Superhelden-Serien auf Netflix: Die 25 besten Serien von Marvel, DC & Co.

Wer wünscht sich ab und zu nicht, Superkräfte zu haben? Manchmal wäre es echt praktisch superstark, superschnell oder superschlau zu sein. Auch wenn bei normalen Menschen Spinnenbisse und Co. leider eher zu Juckreiz als zu Peter Parkers Fähigkeiten führen, können wir ja ein bisschen träumen. Wir haben 25 unserer Lieblings-Superhelden-Serien auf Netflix rausgesucht, mit denen Du Dich wenigstens gedanklich schon einmal wie Superman oder Supergirl hineinversetzen kannst.

Gotham

Jim Gordon war – unberechtigterweise – immer nur der Sidekick von Batman. In „Gotham“ wird ihm und vor allem der Stadt selbst endlich mal eine eigene Serie gewidmet. Beim Zusehen folgst Du dem zukünftigen Commissioner auf seinem Weg nach oben und verfolgst mit, wie er verzweifelt versucht, der zunehmenden Korruption und Kriminalität Einhalt zu gebieten.

Eine Stadt als Protagonistin einer Superhelden-Serie? Unbedingt! Wenn Du schon immer wissen wolltest, wie Gotham zu dem Moloch wurde, der sie zu Batmans Zeiten ist, dann solltest Du hier unbedingt reinsehen.

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Marvel’s Jessica Jones

Jessica Jones kann Stahl mit den Händen verbiegen und problemlos über Abgründe springen. Superheldin will sie trotzdem nicht mehr sein. Stattdessen betreibt sie ein heruntergekommenes Detektivbüro in New York und hält sich damit gerade so über Wasser. Das läuft so lange gut, bis sie von ihrer Vergangenheit in Form des Bösewichts Kilgrave eingeholt wird.

Jessica flucht, trinkt, ist schlecht gelaunt und hat Probleme – ist also eher eine Anti-Heldin als eine Superheldin. Trotzdem bleibt sie „eine von den Guten“ und die Serie bietet mit ihr als Protagonistin eine schöne Abwechslung zu klassischen Superhelden-Serien.

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The Umbrella Academy

In dieser Comic-Verfilmung dreht sich alles um eine Gruppe von sieben Teenagern, die unter mysteriösen Umständen auf die Welt kommen und vom Milliardär Sir Reginald Hargreeves in seiner „Umbrella Academy“ zu Superhelden ausgebildet werden. Nachdem einer von ihnen spurlos verschwindet und einer stirbt, entfremden sich die Jugendlichen, müssen sich aber nach dem Tod ihres Adoptivvaters wieder zusammenraufen. Die Warnung vor der nahenden Apokalypse, die sie nur als Team verhindern können, erhöht den Druck auf das Familientreffen noch zusätzlich.

Mysteriös, absurd und an jeder Ecke überraschend – Umbrella Academy unterscheidet sich als Netflix-Eigenproduktion definitiv von Marvels und DCs Erfolgsformeln.

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I am not okay with this

Gerade wenn die Pubertät mit all ihren Veränderungen zuschlägt, kommen Superkräfte zum ungünstigsten Zeitpunkt. Die machen nämlich eine ohnehin schon komplizierte Zeit noch schwieriger. Leider passiert aber genau das der Teenagerin Sydney: Sie muss sich an der Schule durchkämpfen, mit dem Tod ihres Vaters klarkommen, ihre romantischen Gefühle für ihre beste Freundin einordnen und gleichzeitig noch ihre Superkräfte verstecken, die sich ausgerechnet jetzt bemerkbar machen. (Fast) ganz normaler Teenager-Alltag also.

Wer „The End of the F***ing World“ mochte, wird diese siebenteilige Serie aus der Feder von Charles S. Forsman lieben, denn „I am not okay with this“ ist gleichzeitig witzig und einfühlsam.

