Videospiele im All: Die 27 besten Weltraum Spiele

Gehe in diesen kosmischen Videospielen über das Unendliche hinaus.

Hatten wir als Kind nicht alle einmal den Traum, eines Tages an Bord eines futuristischen Raumschiffs zu gehen, um als Astronaut die endlosen Weiten der Galaxis zu erforschen? Heute wissen wir, dass es für dieses Unterfangen mehr braucht als eine blühende Fantasie und den kindlichen Wunsch nach den Sternen. Doch selbst wenn die wenigsten unter uns ihren frühen Berufswunsch verwirklicht haben dürfen, besteht für uns dennoch jederzeit die Möglichkeit, in die mysteriösen Sphären des Weltraums einzutauchen – und das alles ohne lästiges Zentrifugen-Training. Wir reden selbstverständlich von der fantastischen Plattform, die uns Videospiele hinsichtlich dieser Thematik bieten.

Wir haben für euch eine Liste mit den 27 besten Spielen im Weltraum-Setting zusammengestellt, mit Hilfe derer ihr unseren staubigen Heimatplaneten hinter euch lassen und in eine unbekannte Zukunft vorstoßen könnt. Viel Vergnügen mit unserer Auswahl!

Platz 1: Mass Effect 2 (2010) / Mass Effect Legendary Edition (2021)

Metacritic: Kritiker-Bewertung: 90/100

Die Mass Effect Legendary Edition ist die Krönung der Weltraumerkundungsspiele und enthält remasterte Versionen der Originalspiele in einer praktischen Sammlung.

Obwohl „Mass Effect 2“ mittlerweile schon eine ganze Dekade auf dem virtuellen Buckel hat, gilt der Titel des kanadischen Entwicklers „BioWare“ noch immer als das Nonplusultra, wenn es um gigantische RPGs im galaktischen Weltraum-Setting geht. Der zweite Teil der ursprünglichen „Mass Effect“-Trilogie kommt so tiefgehend daher, dass wir uns für unzählige Stunden in den vielfältigen, opulenten Welten des Spiels verlieren können, ohne auch nur eine Minute mit der Hauptkampagne verbracht zu haben.

Die toll inszenierte Story, die unsichtbare Bande zwischen euch und euren Wegbegleitern, sowie die Gameplay-Verbesserungen im Vergleich zum ersten Teil machen „Mass Effect 2“ zu einem Meilenstein in der Geschichte der Videospiele. Selten schaffte es ein Spiel, seine Anhängerschaft derart emotional zu berühren, wie dieses zeitintensive Mammut-Rollenspiel.

Platz 2: Star Wars Jedi: Fallen Order (2019)

Metacritic: Kritiker-Bewertung: 81/100

Kurz nachdem „Star Wars Jedi: Fallen Order“ angekündigt wurde, war die Begeisterung innerhalb der Fan-Welt groß. Der Titel, der im November 2019 erschien, war seit langem das erste reine Singleplayer-Spiel im „Star Wars“-Universum. Keine Online-Gefechte, keine Lootboxen, nur wir, unser Lichtschwert und eine fantastische Geschichte vom Kampf zwischen Gut und Böse, die uns auf die verschiedensten Planeten führt. In der Rolle des untergetauchten Jedi Cal Kestis gehen wir zusammen mit unserer kleinen Crew auf die Reise, um eines der letzte Relikte der Macht zu suchen, welches den Wiederaufbau des gefallenen Jedi-Ordens ermöglichen soll. Während unseres Abenteuers erkunden wir Tempel, skillen unsere Fähigkeiten und schalten neue Machttalente frei, mit Hilfe derer wir zuvor unzugängliche Areale erklimmen.

Im Kern präsentiert sich „Jedi: Fallen Order“ als ein Mix aus einem Metroidvania- und einem Soulslike-Titel. Damit meinen wir einerseits das ausgeprägte Backtracking sowie den hohen Schwierigkeitsgrad des Spiels, der jeden virtuellen Tod unseres Charakters mit dem Verlust wichtiger Erfahrungspunkte vergeltet. Allerdings lässt sich besagter Schwierigkeitsgrad jederzeit anpassen, so dass auch Casual-Gamer, die sich vor allem an der tollen Atmosphäre und den mitunter kniffligen Rätseln des Spiels erfreuen möchten, voll auf ihre Kosten kommen.

