte Foster die Rolle nicht annehmen. 2007 bekannte sich die Schauspielerin öffentlich zu ihrer Homosexualität. 2014 heiratete sie ihre Partnerin Alexandra Hedison.

Michael Douglas

Michael Douglas
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Als Sohn der Schauspiellegende Kirk Douglas trat er schon in jungen Jahren in die Fußstapfen seines Vaters und wurde vom Seriendarsteller zu einem der renommiertesten Schauspieler Hollywoods. Von 1972 bis 1976 mimte er Inspektor Steve Heller in der erfolgreichen Serie „Die Straßen von San Francisco“, was ihm als Sprungbrett für seine spätere Karriere diente. Neben den Schauspielerei machte er sich bereits früh einen Namen als Filmproduzent. Douglas erwarb die Filmrechte zu „Einer flog über das Kuckucksnest“ und produzierte 1975 das Meisterwerk, das insgesamt fünf Oscars abräumte. Unter anderem den Oscar für den Besten Film. Mit den Filmen „Coma“ und „Das China-Syndrom“ gelang ihm Ende der 70er der endgültige Durchbruch als Schauspieler.

Burt Reynolds

Burt Reynolds
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Der Schauspieler mit italienischen, irischen und indianischen Wurzeln war in jungen Jahren Sportler, bevor er sich nach einer Knieverletzung und einem Autounfall der Schauspielerei zu wand. Nach einigen TV-Rollen in Serien, unter anderem „Riverboat“, gelang ihm 1972 der der Schritt zum bekannten Leinwand-Schauspieler durch den Abenteuerfilm „Beim Sterben ist jeder der Erste“. Zum Sexsymbol wurde Burt Reynolds, als er kurz danach für die Cosmopolitan nackt posierte als der erste Mann, der jemals auf einem Ausklappfoto war.

Mit Actionkomödien wie „Ein ausgekochtes Schlitzohr“ (1977) und „Sein Name ist Gator“ (1976) machte er sich einen Namen als bestbezahltester Darsteller seiner Zeit. Dafür bekam er sogar einen Stern auf dem Hollywood Walk of Fame. Auch als Regisseur arbeitete er an einigen Filmen und Fernsehserien, zum Beispiel am Actionfilm „Sie nannten ihn Stick.“ (1985).

Diane Keaton

Diane Keaton
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Geboren als Diane Hall, entschloss sie sich dazu, ihren Nachnamen zum Mädchennamen ihrer Mutter zu ändern, da es in ihrer Schauspielgewerkschaft bereits eine Diane Hall gab. Unter diesem gewählten Namen wurde sie weltberühmt. Begonnen hat die berühmte Schauspielerin ihre Karriere am Broadway, wo sie zwischen 1968 und 1972 in dem Musical „Hair“ mitspielte. Dort lernte sie Woody Allen kennen, mit dem sie eine berufliche und auch private Beziehung führte. 1977 spielte sie in seinem Film „Der Stadtneurotiker“ die weibliche Hauptrolle und bekam dafür einen Oscar und einen Golden Globe. Den Durchbruch schaffte sie jedoch schon früher durch ihre Rolle in dem Weltklassiker „Der Pate“ (1972) und den beiden Fortsetzungen.

Bis heute spielt sie regelmäßig in Blockbustern wie „Der Club der Teufelinnen“ (1996) oder „Von Frau zu Frau“ (2007) mit. Diese Erfolge sind nur die Ruhm reichsten Auszüge aus über 60 Filmen ihrer Karriere. Ende der 80er Jahre begann sie außerdem, selbst Regie zu führen und Filme zu produzieren.

Klaus Kinski


Der deutsche Schauspieler wurde 1926 in Danzig geboren und ist vor allem für seine Wutausbrüche vor laufender Kamera bekannt. In den 50ern und 60ern machte sich Kinski einen Namen durch Auftritte in Edgar Wallace-Filmen und Western. Berühmtheit gelangte er für seine späteren Rollen in den Filmen von Regisseur Werner Herzog.

Obwohl sich die Zusammenarbeit als problematisch herausstellte drehten die beiden fünf Filme zusammen: „Aguirre, der Zorn Gottes“, „Nosferatu – Phantom der Nacht“, „Woyzeck“, „Fitzcarraldo“ und „Cobra Verde“. Am Set von Fitzcarraldo boten die Ureinwohner, die im Film mitspielten, dem Regisseur an, Kinski umzubringen. Doch Herzog sagte nur, er würde den Schauspieler noch brauchen. Die Darstellung manischer und psychopathischer Charaktere war sein Markenzeichen und machten Kinski weltberühmt. Mit 65 starb er in Los Angeles an Herzversagen.