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Titans

Seit dem Jahre 2018 kommen wir TV-Junkies in den Genuss der Serie „Titans“. Die DC-Produktion lässt es sich nicht nehmen, die verschiedensten Schaffensbereiche altbekannter Helden zu streifen. So bekommen wir unter anderem Batmans Sidekick Robin zu Gesicht, der sich allerdings mittlerweile von seinem alten Weggefährten distanziert hat. Ihm zur Seite steht die Teenagerin Rachel Roth (Teagan Croft), die nicht nur von mysteriösen Visionen geplagt wird, sondern außerdem kürzlich ihre Mutter verlor.

„Titans“ zeichnet sich durch eine verblüffende Härte aus, die dem Zuseher schonungslos präsentiert wird. Dabei zeichnen die Macher der DC-Show allerdings kein plumpes Splatter-Bild, sondern zeigen schlichtweg, wie brutal der oftmals romantisierte Kampf gegen das Böse ausfallen kann.

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Marvel’s The Defenders

Was ist besser als vier Superhelden-Serien? Genau, ein Serie mit vier Superhelden als Team! Das dachte sich auch Marvel und launchte „The Defenders“. Zeitlich nach der zweiten Staffel von Daredevil angeordnet, kämpfen die vier Helden Jessica Jones, Luke Cage, Daredevil und Iron Fist gemeinsam gegen den Superbösewicht „The Hand“.

Besonders viel Spaß macht es, die Dynamik zwischen den verschiedenen Charakteren zu beobachten – insbesondere zwischen Jessica Jones und Daredevil. Jede Menge Action und spannende Twists sorgen aber auch so dafür, dass wir gar nicht aufhören konnten, „The Defenders“ zu schauen.

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Young Justice

Hast Du Dich eigentlich schon mal gefragt, wie Robin und Co. eigentlich ausgebildet wurden, um zum Beispiel Batman zu unterstützen? Die Antwort liefert „Young Justice“: In dieser Animationsserie erfahren wir nämlich, was Robin, Aqualad, Kid Flash, Superboy, Miss Martian und Artemis alles lernen müssen, um eines Tages vollwertige Mitglieder der Justice League zu werden. Auf dem Weg dahin geht aber einiges schief und ohne Hilfe der „echten“ Helden geht es noch nicht – trotzdem leisten die Nachwuchshelden, wenn auch in etwas kleinerem Rahmen, ganze Arbeit.

Ein echter Klassiker unter den Comicverfilmungen und bei Fans so bliebt, dass sie nach dem Ende der Serie eine Petition für eine 3. Staffel starteten. Wenn das kein Qualitätsprädikat ist, wissen wir auch nicht.

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Marvel’s Daredevil

Machen wir zunächst eine kurze Zeitreise ins Jahr 2003: Während im Radio „Für Dich“ von Yvonne Catterfeld rauf- und runterrattert, freuen wir uns darauf, demnächst Ben Affleck in der Rolle des Daredevil auf der Leinwand bestaunen zu dürfen. Rund 100 Minuten später wissen wir, dass die Verfilmung des Comics von Stan Lee und Bill Everett nichts weiter ist, als ein belangloser Reinfall.

Rund 12 Jahre später verschaffte Drew Goddard dem blinden Superhelden endlich die Bühne, die der Verbrechensbekämpfer schon so lange verdient hatte. Dabei hat sich Hauptfigur Matt Murdock (Charlie Cox) wahrlich einen Fulltime-Job ausgesucht, geht er doch auch tagsüber den Schurken an den Kragen, dann allerdings in Anwaltsrobe und mit dem Gesetzbuch. Nachts werden Anzug und Krawatte schließlich gegen Kostüm und Faustkampf getauscht. Wie es sich für eine Show aus dem Marvel-Universum gehört, treffen wir auf viele bekannte Gesichter, was vor allem Fans des Franchises enorme Freude bringen dürfte. Man merkt der Show förmlich an, dass sie nicht unter Zugzwang produziert wurde. So ergibt sich eine Superhelden-Serie, in welcher die Beteiligten frei aufspielen können, was wiederum der Chemie zwischen den einzelnen Akteuren spürbar zugutekommt.