Platz 3: Stellaris (2016)

Metacritic: Kritiker-Bewertung: 81/100

Packende Strategie-Action muss nicht immer auf den historischen Schlachtfeldern unseres blauen Heimatplaneten stattfinden. „Stellaris“ zeigt uns, dass Vertreter des Genres auch im Kontext einer galaktischen Weltraumkulisse exzellent funktionieren. Dabei fordert der 2016 erschienene Titel die volle Konzentration des Spielers ein und besticht durch sein komplexes Gameplay. Das Erkunden unbekannter Gebiete, das Vergrößern der eigenen Kolonie sowie die Kämpfe mit euren Widersachern erweisen sich als zeitlos guter Langeweile-Killer. Vor allem die zahllosen Geschichten, auf die ihr im Zuge eurer Missionen stoßt, werden euch noch lange im Gedächtnis nachhallen.

Platz 4: Kerbal Space Program (2011)

Metacritic: Kritiker-Bewertung: 88/100

Am Anfang war das Reißbrett. Bevor ihr eure hoch technisierte Rakete in den Orbit pfeffern könnt, möchte jenes Vehikel erst einmal konzipiert und zusammengeschustert werden. Und eben dies ist die spaßige Aufgabe, die uns in „Kerbal Space Program“ des Entwicklers „Squad“ erwartet. Mit Hilfe des In-Game-Baukastens kredenzen wir unsere eigenen Raumschiffe, die wir anschließend in die endlosen Weiten des Weltraums schicken. Allerdings ist die entsprechende Mission nur dann von Erfolg gekrönt, wenn wir uns im Zuge unserer Arbeiten penibel an die vorherrschenden Gesetze der Physik halten. Es mag stimmen, dass „Kerbal Space Programm“ aufgrund seiner sehr komplexen Aufmachung zunächst einmal überfordernd wirken kann. Sobald wir uns jedoch in die Thematik reingefuchst und erste Erfolge erzielt haben, ist unsere Tüftler-Lust in vollen Züge geweckt und kann im Rahmen des Titels exzellent ausgelebt werden.

Platz 5: Surviving Mars (2018)

Metacritic: Kritiker-Bewertung: 76/100

Der Traum eines jeden Hobby-Astronauten ist die Vorstellung, eines Tages eine Kolonie auf einem weit entfernten Himmelskörper zu errichten, welche der Menschheit fortan als neue Bleibe dient. Damit ein solches Unterfangen im großen Stil gelingen kann, gilt es erst einmal einiges an Pionierarbeit zu verrichten. Die Destination unserer Wahl ist in „Surviving Mars“, wer hätte es gedacht, selbstverständlich der namensgebende Rote Planet. In bester Aufbau-Manier errichten wir Basen, managen Rohstoffe und kümmern uns gemeinhin um alle Belange, die der Alltag einer Mars-Kolonie mit sich bringt. Der Plot des Titels weiß mit einer gehörigen Prise Humor aufzuwarten, die besonders dann zum Tragen kommt, wenn sich situativ die schrillsten Szenarien in euren Gaming-Sessions ergeben. Obwohl das Spiel durch eine ausgeprägte Einsteigerfreundlichkeit glänzen kann, steigt der Schwierigkeitsgrad im Zuge der Kampagne deutlich an. Somit weiß das Spiel besonders jenen Zockern zu gefallen, die auf der Suche nach herausfordernden Projekten sind.

