Die 15 besten Rennspiele für die PS4

Welche PlayStation 4-Rennspiele stehen auf dem Podium?
PS4 Rennspiele

Dieser Beitrag richtet sich an alle PS4-Spieler, die ein Leben auf der Überholspur führen. Mit dieser Versinnbildlichung meinen wir indes nicht den Erfolg im Beruf oder im Privatleben, sondern zielen augenzwinkernd auf das ab, was im Leben wirklich wichtig ist: Der Sieg auf dem virtuellen Asphalt. Schnallt euch lieber an und legt noch einmal einen letzten Boxenstopp ein, bevor ihr euch zusammen mit uns die 15 besten Rennspiele zu Gemüte führt, die im Laufe der Zeit auf Sonys beliebter Heimkonsole das Licht der Welt erblickten. Viel Spaß!

Platz 1: Gran Turismo Sport (2017)


Wenn eine Spiele-Serie bereits den Zusatz „The Real Driving Simulator“ im Untertitel trägt, wissen wir, wohin die Reise geht. Die weltberühmte „Gran Turismo“-Reihe schickt seine Fans seit dem Jahr 1997 auf die virtuelle Strecke und schreibt sich seit jeher den Realismus groß auf die Fahnen. Im bislang letzten Ableger der Serie ergötzen wir uns an einem riesigen Fuhrpark, dessen einzelne Vertreter ihren originalen Vorlagen zum Verwechseln ähnlich sehen.

Neben seiner exzellenten Präsentation samt Bombast-Grafik, weiß „GT Sport“ besonders durch seine gelungene Kombination aus forderndem Fahrspaß und einsteigerfreundlicher Zugänglichkeit zu brillieren. Das Erfahrungssystem motiviert uns indes mit allerlei nützlichen Credits, die wir im Laufe des Spiels erhalten und in neues Zubehör für unsere Vehikel investieren können. Die Steuerung der unterschiedlichen Autos erfordert zwar ein gewisses Maß an Eingewöhnung, bietet unterm Strich jedoch ein atemberaubendes Fahrerlebnis, an das die Titel der Konkurrenz nur sehr schwer herankommen. Behaltet jedoch im Hinterkopf, dass ihr eine funktionierende Internetverbindung braucht, um „Gran Turismo Sport“ in allen Facetten genießen zu können.

Platz 2: F1 2019 (2019)


Die Formel 1 gilt hierzulande als der mit Abstand beliebteste Vertreter des Motorsports. Die Rennserie fasziniert die Fans durch ihre hohe technische Komplexität und ihre atemberaubenden Wettkämpfe, welche Fahrer und Teams während einer Saison einmal quer um den Globus führen. Das Entwicklerstudio „Codemasters“ macht es sich seit geraumer Zeit zur Aufgabe, die berühmte Formelserie auf die heimischen Konsolen zu bringen.

„F1 2019“ bietet euch die Möglichkeit, selbst alle 21 Strecken der Formel 1 abzufahren und dabei aus einem originalgetreuen Fahrerfeld zu wählen. Alternativ habt ihr die Möglichkeit, im stimmigen Karrieremodus selbst zum triumphalen Bleifuß aufzusteigen. Die Steuerung der Flitzer geht, nachdem man sich erst einmal in das Handling reingefuchst hat, flüssig von der Hand, zudem erhalten wir im umfassenden Online-Modus die Chance, uns mit bis zu 20 anderen Hobby-Piloten aus aller Herren Ländern zu messen.

Platz 3: DiRT Rally 2.0 (2019)


Spürt ihr auch manchmal die Sehnsucht, an Bord eines pfeilschnellen Geländewagens über die waghalsigsten Strecken der unterschiedlichen Kontinente zu rasen? Sofern ihr den steinigen, tückischen Untergrund einem glatt polierten Asphalt vorzieht, seid ihr mit „DiRT Rally 2.0“ bestens beraten.

Die Ralllye-Simulation weiß mit seiner realistischen Grafik zu punkten, die in Verbindung mit den dynamischen Sound-Effekten das actiongeladene Rennerlebnis auf das Maximum bringt. Wir können aus einem Pool von mehr als 50 Fahrzeugen wählen, erfreulicherweise unterscheiden sich die Boliden hinsichtlich ihres Handlings individuell voneinander, so dass wir bei jedem Vehikel das Gefühl verspüren, auch wirklich am Steuer eines einzigartigen Schlittens zu sitzen. Die wechselnden Wetterbedingungen testen euer Können bei Sturm und Regen, während ihr auf den originalgetreuen Strecken in Richtung Sieg fahrt.