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Supergirl

Wer genug von ausschließlich männlichen oder düsteren Superhelden hat, ist bei Supergirl genau richtig. Die Serie um Supermans Cousine ist im Ton etwas leichter und eignet sich perfekt, um sie gemeinsam mit Freundinnen zu schauen. Sie zeigt sowohl den Alltag von Kara Denvers als Assistentin der Chefredakteurin der Tageszeitung Daily Planet inklusive Jobsorgen und Liebesproblemen, als auch ihren Weg eine richtige Superheldin zu werden.

Einfach einschalten, Spaß haben und entspannen: mit Supergirl kein Problem. Die Serie ist spannend, lustig und einfach unterhaltsam. Genau das richtige nach einem stressigen Tag.

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Raising Dion

Das Leben als Alleinerziehende ist schon für sich genommen nicht leicht, aber für die Mutter des kleinen Dion kommt es noch einmal eine Nummer härter: Nachdem ihr Mann verstorben ist, stellt sie fest, dass mit ihrem Sohn etwas nicht stimmt. Dion lässt nämlich seine Cornflakes fliegen und macht verschiedene Sachen, die alles andere als normal wirken. Gemeinsam mit dem besten Freund ihres Mannes versucht sie nun alles, damit niemand merkt, dass Dion Superkräfte hat.

„Raising Dion“ bringt noch einmal einen vollkommen andere Perspektive auf das Superhelden-Thema ins Spiel. Normalerweise dürfen Eltern in den meisten Serien nicht von den Superkräften ihrer Kinder wissen, hier dürfen sie aber einmal mitmachen und den jungen Superhelden beschützen.

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Marvel’s Luke Cage

Sofern ihr unsere auf Platz 5 gelistete Serie bereits gesehen habt, seid ihr auch mit der Figur des „Luke Cage“ vertraut. Wie bereits in „Jessica Jones“ wird der Held auch in seiner eigenen Show vom US-Schauspieler Mike Colter dargestellt. Im Mittelpunkt der 26 Episoden zählenden Serie steht das Leben des namensgebenden Titelhelden, der durch ein schief gelaufenes Experiment mit übernatürlichen Kräften samt unverwundbarer Haut ausgestattet wurde. Trotzdem versucht Luke zunächst, seinem alten Leben treu zu bleiben und seine neuen Fähigkeiten vor seinem New Yorker Umfeld zu verbergen. Nachdem der beste Freund des Helden schließlich umgebracht wird, gibt es für Luke allerdings nur noch ein Ziel: Den Kopf der Verbrecherbande, die seinem Kumpanen das Leben nahm, zu stürzen.

Das ungewöhnliche Setting der Show, die vornehmlich in den berühmt-berüchtigten Straßen Harlems spielt, verleiht der Serie einen düsteren, urbanen Touch, der in seiner Einzigartigkeit unerreicht bleibt. Auch die vielschichtig gezeichneten Schurken, die sich in ihrer charakterlichen Tiefe deutlich gegenüber den herkömmlichen, nicht selten oberflächlichen Bösewichten abheben, lassen aus „Luke Cage“ ein enorm stimmungsvolles Serienerlebnis werden.

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Black Lightning

Jefferson Pierce, Direktor einer Highschool in New Orleans, ist eigentlich in Rente. Nicht in seinem Tagesjob, sondern was seine Superhelden-Tätigkeit angeht. Als „Black Lightning“ beschützte er nämlich lange die Stadt des Mardi Gras und des Jazz vor Bösewichten. 10 Jahre lang konnte er ein ruhiges Leben führen, aber nun nimmt die Kriminalität in erschreckendem Maße zu. Daher entscheidet er sich, seinen Spandex-Anzug aus dem Schrank zu holen und mit Hilfe seiner beiden Töchter und seines besten Freundes wieder für Recht und Ordnung zu sorgen.

An dieser Serie gefallen uns gleich mehrere Sachen besonders gut: New Orleans als Schauplatz der Serie ist großartig und die Idee einen Familienvater aus der „Superhelden-Rente“ zu holen, ist richtig gut. Gib der Serie unbedingt mal einen Blick oder zwei!

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Teen Titans Go!