Platz 6: Destiny 2 (2017)

Metacritic: Kritiker-Bewertung: 85/100

Activision machte es sich im Zuge von „Destiny 2“ zur Aufgabe, einen Sci-Fi-Shooter zu kreieren, der sich hinsichtlich seiner spielerischen Dichte deutlich von den Titeln der Konkurrenz abheben sollte. Demnach weiß „Destiny 2“ nicht nur durch rasante Baller-Einlagen zu gefallen, sondern bedient sich zudem zahlreicher Rollenspiel-Elemente, die dem Shooter einen gewissen Grad an Tiefgang verleihen. Zusammen mit ein paar Kumpeln verarbeiten wir gegnerische Aliens zum extraterrestrischen Gulasch und erfreuen uns an den ausgiebigen Belohnungen, die im Zuge der Kampagne auf uns warten. Wer Freude am spaßigen Gesellschafts-Grind hat, der kann mit „Destiny 2“ unzählige schöne Stunden verbringen.

Platz 7. Star Wars: Squadrons (2020)

Metacritic: Kritiker-Bewertung: 79/100

Star Wars: Squadrons ist ein Weltraum-Kampfspiel im Star Wars-Universum. Das Spiel bietet sowohl Multiplayer-Spielmodi als auch eine Einzelspieler-Kampagne. Die Kampagne, die nach der Rückkehr der Jedi spielt, wechselt zwischen der Vanguard-Schwadron der Neuen Republik und der Titan-Schwadron des Galaktischen Imperiums, die sich beide am Projekt Starhawk beteiligen; die Vanguard-Schwadron will dessen Fertigstellung sicherstellen, während die Titan-Schwadron versucht, es zu zerstören.

Das Spiel erhielt nach seiner Veröffentlichung allgemein positive Kritiken und wurde für sein fesselndes Gameplay und seine Mehrspieler-Komponente gelobt. Star Wars: Squadrons versetzt dich in die liebevoll rekonstruierten Cockpits aus Star Wars und gibt dir das Gefühl, wirklich in das Star Wars-Universum einzutauchen. Obwohl wir eine aufgeblasene, auf Tutorials ausgerichtete Kampagne erwartet hatten, entpuppt sich der Story-Modus als ein echtes Highlight des Spiels. Star Wars: Squadrons ist ein hervorragendes Weltraumspiel und eine erfreuliche Rückkehr zu den Wurzeln des Franchise. Keine Spielereien, keine Tricks, keine Nachteile, kein Unfug: Jeder, der jemals davon geträumt hat, Kampfpilot im Star Wars-Universum zu werden, muss sich dieses Spiel holen.

Platz 8: Gears of War 5 (2019)

Metacritic: Kritiker-Bewertung: 84/100

„Gears of War“, das ist brutale Weltraum-Action, die mit einer ungeahnten Wucht daherkommt. Als Teil eines Spezialkommandos verfolgt ihr das Ziel, die Menschheit vor der völligen Auslöschung zu bewahren. Mit Hilfe von saftigen Ballermännern samt Kettensägen-Aufsätzen werden aus gnadenlosen Gegnern im Handumdrehen mundgerechte Alien-Happen. „Gears of War“ ist wahrlich nichts für schwache Nerven. Die stylisch inszenierten Kämpfe gegen die galaktische Bedrohung werden so explizit dargestellt, dass der 2019 erschienene Titel wahrlich nichts für Kinderhände ist. Hartgesottene Erwachsene bekommen mit „Gears of War 5“ und im Übrigen auch mit allen anderen Ablegern der exzellenten Serie, eine hervorragende Sci-Fi-Shooter-Kost, die ohne jeden Zweifeln zu den Besten ihrer Art zählt.

Platz 9: Doom Eternal (2020)

Metacritic: Kritiker-Bewertung: 88/100

„Doom Eternal“ gelingt es, die wenigen Schwächen seines bereits tollen Vorgängers auszumerzen und die galaktischen Gefechte gegen die Ausgeburten der Hölle noch einmal auf ein ganz neues Level zu hieven. Der Shooter kommt mit einem rasanten Tempo daher, das euch den Atem stocken lässt. Die fesselnden Kämpfe gegen die perfekt designte Dämonenschar sind so dynamisch, dass euch keine Zeit zum Verschnaufen bleibt. Überall spritzt das Blut unserer bemitleidenswerten Kontrahenten, während die herumwirbelnden Teufelsgedärme die Umgebung wie Lametta schmücken. „Doom Eternal“ kommt direkt aus der Hölle – und genau dorthin ballern wie die Brut des Satans im Zuge der kurzweiligen Gaming-Sessions zurück.

