Die 35 besten Schauspieler, die bisher keinen Oscar gewonnen haben

Oscar Statue
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Eigentlich unglaublich, dass diese Stars nie einen Oscar für ihre Leistungen als Schauspieler bekamen. Bis zur Oscar-Verleihung 2020 wäre auch Brad Pitt unter den Pechvögeln gewesen. Obwohl er seit dreißig Jahren ein Top-Star der Traumfabrik ist, ging er trotz zahlreicher Nominierungen stets leer aus. Jetzt endlich bekam er die begehrte Auszeichnung als bester Nebendarsteller für „Once Upon a Time in Hollywood“.

1. Keanu Reeves

Keanu Reeves
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Keanu Charles Reeves war tatsächlich kein einziges Mal für den Academy-Award nominiert. Der sympathische Schauspieler mit kanadischem Pass wurde gegen Ende der 1980er durch „Bill & Teds verrückte Reise durch die Zeit“ (1989) einem größeren Publikum bekannt.

Mit „My Private Idaho“ lieferte Reeves mit Jugendfreund River Phoenix ein kontrovers diskutiertes Jugend-Drama ab. Action-lastiger wurde es mit „Gefährliche Brandung“ (1991) und „Speed“ (1994).

Seine große Zeit kam ohne Frage mit der Kult-Reihe „Matrix“ (1999-2003). Bis in die Neuzeit ist Reeves als Rache-Engel „John Wick“ (2014-2019) an den Kinokassen ganz vorne mit dabei.

Von Kritikern wurde dem smarten Reeves nur allzu oft ein hölzernes Spiel unterstellt. Doch spätestens als John Wick erleben wir Reeves gereifter und einfach nur cool. Leider kommt das bei den traditionellen Köpfen der Academy offenbar nicht so gut an wie beim Publikum. Schade, Reeves hätten wir alle einen Oscar gegönnt!

2. Tom Cruise

Tom Cruise
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An Thomas „Tom“ Cruise scheiden sich die Geister. Sekten-Mitgliedschaft und peinliche Fernsehauftritte hin oder her, man kann dem Mann eine dominierende Rolle in der Traumfabrik nicht abstreiten.

Tom Cruise begann seine Karriere als smarter Sunny-Boy. Alle Mädels waren in den Piloten „Maverick“ verliebt „Top Gun – Sie fürchten weder Tod noch Teufel, 1986) und schmachteten Cruise als Cocktails mischenden Jüngling auf Jamaika an „Cocktail“ (1988).

Sicher war das Unterhaltung von Feinsten, jedoch keine schauspielerische Glanzleistung. Die lieferte Cruise in seiner späteren Karriere noch ab. Für Vietnam-Veteranen-Drama „Geboren am 4. Juli“ (1989) bekam er einen Golden Globe als bester Hauptdarsteller sowie eine Oscar Nominierung – ging aber leer aus.

Seine Leistung als Sportmanager in „Jerry Maguire – Spiel des Lebens“ (1996) bekam die nächste Nominierung, er verlor jedoch erneut. Im Jahr 2000 hatte Tom Cruise noch einmal die Möglichkeit, den Oscar endlich in Empfang zu nehmen. Für seine Nebenrolle in „Magnolia“ erhielt er die vorerst letzte Nominierung. Bekommen hat er den Oscar wieder nicht. Insgesamt war Cruise öfter für die Goldene Himbeere nominiert – und die gewann er gleich dreimal! Ein Trost dürften seine zahlreichen Golden Globe Awards sein.

3. Johnny Depp

Johnny Depp
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John „Johnny“ Christopher Depp II begann seine Karriere als Serien-Schönling in „21 Jump Street“ (1987–1990).

Gleich danach vollzog der Schauspieler einen Wandel zum ernstzunehmenden Charakter-Darsteller. Unvergessen sind seine Darbietungen als Sonderling Sam im Drama „Benny & Joon“ (1993) und als vom Leben gebeutelter „Gilbert Grape: Irgendwo in Iowa“ (1993). Eine Oscar-Nominierung brachten ihm diese Darbietungen aber ebenso wenig ein wie sein erster richtig schräger Auftritt als „Edward mit den Scherenhänden“ (1990).

