Die 100 besten Techno Songs aller Zeiten

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In den 80er Jahren kam eine neue Musikrichtung auf, die als Verschmelzung von Rhythmus, Bass und Melodie neue Ausdrucksformen fand. Der eher monotone und bassbetonte Grundrhythmus war dabei das prägende Element, während bekannte Songs oder auch neue Interpretationen vermischt wurden und die Tanzszene belebten. Techno entwickelte sich mit der Zeit in verschiedene Richtungen und Unterarten. Aus der Techno-House-Szene entstanden Stile wie Drum & Bass, Synth-Pop, Jungle, New Wave, EBM, New Beat, Acid House, Electro Funk, Trance, Dreamhouse und andere. Nicht selten wurden in der Szene auch Aufputschmittel und Drogen konsumiert, um die Erlebniswelt und Tanzerfahrung zu intensivieren. Acid war beispielsweise das Umgangswort für die Droge LSD. Beliebter waren jedoch Ecstasy oder Amphetamine. Der Ursprung der Technoszene basierte jedoch nicht auf einer Nutzung von Hilfsmitteln, sondern war Ausdruck einer neuen Zeit und der musikalischen Experimentierfreude. Auch nach dem großen Hype wurde der Drogenkonsum unpopulär und durch Energiedrinks ersetzt. Die besten und bekanntesten Techno Songs aller Zeiten stellen wir euch hier vor.

(Eine Spotify-Playlist findest du am Ende des Artikels.)

1. Jeff Mills „The Bells“

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Detroit Techno ist eine eigenständige Richtung und wurde von dem Mitbegründer der „Underground Resistance” und Technoszene Jeff Mills ins Leben gerufen. Mills machte sich Ende der 80er Jahre zunächst als Hip-Hop-DJ einen Namen und trat als „The Wizard“ auf. Eine eigene Radioshow sorgte dann für die Verbreitung neuer Experimente. „The Bells“ war einer seiner größten Hits, der später auch neu interpretiert wurde und 2006 erneut die Charts bestimmte. Das Original ist zeitlos und ein Masterpiece der Trance und musikalischen Hypnose. Der Song zieht den Tänzer und Zuhörer wie ein Malstrom in seinen Bann.

2. Faithless „ Insomnia”

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Die britische Band „Faithless” machte Musik zwischen Techno, Trip-Hop, Dance und Trance. Mit dem Slogan „I can’t get no sleep“ wurde „Insomnia“ weltweit bekannt und die mit Abstand erfolgreichste Produktion. In den Clubs entwickelte sich der Song zum Hit und erreichte schnell die kommerzielle Ebene. Zur Band gehörten Rollo, Sister Bliss und Maxi Jazz. Im Song geht es um den Gebrauch chemischer Stimulanzien und der daraus resultierenden Schlaflosigkeit.

3. Marusha „Somewhere Over the Rainbow”

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Grün gefärbte Augenbrauen waren damals das Markenzeichen von Marusha. Hinter dem Künstlernamen steckt Marion Gleiß, die deutsche und griechische Wurzeln hat und eine der wichtigsten Vertreterin der Technoszene ist. Ihr Song „Somewhere Over the Rainbow“ eroberte die Charts und kam 1994 heraus. Neben dem Rhythmus war hier das bekannte Lied aus dem Musical-Film „Der Zauberer von Oz“ aus den 30er Jahren eingespielt. Auch in anderen Musikszenen fand der Song viele Interpretationen, die jedoch den Erfolg von Marusha nicht erreichten. Ihre Single verkaufte sich mehr als 500.000-mal und war der Grundstein für viele weitere Techno-Tracks, die kommerziell erfolgreich wurden.

4. Gigi D’Agostino „The Riddle”

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Der aus Italien stammende DJ Gigi D’Agostino wurde in Turin geboren und gilt als Ikone des Lento-Violento-Stils. Neben dem bekannten Song „The Riddle“ waren auch „Bla Bla Bla“ und „La passion“ der Renner. Übersetzt heißt „The Riddle“ das Rätsel und wurde von Nik Kershow in den 80ern veröffentlicht. Der Italiener D’Agostino machte den Song dann als Coverversion noch einmal bekannt.