Platz 10: Dead Space (2008)

Metacritic: Kritiker-Bewertung: 89/100

Wo wir gerade schon beim Thema sind: Auch die „Dead Space“-Reihe, deren dritter und bislang letzter Teil im Jahre 2013 erschien, schickt euch auf geradem Weg in blutrünstige Gemetzel mit diversem dämonischem Viehzeug. Noch mehr als die „Doom“-Spiele, bezieht Dead Space seinen Reiz aus der schaurigen Horroratmosphäre, welche dem Spiel zu jedem Zeitpunkt innewohnt. Wenn wir uns alleine durch die düstere Kulisse eines verlassenen Raumschiffs tasten, ist jede Ecke für einen Jump-Scare prädestiniert. Das beklemmende Gefühl, dass uns während des Zockens heimsucht, ist ein herausragender Beweis dafür, welche tiefgehenden Emotionen Videospiele in uns auslösen können.

Platz 11: Event[0] (2016)

Metacritic: Kritiker-Bewertung: 75/100

Das ist wieder einmal typisch. Eigentlich wollten wir nur eine routinemäßige Raumfahrtmission absolvieren, doch stattdessen geht natürlich alles schief, was schief gehen kann. Wir stranden vollkommen allein irgendwo in der Nähe des Jupiters und das Einzige, was uns aus unserer misslichen Lage befreien könnte, ist eine rätselhafte KI, aus deren schwankenden Verhaltensmustern wir aber einfach nicht schlau werden. „Event[0]“ birgt den Charme jener Sci-Fi-Streifen, die im Laufe der 70er Jahre ins Kino kamen. Die rätselhaften Interaktionen mit der künstlichen Intelligenz in Verbindung mit dem omnipräsenten Gefühl des Alleinseins kreieren eine erfrischend unkonventionelle Atmosphäre, die eine gelungene Abwechslung zu den altbekannten Plots der übrigen Vertretern des Genres bildet.

Platz 12: Star Citizen (—)

Star Citizen ist kein fertiges Spiel und das scheint auch nicht wirklich bald zu geschehen. Warum steht es also auf dieser Liste? (Alpha spielbar) Weil Star Citizen scheinbar all die Zeit und Energie aufwendet, die notwendig ist, um eines der beeindruckendsten, wenn nicht sogar das objektiv beeindruckendste Weltraumspiel aller Zeiten zu entwickeln.

Dieses Spiel enthält die komplizierten Details, die notwendig sind, damit du wirklich glaubst, dass du den Weltraum erforschen oder auf einem Planeten umherwandern kannst, während die Entwickler gleichzeitig versuchen, dir echte Missionen und Geschichten im AAA-Stil zu liefern. Es gibt zum Beispiel einen ganzen Planeten (einen GESAMTEN PLANETEN), der eine Stadt ist. Der ganze Planet. Im Ernst. Das ist verrückt.

Platz 13: Halo: The Master Chief Collection (2014)

Metacritic: Kritiker-Bewertung: 91/100

Die „Master Chief Collection“ der altbewährten „Halo“-Serie bietet quasi alles, was das Herz der Fans der Reihe begehrt. Im Kern beinhaltet der Titel fast aller Hauptableger der Serie, die sich im grafisch überarbeiteten Neuzeit-Gewandt präsentieren. Die interstellaren Kämpfe zwischen der Menschheit und der außerirdischen Allianz erweisen sich dank einiger Kniffe als erfrischend abwechslungsreich. Demnach stehen uns innerhalb der einzelnen Titel die unterschiedlichsten Waffen und Fahrzeuge zur Verfügung, die allesamt ihre Vor- und Nachteile gegen die variantenreich daherkommende Gegnerschaft bergen. Besonders hervorheben möchte wir die exzellenten Multiplayer-Gefechte der Collection. Im Online Modus steht euch ein breites Feld der unterschiedlichsten Karten und Modi zur Verfügung, so dass ihr mit der Kollektion auch dann noch unzählige spaßige Stunden erleben werdet, wenn ihr alle Kampagnen der Einzelspiele bereits abgeschlossen habt.

