Das Vermögen von Christian Bale – Wie reich ist der Schauspieler?

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Der Rubel rollt im Hause Bale! Der britisch-US-amerikanische Schauspieler hat mit seinen Projekten über die Jahre hinweg ein Vermögen generiert, welches 120 Millionen US-Dollar umfasst. Damit hat der Batman-Darsteller in etwa so viel Zaster, wie Deutschland Einwohner hat. Heute zeichnen wir mit euch zusammen den Weg von Christian Bale nach und untersuchen, wie viel der Künstler mit seinen Werken im Einzelnen verdient hat.

Familie und Werbespots

Der spätere Weltstar wurde am 30. Januar 1974 in Wales geboren. Sein Vater David (1941-2003) hatte südafrikanische Wurzeln, während Mutter Jenny Engländerin ist. Bereits in seiner Kindheit sah Christian Bale einiges von unserem schönen Planeten, und wohnte zusammen mit seiner Familie in Portugal, Wales und England. Mit gerade einmal 16 Lenzen brach der jugendliche Christian die Schule ab, um ein Jahr später mit seinem Papa sein Glück im fernen Los Angeles zu finden. Obwohl sein Vater als Unternehmer tätig war, und wahrscheinlich wenig Berührungspunkte mit der Schauspielerei hatte, kam der kleine Christian schon früh mit der darstellenden Kunst in Berührung. So hatte der heutige Virtuose noch keine 12 Geburtstage gefeiert, als er sich mit unterschiedlichen Werbespots bereits ein wenig Geld dazu verdiente. Unter anderem warb Bale im Jahr 1983 für das Computerspiel „Pac Man“, welches heute in der Gaming-Szene wahren Kultcharakter besitzt.

Erste Leinwandauftritte

Fernab von Bits und Pixeln erhielt Christian Bale im Jahre 1986 seinen ersten erwähnenswerten Job als Schauspieler, als er zum Cast des Fernsehfilms „Anastasia“ gehörte. Die genauen Einnahmen, welche der junge Darsteller für seine ersten Filme erhielt, sind nicht bekannt, so auch nicht im Falle des Kinderfilms „Mio, mein Mio“, welcher im Jahr 1987 über die Mattscheiben flimmerte. Innerhalb der Schauspiel-Szene wusste das junge Talent früh zu überzeugen und schaffte es, keinen geringeren als Steven Spielberg auf sich aufmerksam zu machen. Der Filmregisseur entschied sich dazu, die Hauptrolle in seinem Werk „Das Reich der Sonne“ (1987) mit dem aufstrebenden Künstler zu besetzen. Es folgten viele weitere erfolgreiche Engagements, die dem Vermögen von Christian Bale ein solides Fundament verschafft haben dürften. So konnte man den Künstler unter anderem in den Filmen „Betty und ihre Schwestern“ (1994) und „Portrait of a Lady“ (1996), in dem auch Nicole Kidman (Vermögen) zu sehen war, bewundern.

American Psycho als Durchbruch

So richtig reich wurde der Schauspieler spätestens mit seiner Beteiligung an „American Psycho“ im Jahre 2000. Für die Verkörperung des wahnsinnigen Patrick Bateman erhielt der Darsteller nicht nur einen Scheck in Höhe von einer Million US-Dollar, sondern wurde gleichzeitig noch mit dem amerikanischen Chlotrudis Award ausgezeichnet. In den folgenden Jahren generierte Christian Bale sein Einkommen unter anderem durch sein Mitwirken an den Streifen „Shaft – Noch Fragen?“ (2000), „Corellis Mandoline“ (2001) und „Equilibrium“ (2002). Wie sehr sich der Künstler für seine Passion ins Zeug legt, zeigen die Entbehrungen, welche er für die Vorbereitung zur Verkörperung des Trevor Reznik in „Der Maschinist“ (2004) auf sich nahm.

Für die Hauptrolle in dem spanischen Psychothriller von Brad Anderson nahm Christian Bale mehr als 30 Kilogramm ab, und war anschließend nicht mehr wiederzuerkennen. Die selbst auferlegte Diät wurde dem Weltstar vergleichsweise bescheiden vergütet, sein Vermögen wurde demnach „nur“ um rund 250.000 Dollar aufgestockt. Die Körpermasse, welche sich Bale für die Rolle in „Der Maschinist“ runter hungern musste, sollte er sich für die Darstellung des Batman im darauffolgenden Jahr in Form von Muskelmasse wieder antrainieren.

Steinreiche Fledermaus

Zum Auftakt der „Dark Knight“-Trilogie von Christopher Nolan schlüpfte Bale im Jahre 2005 erstmals in das Kostüm des dunklen Ritters. Für seine Rolle in dem Streifen konnte sich der Darsteller über ein üppiges Einkommen in Höhe von 9 Millionen US-Dollar freuen. Ganz so reich wie die Figur des Bruce Wayne, welcher im zivilen Leinwandleben als milliardenschwerer Erbe im Geld zu ersticken droht, dürfte Bale zu diesem Zeitpunkt jedoch noch nicht gewesen sein.

Spätestens jetzt war der Schauspieler im Olymp seiner Zunft angekommen. 2008 folgte der Teil der Trilogie, der von vielen Fans als bester der Reihe angesehen wird. Dies liegt nicht zuletzt an dem letzten Leinwandauftritt von Heath Ledger, der mit seiner Interpretation des Jokers bis heute für Gänsehaut unter den Zuschauer sorgt. Doch auch wenn der Löwenanteil des Lobes dem viel zu früh gestorbenen Ledger zuteil kam, so trug auch Bale mit seinem Spiel dazu bei, dass Fans und Kritiker den Streifen äußerst wohlwollend begrüßten. Das dürfte den Schauspieler mindestens genau so sehr gefreut haben, wie das Geld, welches er mit „The Dark Knight“ verdiente. Die Summe, die hier den Besitzer wechselte, wird auf 10 Millionen US-Dollar geschätzt.

Der Film „Terminator: Die Erlösung“ (2009) bescherte dem Künstler ein Einkommen von 8 Millionen Dollar. Einen Teil davon nutzte Bale, um sich zwei Jahre später eine bescheidene Bleibe zu gönnen, die einen Wert von rund 1,7 Millionen Dollar aufweist.

Im Jahre 2012 folgte schließlich der letzte Teil der Batman-Reihe. Der Kampf zwischen dem Fledermausmann und dem Oberschurken Bane fand in Form von „The Dark Knight Rises“ seinen Höhepunkt und brachte Christian Bale überdies ein Salär von 15 Millionen Scheinchen ein.

Rechnet man die Einkünfte aus den Projekten von Christian Bale aus dem Jahre 2013 zusammen, so erhält man die stolze Summe von 35 Millionen Dollar. In besagtem Kalenderjahr stand der Künstler unter anderem für „American Hustle“ und „Auge um Auge“ vor der Kamera.

Die Krönung: Der Oscar 2011

Christian Bale hat unzählige Preise abgesahnt, denen allen voran der Oscar in der Kategorie „Bester Nebendarsteller“ aus dem Jahre 2011 steht. Für das Biopic des früheren Boxers Micky Ward wurde Bale für die Rolle des Dicky Eklund mit der berühmten goldenen Statue geehrt. Seit dem Jahr 2000 ist der Schauspieler mit Sibi Blažić verheiratet. Das Paar hat zwei Kinder.

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Dominik ist begeisterter Blogger in den Bereichen Filme, Serien, Musik und Videospiele, der sein breites Wissen und seine Leidenschaft für die vielfältigen Aspekte der Popkultur mit Begeisterung teilt.

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