Platz 4: Project CARS 2 (2017)


„Project CARS 2“ aus dem Hause „Slightly Mad Studios” dürfte besonders jene Gaming-Klientel ansprechen, die einen hohen Wert auf möglichst realistische Racing-Simulationen legt. Dem Titel gelingt der Kunstgriff, dynamische Wetterveränderungen und die daraus resultierenden wechselnden Streckenbedingungen authentisch und in Echtzeit ins Spiel zu integrieren.

In prachtvoller Optik präsentiert, avanciert „Project CARS 2“ zum Rennspiel der Extraklasse. Das Meistern der fordernden, jedoch niemals unfair anmutenden Fahrphysik der verschiedenen Renner lässt jeden Sieg nur noch süßer schmecken. Mit mehr als 170 lizenzierten Karossen der verschiedensten Kategorien weiß das 2017 erschienene Spiel wahrlich jeden Geschmack zu treffen. Zudem ergibt sich durch die mannigfaltigen Einstellungsmöglichkeiten ein individuelles Gaming-Erlebnis, das sich perfekt auf eure persönlichen Vorlieben zuschneiden lässt.

Platz 5: Driveclub (2014)


Der PS4-Exkluxivtitel „Driveclub“ fristete lange Zeit ein Dasein unter dem Radar. Im Laufe der Zeit hat sich das Spiel des Entwicklers „Evolution Studios“ innerhalb der Szene deshalb auch zu einer Art Geheimtipp entwickelt.

Das Game meistert den Spagat zwischen Arcade-Titel und realistischer Racing-Simulation mit Bravour. Im Kern präsentiert sich das Spiel dabei als angenehm einsteigerfreundlich, ohne jedoch auf lange Sicht zu unterfordern. Obwohl mittlerweile rund sechs Jahre alt, braucht sich „Driveclub“ auch optisch nicht vor den Vertretern der Konkurrenz zu verstecken.

Platz 6: The Crew 2 (2018)


„The Crew 2“ sprengt die Ketten der festgesetzten, linearen Rennspiel-Titel und führt euch geradewegs in eine riesige Open-World, in der ihr euch nach Herzenslust austoben könnt. Die offene Spielwelt erlaubt es euch, einmal quer durch die USA zu brettern und währenddessen an den Events eurer Wahl teilzunehmen. Ob an Land, zu Wasser oder in der Luft: Die Fahrzeugvielfalt, die euch in „The Crew 2 erwartet“ scheint wahrlich keine Grenzen zu kennen. Somit weiß der Titel durch eine gehörige Portion Abwechslung zu glänzen, die sich neben den facettenreichen Vehikeln auch in den unterschiedlichsten Renn-Modi niederschlägt. Gleichzeitig hält das Game von „Ubisoft“ auch einiges fürs Auge bereit: Die Darstellung der Strecken und Landschaften der Vereinigten Staaten sind purer Zucker für die Glubscher.

Platz 7: Need for Speed: Payback (2017)


„Need for Speed: Payback” ist vor allem eines: Ein stylisches Rennspiel in Reinkultur. Der Titel aus dem Hause „Ghost Games“ lebt von seiner dichten Atmosphäre sowie seinem einzigartigen Flair. Im Kern fühlt sich der Open-World-Racer so an, als wären wir auf geradem Weg inmitten eines interaktiven Hollywood-Blockbusters geraten. Dabei präsentiert sich die von Casinos, Bullen und Gangstern bevölkerte Spielwelt als wahrlich zwielichtig und trägt ihren Teil dazu bei, um aus „Need for Speed: Payback“ ein einzigartiges Game zu machen, dass zudem durch seinen stimmigen Story-Modus und seine gelungene Grafik überzeugen kann.

Platz 8: Crash Team Racing Nitro-Fueled (2019)


Vergesst alles, was ihr über Reifendruck, sich verändernde Streckenverhältnisse und Taktik-Management gelernt habt. In „Crash Team Racing Nitro-Fueled“ werfen wir all diese überflüssigen Realismus-Elemente über Bord und erfreuen uns an einem quietschbunten Fun-Racer, der in bester „Mario Kart“-Manier zu unterhalten weiß. Der weltberühmte, pelzige Crash Bandicoot und seine Freunde haben sich versammelt, um am Steuer von putzigen Gokarts auszuloten, welcher Charakter das größte Talent auf der Rennstrecke besitzt.