Platz 14: Outer Wilds (2019)

Metacritic: Kritiker-Bewertung: 85/100

In „Outer Wilds“ werdet ihr schnurstracks in ein kleines Sonnensystem entsandt, wo ihr anschließend die einzelnen Himmelskörper des Planetenverbundes erkunden dürft. Das Besondere an der Sache ist der Fakt, dass euch während eurer Erkundungstour jeweils nur eine kurze Zeitspanne zur Verfügung steht, binnen derer ihr so viele Informationen sammelt müsst, wie ihr könnt. „Outer Wilds“ glänzt durch seine Andersartigkeit, die uns zusammen mit der ausgeprägten Detailverliebtheit des Titels unwiederbringlich in ihren Bann zieht.

Platz 15: The Surge (2017)

Metacritic: Kritiker-Bewertung: 74/100

In „The Surge“ trennt sich die spielerische Spreu vom virtuellen Weizen. Das Game, das im Jahre 2017 in die Läden kam, kommt in bester Dark-Souls-Manier daher und stellt euer Können am Joypad nachhaltig auf die Probe. Innerhalb einer gnadenlosen Sci-Fi-Welt wollen uns die unterschiedlichsten, toll designten Gegner ans interstellare Leder. Abseits seines happigen Schwierigkeitsgrades weiß „The Surge“ durch sein motivierendes Level-System zu überzeugen. Zudem locken die nach und nach freigeschalteten Gebiete mit unzähligen versteckten Items, auf die wir während unserer Erkundungstouren abseits der Hauptstory stoßen. Für Gamer mit hoher Frustrationstoleranz und Affinität zu Soulslike-Titeln ein sicherer Tipp!

Platz 16: Axiom Verge (2015)

Metacritic: Kritiker-Bewertung: 87/100

Es mag stimmen, dass „Axiom Verge“ im ersten Augenblick wie ein klassischer NES-Titel wirkt. Tatsächlich handelt es sich bei dem Metroidvania-Spiel jedoch um ein Game aus der Neuzeit. In der Rolle eines abenteuerlustigen Wissenschaftlers bewegen wir uns durch liebevoll animierte 2D-Level, in denen allerlei Geheimnisse auf uns warten. Während wir mit dem Fortschreiten der Story immer mehr Areale freischalten, erwarten uns gleichzeitig die fiesesten Bosse, die allesamt gelegt werden wollen. Wie es sich für ein Metroidvania-Game gehört, ist das Backtracking fester Bestandteil eures spielerischen Alltags. Die in anderen Gebieten erworbenen Fähigkeiten erlauben es uns, an bereits besuchte Orte zurückzukehren und neue Passagen freizuschalten. „Axiom Verge“ beweist uns, dass opulente Grafikpracht nicht immer Voraussetzung für ein überaus gelungenes Gaming-Erlebnis ist.

Platz 17: Rimworld (2018)

Metacritic: Kritiker-Bewertung: 92/100

„Rimworld“ vom Entwicklerteam „Ludeon Studios“ richtet sich an alle, die auf charmant designte Aufbau-Spiele in einer Weltraumkulisse stehen. Auch wenn sich der Titel optisch denkbar goldig präsentiert, verbirgt sich hinter dieser putzigen Fassade eine tiefgehende Simulation, die nur so vor Komplexität strotzt. Das oberste Ziel eurer Mission besteht darin, auf einem fernen Planeten gefangen, eine in sich funktionierende Kolonie aus dem Boden zu stanzen, die das Überleben eines jeden Bewohners sichert. Dabei gilt es, die abgebauten Ressourcen sinnvoll zu verwalten und eure neue Herberge vorausschauend zu planen. Neben diesen spielerischen Komponenten weiß „Rimworld“ außerdem durch seinen skurrilen Humor zu punkten. Die unterschiedlichen, mitunter schrillen Facetten der Kolonie-Bewohner werden euch das ein oder andere Schmunzeln aus dem Zwerchfell kitzeln.