5. Daft Punk „Around the World”

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Der Song “Around the World” ging wirklich um die Welt und gehört damit auch zu den bekanntesten Technosongs mit großem kommerziellem Erfolg. Innerhalb der Technoszene ist „Daft Punk“ die französische Version der House-Musik. Das Musikerduo setzt sich aus Thomas Bangalter und Guy-Manuel de Homem-Christo zusammen. Auftritte finden immer sehr exzentrisch, z. B. mit Motorradhelm und Maske, statt. „Around the World“ kam 1997 heraus und stammt von dem Album „Homework“. Der Song entwickelte sich zunächst zum Clubhit und eroberte dann auch die Charts.

6. The Prodigy „Out Of Space”

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Die englische Band „The Prodigy” begann mit Breakbeat und fand dann in die Technoszene, um Acid House in Techno Hardcore und Jungle umzuwandeln. Auch Elemente von Rock und Punk-Rock flossen in die Interpretationen mit ein. Mitglieder sind Liam Howlett, Keith Flint und Maxim. „Out of Space“ war eine der bekanntesten Singles und wurde später als Remix noch einmal erfolgreich. Vorlage für den Track war der Reggae-Song „Chase the Devil“ von Max Romeo.

7. Westbam/ML „Beatbox Rocker”

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Eine antiautoritäre Erziehung genoss Maximilian Lenz, der 1965 in Münster geboren wurde und Hippies als Eltern hatte. Der heute bekannte DJ von elektronischer Musik und Techno, der „Westbam“ gründete, startete seine Karriere in den Münster und Berliner Clubs „Odeon“ und „Metropol“. 1997 kam der Song “Beatbox Rocker” heraus und wurde zum Hit. Darin heißt es: „I am a beat box rocker and you dancing to my beat“. Das taten dann auch viele. Der Song ist auf dem Album “We’ll Never Stop Living This Way” zu finden.

8. Dune „Can’t Stop Raving“

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Techno und Dance ist die Ausdrucksform der Band “Dune” aus Deutschland, die mittlerweile nicht mehr existiert, während der DJ Oliver Froning als eines der Bandmitglieder den Namen weiterhin als Pseudonym benutzt. „Dune“, zu Deutsch Wüste, war von dem Science-Fiction-Film „Der Wüstenplanet“ inspiriert. Wert wurde auf Instrumentales und Rhythmus gelegt, weniger auf Gesang. „Can’t Stop Raving“ ist auf dem Album „Dune“ enthalten, erschien 1995 und war bereits eine Instrumentalversion. Die erfolgreiche Version kam dann mit dem per Vocoder veränderten Gesang von Tina Lacebal heraus und wurde zum Hit.

9. Zombie Nation „Kernkraft 400“

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Als Electronic-Projekt bekannt geworden ist „Zombie Nation” mit den Gründern Florian Senfter und Emmanuel Günther, deren erstes Album „Leichenschmaus“ 1999 erschien. „Kernkraft 400“ stammt von diesem Album und war einer der erfolgreichsten Songs der Technoszene mit Instrumentalmusik. Entstanden ist der Hit am PC, wobei das Lied „Stardust“ die Grundlage bildete, die David Whittaker geschrieben hat. Er kritisiert dabei den modernen Zeitgeist und die mediale Darstellungssucht der Menschen.

10. Absolom „Secret”

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Techno und Trance gibt es von „Absolom“ in ausgefallener Form. Die Gruppe besteht aus DJ und Produzent Christophe Chantzis, DJ Jimmy Goldschmitz und Pascale Feront als Sänger und stammt aus Belgien. In der dortigen Clubszene machte sich das Trance-Projekt in den 90er Jahren einen Namen. „Secret“ war der erste Single-Track und kam 1997 heraus. Er wurde in vielen Ländern ein Hit, darunter in Deutschland, Italien, UK und in der Schweiz. Später erschien ein Remix des Originals von DJ Quicksilver und Vincent De Moor.