Woody Allen

Woody Allen
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Der Drehbuchautor, Regisseur und Schauspieler wurde 1935 in New York geboren und macht spätestens seit den 70ern als Allrounder auf sich aufmerksam. Auch heute gehört er weiterhin zu den produktivsten Filmemachern in Hollywood. In den meisten seiner Filme spielt er selbst die Hauptrolle und konnte schon früh Hollywood-Größen wie Diane Keaton, Meryl Streep und Christopher Walken für seine Filme gewinnen.

Nach schwarzen Komödien wie „Woody, der Unglücksrabe“ und „Bananas“ Anfang der 70er, feierte er seine größten Erfolge mit der sogenannten New York-Trilogie. Für „Der Stadtneurotiker“ (1977) bekam er jeweils einen Oscar für die „Beste Regie“ und „Bestes Originaldrehbuch“. Dem erfolgreichen Streifen folgten in den nächsten beiden Jahren „Innenleben“ und „Manhattan. In beiden Filmen spielt New York eine wichtige Rolle. Seine Karriere nahm ihren Lauf und Allen hat inzwischen über 50 Filme gedreht.

Romy Schneider


Eine der bekanntesten deutschen Schauspielerinnen wurde 1938 in Wien geboren und starb 1982 in Paris mit nur 44 Jahren. Sie war in Deutschland und Frankreich mit vielen erfolgreichen Filmen berühmt geworden. Bereits mit 15 Jahren begann sie ihre Karriere an der Seite ihrer ebenfalls berühmten Mutter Magda Schneider in Heimatfilmen. Der große Durchbruch kam dann 1955 mit der Sissi-Trilogie, welche das Leben der beliebten österreichischen Kaiserin erzählte. In Deutschland bekam sie daraufhin nur Rollen als charmantes Mädchen angeboten, woraufhin sie in Frankreich nach anspruchsvollen Rollen suchte. Dort spielte sie zunächst Theater, bekam dann aber schnell das Angebot für den Film „Der Kardinal“ nach Amerika zu gehen. 1963 bekam sie für ihre Rolle einen Golden Globe verliehen. Bei ihrem nächsten großen Erfolg („Der Swimmingpool“, 1969) lernte sie ihren Schauspielkollegen und späteren ersten Ehemann Alain Delon kennen. Es folgten über 60 Kino- und Fernsehfilme, mit denen sie viele Erfolge feierte.

Sie starb unter ungeklärten Ursachen und angeblich an gebrochenem Herzen, nach mehreren gescheiterten Ehen und Beziehungen und nur ein Jahr nach dem Unfalltod ihres 14-jährigen Sohnes. Bis zu ihrem Tod hatte sie noch viele große Rollen und wurde zu einer der erfolgreichsten Schauspielerinnen im deutschen und französischen Kino.

Carrie Fisher

Carrie Fisher
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Bereits zwei Jahre, nachdem sie ihr Debüt in der Komödie „Shampoo“ (1975) hatte, schaffte Carrie Fisher den Durchbruch als Schauspielerin mit ihrer Hauptrolle als durchsetzungsfähige weibliche Heldin Prinzessin Leia im ersten Star Wars Film „Krieg der Sterne“ (1977).

1980 spielte sie eine Rolle im Klassiker „Blues Brothers“ und erneut Prinzessin Leia in „Das Imperium schlägt zurück“. 1983 wurde die Original Star Wars Trilogie mit „Die Rückkehr der Jedi Ritter“ abgeschlossen. In ihrer Rolle als Prinzessin Leia wurde sie zu einer Ikone der 70er Jahre, ihr legendärer Gold-Bikini ist immer noch ein berühmtes Kostüm der Filmgeschichte. Die erste Trilogie war für Carrie Fisher nicht das Ende als Prinzessin, denn mehr als 30 Jahre später kehrte sie 2015 für die aktuelle Trilogie zurück in die Star Wars Welt. Zuvor war sie jedoch ihr ganzes Leben lang eine erfolgreiche Schauspielerin in über 40 Kinofilmen und Fernsehproduktionen.

Carrie Fisher starb im Jahr 2016 an einem Herzstillstand. Dennoch war genügend bereits gedrehtes Filmmaterial vorhanden, so dass sie auch noch 2017 und 2019 in den letzten beiden Star Wars Filmen vorkommen konnte. Sie wurde 2017 posthum mit der Auszeichnung als Disney Legende für ihre Rolle als Prinzessin Leia geehrt.

Viele der damals beliebten und gefeierten Schauspieler/innen sind bis heute jedem bekannt und manche von ihnen liefern immer noch ein filmisches Meisterwerk nach dem anderen.

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Dominik ist begeisterter Blogger in den Bereichen Filme, Serien, Musik und Videospiele, der sein breites Wissen und seine Leidenschaft für die vielfältigen Aspekte der Popkultur mit Begeisterung teilt.

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