Depp wurde einer der Lieblings-Schauspieler des Grusel-Regisseurs Tim Burton. Mit ihm drehte er „Ed Wood“ (1994), „Sleepy Hollow“ (1999), „Charlie und die Schokoladenfabrik“ (2005), „Corpse Bride“ (2005), „Sweeney Todd“ (2007), „Alice im Wunderland“ (2010) und schließlich „Dark Shadows“ (2012). Daneben sahen wir Depp als kurios liebenswerten Piraten Jack Sparrow in „Der Fluch der Karibik“ Reihe.

Nominiert war Depp insgesamt dreimal für den Oscar: 2004 für „Fluch der Karibik“, 2005 für „Wenn Träume fliegen lernen“ und 2008 für „Sweeney Todd“. Bekommen hat er die Auszeichnung nie. Den Golden Globe konnte er auch nur ein einziges Mal für seine Darbietung als blutrünstiger Barbier „Sweeney Todd“ einstreichen.

4. Bradley Cooper

Bradley Cooper
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Bradley Charles Cooper gab 1998 sein Schauspieldebüt mit einer Gastrolle in der Serie Sex and the City. Einen breiteren Publikum wurde er erst durch die Blackout-Komödie „Hangover“ (2009) bekannt.

Dass er mehr kann als rülpsen und mit Kumpels abhängen bewies er in „Silver Linings“ (2012), „American Hustle“ (2013), „American Sniper“ (2014) und zuletzt in „A Star Is Born“ (2018). Für alle diese Darbietungen war er als bester Haupt- oder Nebendarsteller für den Oscar nominiert. Gemessen an der bisher kurzen Karriere ist dies eine beachtliche Bilanz!

Bekommen hat er den Oscar aber nie. Da die Karriere des Schauspielers sicher erst am Anfang steht, kann ihm die Zukunft vielleicht noch einen Award bescheren. So lange kann sich Bradley Cooper über seine Auszeichnung zum Sexiest Man Alive (2011) und jede Menge Platinplatten (2018) für das Duett „Shallow“ mit Filmpartnerin Lady Gaga freuen.

5. Woody Harrelson

Woody Harrelson
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Woodrow „Woody“ Tracy Harrelson ist ein weiterer Pechvogel mit vielen Nominierungen und keiner einzigen Auszeichnung.

Weder seine Darstellung als Porno-König „Larry Flynt – Die nackte Wahrheit“ (1996) noch die als Captain Tony Stone in „The Messenger – Die letzte Nachricht“ (2009) brachten ihm den ersehnten Erfolg. Zuletzt war er als Sheriff Bill Willoughby „Three Billboards Outside Ebbing, Missouri“ nominiert und ging wieder leer aus.

Zu Woody Harrelsons Kult-Darbietungen zählt sein Auftritt als leicht reizbarer Mickey Knox in „Natural Born Killers“ (1994) an der Seite von Juliette Lewis.

Privat ist der Draufgänger Harrelson ein ganz zarter. Er liebt Tiere und setzt sich gemeinsam mit anderen Promis für den Schutz von Delfinen ein.

6. Harrison Ford

Harrison Ford
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Mit Harrison Ford haben wir einen Kandidaten, von dem man gar nicht glauben möchte, dass er nie einen Oscar gewann. Er war sogar nur ein einziges Mal nominiert.

Im Jahr 1986 brachte ihm die Darstellung des ruppigen Cops John Book, der unter den hinterwäldlerischen Amish landet die Nominierung als bester Hauptdarsteller ein. Gewonnen hat er den Oscar aber nicht.

Harrison Ford ging mit seiner Darbietung des Han Solo dennoch unauslöschbar in die Filmgeschichte ein. „Krieg der Sterne“ erhielt im Jahr 1977 insgesamt sechs Oscars. Der einzige Schauspieler aus der Crew, der sich über eine Nominierung freuen konnte, war Alec Guinness für die Darbietung des Obi Wan Kenobi. Gewonnen hat auch er nicht.

Unvergessen sind Fords Darbietungen des Action-Archäologen „Indiana Jones“ (1984-2008), des Dr. Kimble „Auf der Flucht“ (1993) und als Präsident James Marshall im Flugzeug-Thriller „Air Force One“ (1997).

Privat ist der beliebte Schauspieler seit Jahrzehnten einer der Vorzeige-Mimen und Saubermänner Hollywoods. Er ist als Umweltschützer aktiv, rettet Ölpalmen und liebt Ehefrau Calista Flockhart bereits seit 2002.