In dieser Comedyserie verfolgen Zuschauer den Alltag der Superhelden Robin, Starfire, Beast Boy, Raven und Cyborg. Der Clou daran? Alle fünf sind noch Teenager und müssen sich den lieben langen Tag nicht nur mit ihren Gefühlen, sondern auch noch mit den Bösewichten in Jump City rumschlagen.

Teen Titans ist chaotisch, witzig und voll von In-Jokes über das DC-Universum. Wer außerdem schon immer mal sehen wollte, wie ein Superhelden-WG wohl funktioniert oder was passiert, wenn Robin das Batmobil kaputtfährt, sollte hier auf jeden Fall einschalten.

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The Punisher

Einige Charaktere von Superhelden-Serien entscheiden sich aus persönlichen und oft tragischen Gründen für den Weg eines Kämpfers für die Gerechtigkeit. Batman ist dafür wahrscheinlich das beste Beispiel, aber auch viele andere Helden und Heldinnen mussten Verluste ihrer Freunde, Familie und Partner verkraften. So geht es auch Frank Castle, einem Ex-Soldaten, der nach dem Verlust seiner Familie als „Punisher“ durch die Straßen New Yorks zieht. Auf dem Weg Rache für seine Frau und Kinder zu nehmen, hinterlässt er eine blutige Spur der Verwüstung unter den Kriminellen des Big Apple. Kein Wunder, dass das auch Matt Murdock a.k.a. Daredevil auf den Plan holt.

Leider wurde die Serie nach nur zwei Staffeln eingestellt, aber die haben es in sich. Der Punisher ist ein gequälter, tragischer Mann, der nur noch für seine Rache lebt. Ob er ein Held ist, muss jeder beim Zuschauen selbst entscheiden.

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Iron Fist

Bis jetzt hat es in der Geschichte der Menschheit nur einer geschafft, von den Toten wieder aufzuerstehen. Kein Wunder, dass niemand Daniel Rand glaubt, als der nach mehreren Jahren plötzlich wieder in New York auftaucht. Nach dem Absturz seines Flugzeugs über dem Himalaya gingen nämlich alle davon aus, dass er das mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht überlebt hat. Aber falsch gedacht, der Kampfkünstler ist zurück und beginnt nun, inspiriert von Jessica Jones, Luke Cage und Daredevil, als Held „Iron Fist“ ebenfalls Kriminelle zu verfolgen.

Eigentlich ist Daniel Rand ein recht normaler Typ: Keine Superkräfte, sondern nur Fähigkeiten, die er gelernt hat. Das macht ihn für uns direkt sympathisch und beeindruckt uns umso mehr, wenn er mit den Superkräften der anderen Helden locker mithält.

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Wu Assassins

Wer ein echter Superheld ist, beherrscht natürlich auch die ein oder andere asiatische Kampfkunst – siehe Batman, Ironman und Co. Aber warum gibt es eigentlich keine Serie über Superhelden-Kampfkünstler? Keine Sorge, die gibt es natürlich, und zwar „Wu Assassins“. Dabei dreht sich alles um Kai Jin, einen jungen Koch in San Franciscos Chinatown. Er kommt versehentlich der chinesischen Mafia ins Gehege und stellt fest, dass er der letzte der Wu Assassins ist – einer Gruppe von Kampfkünstlern mit besonderen Fähigkeiten, die in der Lage sind den sogenannten Wu Warlords zu besiegen und ihnen ihre übermenschlichen Fähigkeiten wegzunehmen.

„Wu Assassins“ hat zwar vielleicht nicht überraschendste Story, bietet dafür aber jede Menge richtig guter Kampfszenen mit fantastischen Choreografien.

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One Punch Man

Wenn Du bis jetzt mit Anime nicht viel am Hut hattest, Superhelden-Serien aber genau Dein Ding sind, solltest Du mal einen Blick auf One Punch Man werfen. Die Serie war bereits als Manga ein absoluter Hit und die Zeichentrick-Verfilmung lässt keine Wünsche offen: Ausnahmsweise geht es nicht um einen Helden, der sich erst hocharbeiten muss, denn Saitama ist tatsächlich schon der mächtigste Superheld von allen. Er kann nämlich jeden Gegner mit nur einem Schlag besiegen. Allerdings weiß davon niemand. Erst als er sich der Hero Association anschließt wird die Welt auf seine Fähigkeiten aufmerksam – und die sind angesichts der steigenden Kriminalität dringend nötig!