11. The KLF „What Time Is Love?”

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Eine der einflussreichsten Techno-Bands war für eine kurze Zeit lang „KLF“ mit den Bandmitgliedern Bill Drummond und Jimmy Cauty. Die Abkürzung stand für „Kings of Low Frequency“, während die Musiker von Ambient bis House viele Stile verarbeiteten und dabei auch Musikstücke anderer Musiker verwendeten. Durch den Track „What Time Is Love“, der 1990 entstand, erlangte die Band einen legendären Ruf in der Rave-Szene, was auch dazu führte, dass sich „KLF“ mehr auf elektronische Projekte verlegte. Trance und sogar eine mystische Raumebene sollten sich beim Klang der Musik entfalten und öffnen.

Die Band wurde nach einem Skandalauftritt dann schließlich aufgelöst, als sie 1992 Eimer mit Blut über ihr Publikum ausschütten wollte, was gerade noch so vereitelt wurde. Auf der Aftershow-Party machte dann ein Schafskadaver die Runde, das mit einem Schild versehen war, auf dem stand: „Ich starb für dich. Guten Appetit.“

12. RMB „Spring”

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Techno, Trance und Rave gehen Hand in Hand. Eine der bekanntesten Formationen aus Düsseldorf war „RMB“ mit den Mitgliedern Rolf Maier-Bode und Farid Gharadjedaghi, die auch das erfolgreiche Technolabel „Low Spirit“ gründeten. In vielen ihrer Songs und Stücke werden Filmzitate und Samples verwendet, darunter aus „12 Monkeys“, „Sieben“ oder „Leon der Profi“. „Spring“ war einer der erfolgreichsten Songs und stammte von dem Album „Widescreen“, bei dem Rave dann durch Trance ersetzt wurde.

„RMB“ bot jedoch immer eine große Vielfalt an Genres und experimentierte gerne mit Hardcore Techno, Breakbeat, Ambient und anderen Stilmitteln. Auch klassische Instrumente fanden in die Tracks. “The wind, the birds, the love, the air, the breeze, the June, the spring in me” heißt es im Song “Spring”, der Platz 7 der deutschen Charts eroberte und sich dort mehrere Wochen hielt.

13. The Chemical Brothers „Galvanize“

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Aus Großbritannien stammt das Duo “Chemical Brothers” mit den Mitgliedern Ed Simon und Tom Rowlands. Die Gründung 1989 umfasste vor allen Dingen Big Beat als Stilrichtung der elektronischen Tanzmusik mit Breakbeat. Gemeinsam mit „The Prodigy“ oder „Fatboy Slim“ gelten „The Chemical Brothers“ als Pioniere dieser Richtung. Mit „Galvanize“ vom Album „Push the Button“ 2004 erreichte das Duo eine wochenlange Chartsplatzierung weltweit. Der Song war ähnlich populär wie zuvor „Hey Boy Hey Girl“, der 1999 erschien. Der Track enthält Auszüge aus dem Song „Hadi Kedba Bayna“ von Najat Atabou.

14. Jeckyll & Hyde „Freefall”

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Jumpstyle und Techno gibt es bei „Jeckyll & Hyde“, ein Projekt der niederländischen DJs Maarten Vorwerk und Ruud van IJperen, der auch als DJ Ruthless bekannt wurde, die Band jedoch später verließ. Dazu gesellten sich DJ Red alias Patrick Kars und vier Tänzer und Tänzerinnen. Vorbild für den Projektnamen war das gleichnamige Buch von Robert Louis Stevenson. Mit „Frozen Flame“ begann die Karriere der DJs, jedoch erreichte der Song „Freefall“ dann 2006 und 2007 in mehreren Ländern den ersten Platz der Charts, darunter in Deutschland oder in den Niederlanden. Von dem Track gab es gleich zwei Varianten, neben dem Original auch den Radio-Mix, wobei beide gut ankamen.