7. Robert Redford

Robert Redford
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Charles Robert Redford, Jr. hatte seine große Zeit in den 1970er Jahren. Obwohl er in großen Leinwand-Epen und Dramen auftrat, gewann er für seine schauspielerischen Leistungen nie einen Oscar.

Zu seinen großen Rollen zählten der Trickbetrüger Johnny Hooker in „Der Clou“ (1973), der junge Millionär Jay Gatsby in Original von „Der große Gatsby“ (1974) und der smarte Großwildjäger Dennis in „Jenseits von Afrika“ (1985).

Robert Redford war trotz seines Alters bis zuletzt als Schauspieler rege. Seinen Auftritt in „Avengers Endgame“ (2019) kündigte er als sein vorläufiges Leinwandfinale an.

Für den Oscar als bester Schauspieler war er lediglich 1973 mit „Der Clou“ nominiert. Allerdings erhielt Redford den Preis für seine Arbeit als Regisseur „Eine ganz normale Familie“ (1981). Im Jahr 2002 erhielt er zudem einen Ehren-Oscar für sein Lebenswerk als Schauspieler, Regisseur, Drehbuchautor und Produzent.

8. Bruce Willis

Bruce Willis
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Action ist nicht die Sache der Academy of Motion Picture Arts and Sciences. So wundert es auch nicht, dass Walter Bruce Willis niemals für einen Oscar nominiert war. Er nimmt trotzdem regelmäßig an der Veranstaltung teil, überreichte den Award bereits und spielte in Filmen mit, die für die Trophäe nominiert waren.

Bruce Willis begann seine Karriere als Privatdetektiv in „Das Model und der Schnüffler“ (1985–1989). Seine Parade-Rolle war der gnadenlos gejagte und jagende Cop John McClane in „Stirb Langsam“ (1995-2013). Die große Zeit der kinofüllenden Blockbuster hatte Willis in den 1990er. In „Das fünfte Element“ (1997) war er mit Milla Jovovich auf der Suche nach der Liebe. Als Ölbohrexperte Harry Stamper rettete er in „Armageddon – das jüngste Gericht!“ (1998) mal eben die Welt.

Neben seiner Schauspielkarriere ist Willis ein begabter Musiker. 1987 war er mit seinem Album „The Return of Bruno“ und der Single „Respect Yourself“ unter den Top 10 der US-amerikanischen Billboard Charts.

9. Christopher Lee

Christopher Lee
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Mit Sir Christopher Frank Carandini Lee haben wir ein weiteres Urgestein des Films, das niemals einen Academy-Award bekam. Trotz seiner fast siebzigjährigen Leinwandpräsenz war er kein einziges Mal nominiert.

In den späten 1950er und 1960er spielte Lee den Grafen Dracula in den Produktionen der kultigen Hammer-Film-Studios. Später sahen Fans den Grusel-König noch in zahlreichen klamaukartigen Vampir-Komödien wie „Dracula jagt Minimädchen“ (1972) oder „Dracula braucht frisches Blut“ (1973). Im Jahr 1974 gab er als Gentle-Man-Killer Skaramanga den Widersacher von Roger Moore alias James Bond in „Der Mann mit dem goldenen Colt“.

So richtig in Fahrt kam Lees Karriere nochmals in bereits hohem Alter. Unglaublich, aber mit 80 Jahre spielte er noch den Zauberer Saruman in „Der Herr der Ringe“ und Count Dooku in zwei Folgen der „Star Wars“ Neuauflage (2002 und 2005).

Sein Auftritt in „Der Hobbit: Die Schlacht der Fünf Heere“ (2014) sollte sein letzter sein. Christopher Lee war Ehrenritter des Empire, sprach sieben Sprachen fließend und veröffentlichte als Sänger vier Alben.

10. Viggo Mortensen

Viggo Mortensen
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Viggo Peter Mortensen wurde als Waldläufer und König Aragorn in „Der Herr der Ringe“ (2001-2003) bekannt. Obwohl er zuvor bereits in über 30 Film- und Serien-Produktionen mitgewirkt hatte (darunter „Der einzige Zeuge“, „Miami Vice“ und „Crimson Tide – In tiefster Gefahr“) war er nie sonderlich aufgefallen.