Diese Serie schlägt ein…wie ein Schlag von Saitama! Wir können jedenfalls die dritte Staffel kaum erwarten!

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The Protector

Hast Du Assassins Creed gespielt oder einen Faible für Orientalisches? Wenn ja, wird Dir bestimmt auch „The Protector“ gefallen. Diese türkische Serie spielt in Istanbul und begleitet den wenig erfolgreichen Antiquitätenhändler Hakan. Während er noch ganz bescheiden von einem größeren Laden träumt, muss er sich plötzlich mit der Erkenntnis vertraut machen, der letzte Protector zu sein. Diese schützen Istanbul seit Jahrhunderten vor den sogenannten Unsterblichen, die Schuld an allen möglichen Seuchen, Hungernöten und anderen Katastrophen sind. Mit Hilfe des geheimen Ordens der „Getreuen“ lernt Hakan seine Fähigkeiten und die magischen Gegenstände, die er zur Unterstützung bekommt, zu nutzen.

Hakans Jagd auf den letzten der Unsterblichen ist an sich schon spannend, aber vor der Kulisse des bunten und geheimnisvollen Istanbuls macht das Zusehen gleich noch mehr Spaß. Definitiv eine etwas andere Superheldenserie mit Schauspielern, an denen wir uns noch lange nicht sattgesehen haben.

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She-Ra und die Rebellen-Prinzessinnen

Diese Serie rund um She-Ra, Zwillingsschwester von He-Man, entwickelte sich letztes Jahr von einer Serie für Jugendliche zu einem echten Hit auch bei Erwachsenen. Tatsächlich ist dieser Reboot der Originalserie von 1985 nämlich so gut, dass auch Du bestimmt Spaß daran haben wirst! Worum es geht? Adora wächst als Waise im Königreich von Hordrak auf und wird auf Grund ihrer Intelligenz zum Captain seiner Armee der Wilden Horde, die gegen die sogenannte Prinzessinnen-Rebellion kämpft. Nachdem sie bei einer Mission ein mysteriöses Schwert findet, das zu ihr spricht, und sie von den Rebellen gefangen genommen wird, hinterfragt sie erstmals Hordraks und ihre eigenen Taten. Sie ist vollkommen entsetzt und beschließt sich der Rebellion anzuschließen. Mithilfe des Schwertes verwandelt sie sich nun in She-Ra und kämpft für die Befreiung des Planeten Etheria – allerdings bedeutet das auch, dass sie sich von ihrer besten Freundin Cattra entfremdet, die weiter bei der Wilden Horde bleibt.

Obwohl es sich um eine Serie für Kinder handelt, ist „She-Ra und die Rebellen-Prinzessinnen“ richtig spannend und unterhaltsam für Erwachsene. Ähnlich wie bei „Avatar“ mit Zuko geht „She-Ra“ sehr intensiv auf Cattra, die Antiheldin der Serie, ein. Dadurch versteht der Zuschauer beide Seiten und leidet in gewisser Weise mit beiden Hauptcharakteren mit.

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Devilman Crybaby

Der Highschool-Schüler Akira versucht eines Tages seine Freundin Miki vor einer Gang zu schützen und bringt sich dabei selbst in Gefahr. Zum Glück rettet ihn sein Kindheitsfreund Ryo – allerdings mit schwerwiegenden Folgen: Dieser offenbart Akira nämlich, dass er herausgefunden hat, dass Dämonen unter den Menschen leben und dass die Regierungen der Welt diese Information verheimlichen. Als Beweis bringt er Akira in einen Club, in dem er dann ein Massaker provoziert wodurch sich die Dämonen zeigen. Akira überlebt zum Glück und kann sich sogar die Kräfte eines Dämonen aneignen, wodurch er zum „Devilman“ wird. Von diesem Moment an kämpft er mit Ryos Hilfe gegen die Dämonen, obwohl sich dieser auf eine Art verhält, die die Frage offen lässt wer schlimmer ist: Menschen oder Dämonen?

