Stirbt James Bond in „Keine Zeit zu sterben“?

Spoiler-Warnung: Dieser Artikel enthält wesentliche Handlungselemente.

Vor der Premiere wurden nur wenige Details über den Film bekannt gegeben, aber die Zuschauer wurden von den überraschenden Wendungen des Films überrascht – darunter auch das Schicksal von James Bond selbst.

Stirbt James Bond in „Keine Zeit zu sterben“?

Es mag schwer zu glauben sein, aber James Bond stirbt tatsächlich am Ende von „Keine Zeit zu sterben“. Der Tod ereignet sich auf der Insel Safin, auf die Bond mit Nomi gereist ist, um Madeleine und ihre Tochter Mathilde zu retten. Nachdem sie sich in Sicherheit gebracht haben, fliehen Madeleine, Mathilde und Nomi mit einem Boot auf eine nahe gelegene Insel und überlassen es Bond, den Schurken Safin zu töten.

Auf der Insel befinden sich Safin und eine Produktionsstätte, in der eine ansteckende Krankheit hergestellt wird, die mit Hilfe von Nanotechnologie Menschen auf der Grundlage ihrer DNA angreift. Die Waffe wurde ursprünglich von M entwickelt, um Feinde effizient und ohne Kollateralschäden auszuschalten. Nachdem er sich in einer denkwürdigen und actionreichen Schießerei im Treppenhaus gegen Safins Handlanger gewehrt hat, gelingt es Bond schließlich, die großen Türen des Raketensilos zu öffnen, die einen vom MI6 genehmigten Raketenangriff zur Zerstörung der Insel ermöglichen sollen.

Der Plan wird jedoch jäh unterbrochen, als Safin wieder auftaucht und Bond ins Bein schießt. Bond überwältigt den Schurken schließlich und schießt mehrmals auf ihn, aber Safins letzte Worte offenbart eine schreckliche Wahrheit. Safin hat eine Glasflasche zerbrochen, die die DNA-Infektion von Madeleine und Mathilde enthält, als Bond ihn angriff, und ihn so mit dem Virus infiziert – was bedeutet, dass Bond die beiden nie wieder berühren darf, sonst sterben sie auf der Stelle.

Sobald Safin tot ist, öffnet Bond die Raketensilos wieder und beginnt, sein Schicksal zu begreifen. Nachdem er Qs Aufforderung, die Insel zu verlassen, ignoriert hat und die Raketen nur noch wenige Minuten entfernt sind, bittet Bond um ein Gespräch mit Madeleine.

In einem für das Franchise seltenen Beweis von Liebe und Zuneigung sprechen Bond und Madeleine über ihre Liebe und ihre Tochter. Wenige Augenblicke später schlagen die Raketen auf der Insel ein und töten Bond sofort.

Die letzten Momente des Films zeigen seine MI6-Kollegen (Moneypenny, M, Q, Nomi und Tanner), die auf den verstorbenen Agenten anstoßen. Der Film endet damit, dass Madeleine mit ihrer Tochter in Bonds Aston Martin fährt und mit den Worten endet: „Ich möchte dir von einem Mann erzählen. Sein Name war Bond, James Bond.“

Weitere interessante Spoiler:

Im neuesten Bond-Film geht es Schlag auf Schlag, und inmitten des ganzen Gemetzels stirbt Bonds langjähriger Verbündeter und Freund Felix Leiter. Der Tod ereignet sich nach einer scheinbar erfolgreichen Mission in Kuba, aber Leiters Kollege im Außenministerium, Logan Ash, entpuppt sich als Attentäter.

Hat James Bond eine Tochter?

Abgesehen von Bonds Tod am Ende, enthüllt der Film auch, dass James Bond ein Kind hat. Nachdem er Madeleine in ihrem Elternhaus in Norwegen besucht hat, wird ihre Tochter Mathilde vorgestellt. Zunächst leugnet sie, dass das Kind von Bond ist, doch später zeigt der Film, wie Safin ihr offenbart, dass Mathilde tatsächlich Bonds Tochter ist.

Wird es einen weiteren James Bond-Film geben?

Ja, es wird einen weiteren James Bond-Film geben. Die Suche nach dem nächsten 007 wird im Jahr 2022 beginnen.

2 Gedanken zu „Stirbt James Bond in „Keine Zeit zu sterben“?“

  1. Mit der neuen Machart der letzten Bondfilme in denen Daniel Craig als Hauptdarsteller wirkte, ist man schon viel zu weit von dem abgerückt, was 007 James Bond ausmacht, bei allem Respekt vor Craigs schauspielerischer Leistung. Da wollen Drehbuchautoren und Regisseure ihr persönliches „künstlerisches“ Ego befriedigen, indem Sie eine Figur bis zur Unkenntlichkeit weiterentwickeln und damit Ihre Kompetenzen überschreiten. Man zielt am Anspruch der Kunden, des Publikums vorbei. Mit dem neuesten und hoffentlich letzten Bond-Film dieser Art, ist ein tragischer und unrühmlicher Tiefpunkt erreicht worden. Der wahre James Bond ist ein „Superheld“, jeder Situation gewachsen, lässig und souverän, ein chauvinistischer Macho und Frauenheld, dabei witzig und charmant, unverwundbar und vor allem UNSTERBLICH. – Wenn dieser Bond nicht mehr in die heutige Zeit passen sollte, dann soll man es lassen und einen Schlussstrich unter die Reihe setzen. Genug ist genug.

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  2. Ach was, man muss ja wohl dem Zeitgeist entsprechen. Das nächste Bond ist bestimmt weiblich, pansexuell und divershybrid, sonst zahlt ja keiner mehr dafür.

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