Die humorvoll inszenierten Wettkämpfe leben von ihren abwechslungsreichen, clever ausgearbeiteten Strecken. In altbewährter Genre-Tradition entscheidet jedoch nicht in erster Linie das fehlerfreie Fahrverhalten darüber, wer am Ende die Nase vorn hat. Viel mehr bestimmt der perfekt getimte Einsatz der eingesammelten Items, wem letztlich der Platz auf dem Podium vergönnt sein wird. Unterm Strich ist „Crash Team Racing Nitro-Fueld“ ein exzellenter, locker-leichter Titel, der sich hervorragend eignet, um die gemeinsamen Stunden mit Freunden spaßig zu veredeln.

Platz 9: Burnout Paradise Remastered (2018)


Wenn wir die Uhr um etwa 15 Jahre zurückdrehen, gelangen wir in eine Zeit, in der es vor spaßigen Arcade-Racern nur so wimmelte. Während sich viele Titel der Moderne vor allem dafür entscheiden, ihre realistisch gehaltenen Rennsimulationen im möglichst originalgetreuen Vorlagen-Gewandt zu präsentieren, wischt die Burnout-Serie seit jeher mit Begriffen wie „Regeln“ oder „fairer Wettkampf“ den Boden.

Im Remaster des ursprünglich 2008 erschienen „Burnout Paradise“ geht es deshalb auch nicht vornehmlich darum, eure Kontrahenten durch clevere Renntaktiken und effektives Reifenmanagement hinter euch zu lassen, sondern euch, eure Gegner sowie eure Umgebung in heilloses Chaos zu stürzen. In einer frei befahrbaren Welt erhalten wir die Option, an den unterschiedlichsten Events unserer Wahl teilzunehmen. Neben den klassischen Rennen sind es vor allem Crash-Events und ähnliche destruktive Modi, die den rücksichtslosen Bleifuß in uns wecken. Der herrlich reduzierte Fahrspaß hat auch nach rund 12 Jahren nichts von seiner unterhaltenden Faszination einbüßen müssen. Letztlich bietet die aufgebohrte Version von „Burnout Paradise“ einen stimmigen Gegenpol zu allen Hardcore-Simulationen anderer Entwickler.
 

Platz 10: Wipeout Omega Collection (2017)


Das, was die „F-Zero“-Reihe für Nintendo ist, ist die „Wipeout“-Serie für Sonys Heimkonsole: Ein futuristischer Racer im absoluten Geschwindigkeitsrausch. Die „Omega Collection“ kam im Jahre 2017 auf den Markt und beinhaltet grafisch aufpolierte Fassungen der Ableger „Wipeout HD“ und „Wipeout 2048“.

In „Antigravitationsschiffen“ machen wir uns auf, um auf klasse designten Sci-Fi-Strecken Sieg um Sieg einzuheimsen. Dabei kommt jeder fahrbarer Untersatz mit individuellen Vor- und Nachteilen daher, die wiederum unterschiedlichen Fahrstilen zugutekommen. Zusätzlich zum Fahrvermögen, ist auch euer Können an den Waffen gefragt, die euch während der Wettkämpfe zur Verfügung stehen und lästige Kontrahenten auf Abstand halten. „Wipeout“ eignet sich prächtig für den schnellen Geschwindigkeitskick für zwischendurch. Nach kurzer Zeit ist das Gameplay verinnerlicht und der Weg frei für nervenkitzelnde Racing-Action.

Platz 11: Team Sonic Racing (2019)