15. Darude „Sandstorm“

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Aus Finnland stammt der DJ „Darude“ alias Toni-Ville Henrik Virtanen, der vor allen Dingen eigene Songs herausbrachte und sein Debüt dann mit dem Erfolgssong „Sandstorm“ machte, den er als Demotape einfach dem Musikproduzenten Jaako Salovaara schickte und damit einen Plattenvertrag beim Label „16 Inch Records“ erhielt. 2000 wurde der Track ein weltweiter Hit und hatte deutlich mehr Erfolg als im eigenen Land. Der Titel wurde 2013 dann auch zu einem Internetphänomen und viralen Video, gilt als guter Aprilscherz, wenn auf der Suche nach Musik im Netz dann zunächst die Frage erscheint: „Meinten Sie Darude – Sandstorm?“

16. Fluke „Absurd”

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Auch in der Technoszene gibt es Tracks, die sich einer genauen Kategorisierung entziehen. Dazu gehört „Fluke“, was etwa „Dusel“ bedeutet und ein Projekt von Mike Bryant, Mike Tournier und Jon Fugler ist, die sich in den 80er Jahren in London dazu entschlossen, gemeinsam Musik zu machen. Hier handelt es sich dann auch weniger um richtiges Techno oder House, als um eine synthetisch ausgefallene elektronische Mischung absurder Klänge. Besonders in Zeiten, als das Acid-House-Fieber um sich griff, waren Singles von „Fluke“ beliebt, darunter auch „Thumber“ oder „Joni“. „Absurd“ war dann auch Teil des Soundtracks für den Film „Sin City“, erschien jedoch bereits 1997. „Fluke“ schrieb auch andere Filmsongs, darunter für „Matrix“ oder „Lara Croft“.

17. Mauro Picotto „Iguana“

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Aus Turin stammt Mauro Picotto, der dem Progressive Techno zugeordnet wird und als DJ und Musikproduzent sehr erfolgreich ist. Bereits Mitte der 90er Jahre gründete er sein eigenes Label und war damit ein wichtiger Bezugspunkt in der italienischen Techno-Szene. Neben bekannten Tracks wie „Lizard“ und „Pulsar“ war „Iguana“ die bekannteste Single. Alle erschienen 1999, während Picotto häufig auch mit anderen Künstlern zusammenarbeitete. Markenzeichen seiner Kompositionen ist das Düstere und die Überlagerung von Bass, Beat und Rhythmus. Während er anfangs dem progressiven Techno zugetan war, orientierte er sich später an der Club-Techno-Szene und hatte dadurch auch kommerziellen Erfolg.

18. Mr. Oizo „Flat Beat“

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Sicherlich eines der witzigsten Videos mit Techno- und Beat-Klang ist „Flat Beat“ von Mr. Oizo. Hinter der pelzigen und lethargisch im Rhythmus schwingenden Kultfigur steckt der französische Künstler und Filmemacher Quentin Dupieux, der sich hier dann auch als Musiker etablierte. „Flat Beat“ erreichte eine breite Öffentlichkeit und erschien als Song 1999 mit einschlagendem Erfolg. Das gelbe Plüschtier aus dem Video erhielt den Namen „Flat Eric“ und fand später auch Auftritte in anderen Filmen von Dupieux oder in einigen erfolgreichen Werbespots.

Als Verballhornung gedacht gab der Filmemacher an, dass der Hintergrund des Songs aus dem Unhörbaren und aus der Lust, das Lied zu beenden, bestand. Er nutzte dabei das Prinzip des Zufalls. Wenn der Song auch beim ersten Hören noch nichts bewirkte und nur Gelächter durch den Protagonisten hervorrief, erwies sich ein mehrmaliges Hören dann jedoch in erstaunlicher Form als hilfreich. „Flat Beat“ wurde zum Ohrwurm und eroberte die Charts.

19. Robert Miles „Children“

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In die Kategorie Techno und Dreamhouse gehört der Song „Children“ von Robert Miles, einem DJ, der in den 90er Jahren weltweit sehr erfolgreich war und mit dem Charteinstieg auch eine ganz neue Musikrichtung etablierte. 1994 komponierte Miles den Song in nur einer Nacht und veröffentlichte ihn auf Joe Vanellis „EP-Soundracks“. Als Vanelli den Song dann in einem Nachtclub spielte, interessierte sich Simon Berry dafür, der die Lizenzrechte erwarb und daraus dann einen Hit machte, Miles gleichzeitig unter Vertrag nahm. Die gesamte Produktion war dabei eine der günstigsten in der Geschichte und kostete nur 150 Pfund.