Platz 18: No Man’s Sky (2016)

Metacritic: Kritiker-Bewertung: 83/100

Der Start von „No Man’s Sky“ war das, was man gemeinhin als schwere Geburt bezeichnet. Als Rohrkrepierer ins Rennen gegangen, mauserte sich der 2016 veröffentlichte Titel mit Hilfe von nachträglichen Updates schließlich jedoch zum Geheimtipp innerhalb der Szene. Das Game kombiniert ausgiebige Planetenerkundungen mit zahlreichen Crafting-Elementen. Während wir alleine oder zusammen mit einem Freund die unbekannten Planeten unseres Universums erkunden und dabei die buntesten Abenteuer erleben, werden wir von einer faszinierenden Atmosphäre getragen, die gleichsam mit unserem spielerischen Fortschritt ungebremst anwächst. Dabei steht das Erforschen der unterschiedlichen Himmelskörper ganz klar im Zentrum des Spiels, während sich die actiongeladenen Segmente zuweilen dezent im Hintergrund halten.

Platz 19: Star Wars: Battlefront 2 (2017)

Metacritic: Kritiker-Bewertung: 78/100

Mit dem Lootbox-Fiasko rund um „Battlefront 2“ hat sich EA anno 2017 wahrlich nicht mit Ruhm bekleckert. Mittlerweile gab der Softwareriese dem Unmut der Community nach und entfernte alle In-Game-Käufe, die spielerische Vorteile gegenüber anderen Usern bergen. Unterm Strich bleibt heutzutage ein exzellenter Multiplayer-Titel, der alle Fans des „Star Wars“-Franchises in süße Verzückung versetzt. Der Titel erlaubt es uns, alle Epochen des Weltraummärchens zu durchleben und für die unterschiedlichsten Parteien den Dienst an der Blasterpistole zu verrichten. Das spielerische Highlight besteht indes darin, selbst in die Haut eines Jedi oder Sith zu schlüpfen und sich Lichtschwert schwingend durch endlose Horden von hilflosen Gegnern zu schnetzeln. Nicht unerwähnt lassen möchten wir zudem die dynamischen Weltraumschlachten, die im Vergleich zum Vorgänger deutlich optimiert wurden und für eine gewisse Prise spielerischer Abwechslung sorgen.

Platz 20: Eve Online (2003)

Metacritic: Kritiker-Bewertung: 88/100

Wenn es um das Thema Weltraum-Dauerbrenner geht, führt kein Weg an „Eve Online“ vorbei. Obwohl der Titel bereits im Jahre 2003 veröffentlicht wurde, erfreut er sich nach wie vor einer dynamischen Community, die euch den Einstieg in den Online-Multiplayer-Titel erheblich erleichtern wird. Dabei wird das „Wir“ in „Eve Online“ groß geschrieben. Als Teil einer riesigen Armada machen wir uns auf den Weg, gemeinsam mit unseren Gefährten in die Schlacht gegen konkurrierende Parteien zu ziehen. Dabei stellt das erzählerische Universum, aus dem der Titel schöpft, praktisch eine eigene Welt für sich dar. Die komplexen Zusammenhänge von politischen Strukturen und Interessenskonflikten entpuppen sich als so detailverliebt, dass sie allein ganze Bücher füllen könnten. Somit eignet sich „Eve Online“ für alle Zocker, die ihre Faszination aus der spielerischen Zusammenarbeit und einer gigantischen Hintergrundwelt beziehen.

Platz 21: Star Trek Online (2010)

Metacritic: Kritiker-Bewertung: 66/100

Star Trek Online hatte ursprünglich einen schwierigen Start. Trotz der anfänglichen Kritik, ist Star Trek Online in seinen großen Namen hineingewachsen und gilt heute weithin als eines der besten Sci-Fi MMORPGs, die es gibt.

Star Trek Online ist ein Spiel, das den Geist des von Roddenberry erschaffenen Universums erfolgreich einfängt – mit seinen kühnen Streifzügen ins Unbekannte, taktischen Eins-gegen-Eins-Kämpfen und Begegnungen mit Außerirdischen mit einer großen Liebe zur menschlichen Geschichte. Die Spieler können ihr Wissen über die Serie vertiefen und an einer Vielzahl von Nebenaktivitäten teilnehmen, vor allem an organisierten Außenteameinsätzen und Weltraumkriegen.