Wenn wir schon Crash Bandicoot und seinen Anhängseln einen Platz in unserer Auswahl einräumen, darf der berühmte blaue Igel natürlich auch nicht auf unserer Liste fehlen. Im Wesentlichen folgt „Team Sonic Racing“ der altbewährten Fun-Racer-Formel, welche die Vertreter des Genres zu regelmäßigen Hits werden lassen. Im Klartext bedeutet dies, dass ihr euch einen von 15 Fahrern aus dem Sonic-Universum auswählt und anschließend auf charmant ausgearbeiteten, bunten Strecken in die Eisen tretet. Selbstredend geht dieses Unterfangen nicht ohne den ausgiebigen Einsatz von Items vonstatten. Diese können euch in Form von Power-Ups kurze Geschwindigkeits-Boosts bescheren, oder aber als offensive Waffen direkt gegen eure Mitfahrer eingesetzt werden. Verständlicherweise kommt der Rennspiel-Ableger rund um das Sega-Maskottchen nicht an den spielerischen Tiefgang eines „Gran Turismo“ heran. Diesen Anspruch verfolgt der Titel von „Sumo Digital“ allerdings auch gar nicht. Das kunterbunte Treiben möchte schlichtweg über kurze Zeitperioden hinweg unterhalten – und dies gelingt dem Game dank flüssiger Steuerung und hinreißender Präsentation ohne jeden Zweifel.

Platz 12: MotoGP 20 (2020)


Wer denkt, dass vier Räder eindeutig zwei zu viel sind, der dürfte mit „MotoGP 20“ seine helle Freude haben. Fans des Franchises wissen, dass euch die Spiele-Serie typischerweise auf Motorrädern über die unterschiedlichsten Rennstrecken auf unserem Globus schickt. Dabei hält sich der Titel detailgetreu an seine realen Vorlagen, wodurch „MotoGP 20“ ganz besonders jene PS4-Spieler anspricht, die sich auch abseits der virtuellen Welt für den zweirädrigen Motorsport interessieren. Die unterschiedlichen Modi und Herausforderungen halten euch auf lange Sicht bei der Lenker-Stange, allerdings ist eingangs zunächst ein gewisses Maß an Einarbeitungszeit gefragt, bevor das Handling des optisch stark präsentierten Spiels umfassend in Hand und Bleifuß übergeht.

Platz 13: Grid (2019)


Obwohl die „Grid“-Serie bereits auf eine jahrelange Tradition zurückblicken kann, erhielt das Franchise im Jahre 2019 ein Reboot, das ohne jegliche Zahlen und Zusätze im Titel auskommt. Das 2019er „Grid“ entpuppt sich dabei als grundsolide Racing-Simulation, die authentischen Realismus und Arcade-Fahrspaß auf gekonnte Art und Weise miteinander vereint. Die unterschiedlichen Modi des Titels wirken erfrischend abwechslungsreich und bewirken, dass der Titel auch über einen längeren Zeitraum hinweg konstant zu unterhalten weiß. Wenn ihr selbst zu der Kategorie „rücksichtslose Dampfwalze“ gehört, solltet ihr euch allerdings etwas in Acht nehmen: Das übrige Teilnehmerfeld reagiert auf euren aggressiven Fahrstil und bestraft Gleiches mit Gleichem.

Platz 14: Wreckfest (2014)


Wreckfest ist so etwas wie eine spielgewordene Abrissbirne auf vier Rädern. Denn in Wahrheit dient die Rennspiel-Aufmachung lediglich als dünner Rahmen, der die absolute Zerstörungswut rechtfertigt. In bester Destruction Derby-Manier geht es in „Wreckfest“ darum, eure Kontrahenten durch waghalsige Fahr- und Ramm-Manöver zu Altmetall zu verschrotten. Es mag stimmen, dass der frühe PS4-Titel aus technischer Sicht nicht wirklich optimal gealtert ist. Allerdings sind die authentischen Schadensmodelle und die realistische Fahrphysik noch immer zeitlos gut und machen jede noch so altbackene Textur in Windeseile vergessen.

Platz 15: TrackMania: Turbo (2016)


Kurz bevor wir uns der Ziellinie unserer heutigen Auswahl nähern, machen wir noch einmal einen letzten Boxenstopp und legen euch „TrackMania: Turbo“ ans benzingetränkte Herz. Der Arcade-Racer bietet denkbar ausgefallene Strecken, die eher an Achterbahnen als an herkömmliche Pisten erinnern. Die bunt präsentierte Action birgt einen hohen Unterhaltungsfaktor und bietet euch zahlreiche Modi und Challenges zur Auswahl. Im Creator-Modus ist schließlich eure eigene Kreativität gefragt. In dieser netten Dreingabe erhaltet ihr die Möglichkeit, eure eigene Strecken zu basteln und selbige anschließend im Spiel zu testen. Wer den überschlagenden Nervenkitzel wirklich mit Haut und Haaren erleben möchte, darf sich über die VR-Kompatibilität des Titels freuen.

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