Der Musikstil Dreamhouse war die Antwort auf die lauter werdenden kritischen Stimmen der damals aufpeitschenden Technomusik, die auch mit Drogen einherging und einige Todesfälle verursachte. Das Genre war in den 90er Jahren erfolgreich, verlor dann jedoch wieder an Interesse. Der zumeist träumerisch melancholische Sound wurde mit Rhythmus und tanzbarem Beat unterlegt. Miles selbst stammte aus der Schweiz und starb mit nur 47 Jahren an seiner Krebserkrankung in Ibiza. Sein Track „Trance Shapes“ gehörte zum Soundtrack des Films „Die Bourne Identität“.

20. U96 „Das Boot”

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Eines der wichtigsten Musikprojekte im Bereich Techno und Dance war „U96“, das von Alex Christensen, Ingo Hauss, Helmut Hoinkis und Hayo Lewerentz gegründet wurde. Der kommerzielle Erfolg kam dann mit dem Track „Das Boot“ in den 90er Jahren, der gleichzeitig der bekannteste Charterfolg der gesamten Technokultur war und den Sprung in den Mainstream bewirkte. Zuvor war Techno noch eine reine Underground-Szene. Die Single verkaufte sich weltweit über 2 Millionen Mal und bezog sich auf den Film über das deutsche U-Boot „U96“ aus dem Zweiten Weltkrieg. Im Original wurde die Titelmelodie von Kaus Doldinger geschrieben und komponiert.

Als Techno-Version eroberte sie 1991 schließlich die Charts und hielt sich dort mehrere Wochen auf Platz 1. Mittlerweile besteht „U96“ nur noch aus Hauss und Lewerentz, die sich auch in den Genres Trance und Eurodance einen Namen machten. Das Album „Reboot“ erschien 2018 und war in Schweden auf Platz 1 der iTunes-Charts. Bekannte Künstler der Szene, wie Joachim Witt oder Wolfgang Flür von „Kraftwerk“ wirkten an dem Album mit.

Die Plätze 21-100 der besten Techno-Songs aller Zeiten:

Platz:Song/Interpret:Anhören:
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Techno Lieder Spotify-Playlist:

Fazit:
Techno war zunächst eine reine Undergroundmusik, die zunächst einige Zeit brauchte um sich auch in den Charts zu platzieren. Ausdruck der Techno-Kultur war der Freiheitswunsch, das Tanzfieber, der monotone Rhythmus und der Wunsch, einer gewöhnlichen Alltagsrealität zu entfliehen. Techno-Liebhaber kämpften lange gegen die Kommerzialisierung ihrer Ideologie und Kultur, konnten den Einfluss auf den Mainstream jedoch nicht aufhalten.

Im Vordergrund der gesamten Szene steht immer die elektronische Musik mit monoton-rhythmischen Klangeffekten, die Tanz und Ekstase auslösen sollen. Die Vielfalt an Technosongs macht natürlich die Auswahl besonders schwierig. Die Szene brachte Großveranstaltungen wie „Mayday“ oder die „Loveparade“ hervor, wobei letztere durch den Ansturm und die damals schlechte Organisation dann Tote forderte und 2010 verboten wurde. Gegenparaden bildeten die „Fuckparade“ oder die „Antiparade“. Techno-Mitbegründer waren DJs wie Jeff Mills, Daniel Bell, Sven Väth, Dr. Motte, Danielle de Picciotto, Paul van Dyk, Carl Cox oder David Guetta. Da Techno für Energie und Power steht, hat auch der Energiedrink in die Szene gefunden, wobei Wirkstoffe wie Coffein, Taurin und Guarana die Tanzenden stimulieren und wachhalten sollen.

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Dominik ist begeisterter Blogger in den Bereichen Filme, Serien, Musik und Videospiele, der sein breites Wissen und seine Leidenschaft für die vielfältigen Aspekte der Popkultur mit Begeisterung teilt.

E-Mail: dominik.sirotzki@popkultur.de