Devilman Crybaby ist teilweise sehr brutal, aber auch sehr spannend und unterhält nicht nur, sondern regt auch zum Nachdenken an. Leider ist die Story nach nur 10 Folgen abgeschlossen, aber wenn Du danach noch nicht genug hast, empfehlen wir den Manga „Devilman“, auf dem die Serie basiert.

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Mein Nachbar

Eigentlich ist Josés Leben ziemlich normal und langweilig. „Eigentlich“ ist hier das Stichwort, denn eines Tages stellt er fest, dass ein Nachbar Javier von einem sterbenden Alien Superkräfte übertragen bekommen hat und nun als Superheld Titan für das Gute kämpft. Allerdings ist er faul und will keine Verantwortung übernehmen – nicht die besten Voraussetzungen für einen Helden. Zum Glück freundet sich José mit ihm an und hilft ihm dabei, zu sich selbst zu finden.

Vorsicht, nach dieser spanischen Comedy-Serie werdet ihr eure Nachbarn mit anderen Augen sehen!

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Shadow Khumalo

Dass richtig gute Superhelden-Serien nicht nur aus Amerika kommen müssen, zeigt „Shadow Khumalo“. In den acht Folgen der südafrikanischen Serie folgst Du dem Polizisten Shadrach Khumalo, der vom Blitz getroffen wird. Er hat Glück und überlebt, trägt aber noch weitere Folgen davon: Seitdem kann er nämlich keine Schmerzen mehr spüren. Da er zum Teil als Polizist nichts gegen die Kriminalität in Johannesburg ausrichten kann, beginnt er als „Shadow“ auf eigene Faust Verbrecher dingfest zu machen.

Einer der großen Vorteile an Netflix ist für uns, dass wir auch mal einen Blick auf Serien aus anderen Ländern werfen können – manche sind nicht unser Geschmack, aber manche sind auch richtige Schätze, so wie „Shadow Khumalo“. Die Geschichte des südafrikanischen Superhelden und die Unterwelt Johannesburgs hat uns jedenfalls gefesselt!

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Power Rangers

Mal ernsthaft, hast du erwartet, dass wir eine Liste der besten Superhelden-Serien ohne die Power Rangers schreiben? Natürlich nicht! Seit fast 30 Jahren (!) sind die Kämpfer in den bunten Anzügen ein absolutes Phänomen und das mit Recht! Mittlerweile gibt es 20 verschiedene Serien mit verschiedenen Settings, aber alle sind ebenso cheesy wie großartig. Egal für welche Du Dich entscheidest, falsch machen kannst Du hier nichts. Die wichtigste Frage ist: Stehst du mehr auf Dinos, Samurais, Ninjas oder Beast Morphers?

Okay, die Power Rangers Serien laufen immer nach dem gleichen Muster ab, aber das ist doch der Charme der Serie, oder? Wenn du also mal einen entspanntes Wochenende vorhast, leg dich mit einer Tüte Chips auf die Couch und zieh die eine beliebige Serie dieses Franchises rein. Gute Unterhaltung ist garantiert!

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Ragnarok

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Arrow

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Unglaublich, aber wahr, wir haben schon das Ende unserer Liste erreicht. Schade eigentlich, denn es gibt da draußen so viele spannende und ungewöhnliche Superhelden-Serien, über die wir noch hätten schreiben können. Vorerst solltest Du aber erst einmal gut versorgt sein und wenn du nach noch mehr Tipps suchst, wirst du bei uns garantiert fündig. In diesem Sinne: Viel Spaß beim nächsten Serien-Marathon!

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Dominik ist begeisterter Blogger in den Bereichen Filme, Serien, Musik und Videospiele, der sein breites Wissen und seine Leidenschaft für die vielfältigen Aspekte der Popkultur mit Begeisterung teilt.

E-Mail: dominik.sirotzki@popkultur.de