Gunpowder Milkshake: Handlung und das Ende erklärt

Was passiert in dem Netflix-Film „Gunpowder Milkshake“? Hier findest du eine Zusammenfassung der Handlung, die dir alle offenen Fragen zum Ende des Films beantwortet.

Spoiler-Warnung: Dieser Artikel enthält wesentliche Handlungselemente.

Eine ruchlose Organisation, eine Bibliothek, die ein Waffenarsenal versteckt und Feminismus – was braucht man mehr? Der Film „Gunpowder Milkshake“ bietet all dies und noch viel mehr. Samantha, die in die Fußstapfen ihrer Mutter getreten ist und als Auftragskillerin für eine geheime Organisation arbeitet, ist die Hauptfigur der Geschichte. Als sie von ihrem Ziel, ein kleines Kind zu retten, abgelenkt wird, führt sie unwissentlich einen Krieg gegen einige mächtige Personen. Samantha wird abtrünnig und verbündet sich mit alten Freunden, um die Kontrolle über die Situation wiederzuerlangen.

Nach einem endlosen Gemetzel entkommt Samantha schließlich den finsteren Männern. Aber sie wird wahrscheinlich mit noch mehr Feuerkraft zurückkehren. In dem Film spielen Karen Gillan, Lena Headey, Michelle Yeoh und Angela Bassett die Hauptrollen in einem gewalttätigen und actiongeladenen Amoklauf mit weiblichem Schwerpunkt.

Zusammenfassung der Handlung von Gunpowder Milkshake:

Gunpowder Milkshake
(c) Netflix
Im Prolog: Eine schießwütige Auftragskillerin namens Sam dringt in ein feindliches Versteck ein und richtet große Verwüstung an. Obwohl sich nur drei oder vier Männer in der Gruppe befinden sollte, stößt Sam auf eine ganze Armee und metzelt sie alle nieder. In der Vergangenheit wartet Sam in einem Restaurant auf ihre Mutter. Scarlet, Sams Mutter, kommt zu spät. Scarlet läuft die Zeit davon, und als eine Bande russischer Schläger das Restaurant betreten, schaltet sie sie alle aus, bevor sie verschwindet.

15 Jahre nach Scarlets Verschwinden hat Sam ihre Mutter als gnadenlose Killerin für Die Firma ersetzt, eine Geheimorganisation reicher Männer, die sich nicht selbst ihre Hände schmutzig machen wollen. Bei ihrem letzten Einsatz hat sie viel mehr Menschen getötet als nötig, was Nathan verärgert. Er bittet Sam zu einem kurzfristigen Treffen in einem Diner.

Als er Sam zum Abendessen trifft, erinnert er sich an den Tag vor 15 Jahren, als ihre Mutter Scarlet sie mit Nathan zurückgelassen hat.

Nathan hat einen neuen Auftrag für sie. Sam muss einen Buchhalter töten, der die „Firma“ bestohlen hat. Nathan möchte, dass Sam ihre alten Waffen vor dem Auftrag entsorgt, da die Waffen mit ihren früheren illegalen Aktivitäten in Verbindung gebracht werden könnten. Sam hat unwissentlich das Kind von Jim McAlester, einem mächtigen Verbrecher, ermordet. Aber das ist nicht ihr einziges Missgeschick. Bei ihren neuen Auftrag erfährt sie, dass der Buchhalter das Geld gestohlen hat, weil seine Tochter Emily entführt wurde. Je weiter der Auftrag voranschreitet, desto mehr Gefühle entwickelt Sam für die Situation des Buchhalters und seiner Tochter. Nun gibt es kein Zurück mehr.

Warum hat Scarlet ihre Tochter verlassen?

Nach ihrer Rückkehr klärt Scarlet Sam über ihre 15 Jahre lange Abwesenheit auf. Scarlett zog mit Sams Vater in die Stadt, nachdem sie London verließ. Die russische Mafia hat Sams Vater getötet, als sie noch ein Kind war. Anna May, die Bibliothekarin und Mitglied der Schwesternschaft, nahm Scarlet unter ihre Fittiche und heuerte sie als Auftragskillerin für Die Firma an.

Nach zwölf Jahren gelang es Scarlet, die russische Mafia aufzuspüren, die für den Tod ihres Mannes verantwortlich war. Er ist jedoch ein enges Mitglied von „Die Firma“ und als solcher unantastbar. Scarlet musste sich entscheiden. Sie ermordete die Mitglieder der Mafia und wurde zur Flüchtigen. Scarlet konnte Sam nicht in Gefahr bringen, da die Attentäter sie jagten. Deshalb ließ sie sie bei Nathan und den Schwestern zurück.

Sam und ihre Beziehung zu Emily

Sam wollte den Buchhalter nicht töten, aber sie hat einen Unschuldigen getötet, als sie den Abzug drückte. Die Gewissensbisse belasten sie. Um die Sache wiedergutzumachen, versucht sie, sowohl das Leben des Mannes als auch das seiner Tochter Emily zu retten. Sam gelingt es, das Mädchen zu retten, nicht aber den Vater. Sie fühlt sich ihr gegenüber verantwortlich.

Sam fühlt sich emotional zu Emily hingezogen, weil sie sich selbst in ihr wiedererkennt. Eine Kindheit ohne die Fürsorge und Unterstützung der Eltern. Um zu verhindern, dass Emily die Schrecken erlebt, die sie selbst erleidet hatte, setzt Sam alles daran, sie um jeden Preis zu schützen. Am Ende der Geschichte adoptiert Sam Emily als ihre Tochter, und sie wird ein Mitglied der Schwesternschaft.

Das Ende von „Gunpowder Milkshake“ erklärt:

Bei dem Angriff auf die Bibliothek ermordeten McAlesters Männer die Bibliothekarin Madeleine. Emily wird inmitten des Tumults von McAlesters Neffe entführt. Nachdem sie Madeleine die letzte Ehre erwiesen hat, macht Sam einen Deal mit McAlesters Neffen, um Emily gegen sie einzutauschen. Eine Abmachung wird getroffen, und Sam taucht alleine im Diner auf.

Sam hat den Eindruck, dass sie bei ihrem selbstmörderischen Vorhaben auf sich allein gestellt ist, aber ihre Mutter kann die Aussicht, sie wieder zu verlieren, nicht ertragen. Scarlet, Florence und Anna May kommen als Kellnerinnen verkleidet in den Diner. Jim McAlester und seine ganze Bande wird von der Schwesternschaft in einem Zeitlupen-Action-Szene ausgelöscht. Emilys Leben wird durch Sams schnelles Handeln gerettet. Alle wurden beseitigt, außer Nathan und die Firma.

Was geschieht am Ende mit der Firma?

Sam bedroht Nathan und schließt einen Waffenstillstand mit ihm. Sam will Nathan nicht töten, weil sie weiß, dass ein neuer Vermittler seinen Platz einnehmen wird. Sam bittet Nathan, die Partner in der Firma davon zu überzeugen, die Schwesternschaft in Ruhe zu lassen. Sie wünscht sich eine friedliche Kindheit und eine sichere Zukunft für Emily, fernab von Schießereien und Attentätern.

Glücklicherweise stimmt Nathan zu. Die Schwesternschaft verlässt die Stadt und zieht an einen abgelegenen Ort in der Nähe des Meeres, um dort ein ruhiges Leben zu führen. Und ja, Emily verzeiht Sam den Mord an ihrem Vater, weil sie das Gefühl hat, dass sie nur den Abzug betätigt hat und der Mord auf die Gruppe von Männern zurückfällt, die ihr das befohlen haben.

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