Star Trek Online ist nicht so sehr eine Simulation für Spieler, die Star Trek mögen, sondern eher ein Treffpunkt für Star Trek-Fans, die gerne spielen.

Star Trek Online ist zwar schon lange auf dem Markt, aber es wird immer wieder verbessert und sogar regelmäßig mit neuen Inhalten erweitert.

Platz 22: Everspace (2017)

Metacritic: Kritiker-Bewertung: 84/100

Mit „Everspace“ erwartet euch ein kompaktes Singleplayer-Abenteuer, dass die wesentlichen Kernelemente eines jeden Flight-Titels im Space-Setting komprimiert präsentiert. In rund 15 Stunden Spielzeit erleben wir in der Haut eines tollkühnen Raumpiloten eine exzellent inszenierte Kampagne, die sich zwar als äußert linear erweist, dafür jedoch ohne jeglichen Leerlauf-Ballast daherkommt. Während wir uns in vergleichbaren Spielen gerne die Zeit nehmen, um die faszinierenden Gebiete auf unserer Reise detailliert zu bestaunen, steht in „Everspace“ ganz klar die rasante Action im Licht des Scheinwerfers. Wer auf ein kurzweiliges Raumfahrer-Adventure samt brachialen Wummen steht, sollte „Everspace“ unbedingt einmal eine Chance einräumen.

Platz 23: Elite: Dangerous (2014)

Metacritic: Kritiker-Bewertung: 80/100

Damit wir uns innerhalb der Galaxis fortbewegen können, bedarf es selbstverständlich eines passenden Untersatzes. Dieser wird uns im 2014 erschienenen „Elite: Dangerous“ zu unserer vollsten Zufriedenheit auf dem Silbertablett serviert. Das Game gibt seinen Spielern die Chance, sich selbst hinter das galaktische Steuer eines Raumschiffs zu klemmen und anschließend auf ausgiebige Weltraum-Erkundungstour zu gehen. Innerhalb des Titels können wir uns dabei nach Belieben austoben, wir handeln und kämpfen mit anderen Parteien und löschen dank unserer Pionierarbeit zahllose weiße Flecken von der Sternenkarte. „Elite: Dangerous“ spricht vor allem jene Gaming-Klientel an, die großen Wert auf spielerische Freiheit im entschleunigten Rahmen legt. Im Verbund mit anderen Spielern aus der erfreulich aktiven Community eröffnet sich somit ein unnachahmliches Gaming-Erlebnis, das sich durch und durch einzigartig anfühlt.

Platz 24: X4: Foundations (2018)

Metacritic: Kritiker-Bewertung: 59/100

Auch wenn ein großer Teil des Kosmos noch immer ein Rätsel ist, kannst du mit der Technologie in „X4: Foundations“, mit der das Weltall erforscht wird, unglaublich viel entdecken.

In diesem Weltraum-Spiel hast du Zugang zu einem großen und verzweigten Kosmos. Du hast die Möglichkeit, ein einsamer Entdecker auf einem selbst entworfenen Raumschiff zu werden, oder du kannst versuchen, ein Imperium zu errichten, das so lange wächst wie das Universum selbst. X4 lädt dich ein, den Weltraum kennenzulernen und zu erforschen, von Sternen über Planeten und Sonnensysteme bis hin zu Galaxien und darüber hinaus.

Platz 25: Homeworld Remastered Collection (2015)

Metacritic: Kritiker-Bewertung: 93/100

Platz 26: Observation (2019)

Metacritic: Kritiker-Bewertung: 79/100

Platz 27: Alien: Isolation (2014)

Metacritic: Kritiker-Bewertung: 83/100

War dieser Artikel hilfreich?
JaNein

Dominik ist begeisterter Blogger in den Bereichen Filme, Serien, Musik und Videospiele, der sein breites Wissen und seine Leidenschaft für die vielfältigen Aspekte der Popkultur mit Begeisterung teilt.

E-Mail: dominik.sirotzki@popkultur.de