Das änderte sich mit Peter Jacksons epochalen Hobbit-Streifen und die ganze Welt kannte den sympathischen Mann mit dänischen Wurzeln. Dabei war Mortensen nur zweite Wahl. Nachdem die Produzenten den Iren Stuart Townsend nach nur drei Tagen gefeuert hatten, wurde Viggo Mortensen spontan verpflichtet.

Mit „Hidalgo – 3000 Meilen zum Ruhm“ trabte er 2004 durch den Wüstensand. Der passionierte Western Reiter kaufte nach den Dreharbeiten prompt sein Filmpferd T.J. und nahm es gleich mit nach Hause.

Seine Rollen in „Tödliche Versprechen – Eastern Promises“ (2007), „Captain Fantastic – Einmal Wildnis und zurück“ (2016) und „Green Book – Eine besondere Freundschaft“ (2018) bescherten ihm jeweils eine Oscar-Nominierung als bester Hauptdarsteller. Bekommen hat er die Trophäe allerdings nicht. Bei den Golden Globe Awards und den British Academy Film Awards ging Viggo Mortensen ebenfalls leer aus.

11. Kirk Douglas

Kirk Douglas
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Als Issur Danielowitsch Demsky alias Kirk Douglas im Frühjahr 2020 starb, schaute er auf 103 Lebensjahre und eine einmalige Hollywood-Karriere zurück.

Sein Leben für den Film begann der Mann mit russisch-jüdischer Herkunft in den 1940er Jahren. Den neuen Namen hatte man ihm beim Eintritt in die US-Navy verpasst. Kirk Douglas spielte in den 1950er und 1960er harte Kerle und sensible Typen. Zu seinen bekanntesten Rollen zählt die des „Spartacus“ im gleichnamigen Sklaven-Epos aus dem Jahr 1960. Kirk Douglas galt zu seinen besten Zeiten als einer der wandlungsfähigsten Mimen Hollywoods. Trotzdem bezeichnete er sich selbst stets als einen Außenseiter der Traumfabrik.

Ob das der Grund dafür war, dass ihm die Academy nie den Oscar als bester Hauptdarsteller vergönnte? Nominiert war er dreimal: 1949 für das Sportler-Drama „Zwischen Frauen und Seilen“, 1953 für „Stadt der Illusionen“ und 1956 für „Vincent van Gogh – Ein Leben in Leidenschaft“. Bekommen hat er den Oscar 1996 dann doch noch und zwar in Form einer Ehren-Trophäe für sein künstlerisches Lebenswerk.

12. Matt Damon

Matt Damon
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Matthew „Matt“ Paige Damon zählt zu den nettesten Typen Hollywoods. Skandalfrei und als treuer Ehemann und Vater taucht Damon praktisch nie in den Klatschspalten auf.

Nominiert war der Typ von Nebenan für seine Hauptrollen in „Good Will Hunting“ (1997) und „Der Marsianer – Rettet Mark Watney“ (2015) sowie für den Nebenpart des Rugby-Mannschaftskapitäns Francois Pienaar in „Invictus – Unbezwungen“ (2009). Doch auch Damon ging als Schauspieler bisher leer aus. Als Drehbuchautor hat er die Trophäe für „Good Will Hunting“ gemeinsam mit Kumpel Ben Affleck bekommen.

Seine beim Publikum beliebtesten Filme bekamen wenig Anerkennung durch die Academy. Immerhin gab er 1998 den fast schon legendären „Soldat James Ryan“, war von 2002 bis 2007 als gedächnisloser Agent in die „Bourne Verschwörung“ unterwegs und gehörte zur Truppe von „Ocean’s Eleven“ (2001) bis „Ocean’s Thirteen“ (2007).

13. Ian McKellen

Ian McKellen
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Sir Ian Murray McKellen war schon lange ein Mitglied der Royal Shakespeare Company bevor er nach Hollywood kam.

Mit seinem Freund aus frühen Tagen, Patrick Steward, spielte er in der „X-Men“ Reihe (2000-2014) den diabolischen Magneto. Etwa zeitgleich nahm er seine zweite Parade-Rolle an. Als Gandalf der Zauberer wurde er einem weltweiten Publikum bekannt. Er mimte den Magier in allen Filmen der „Der Herr der Ringe“ Trilogie und in den drei „Der Hobbit“ Verfilmungen (2012-2014).

Die Rolle als Gandalf hatte ihm 2002 eine Oscar-Nominierung eingebracht. Ian Mckellen sorgte für großes Aufsehen als er damals mit seinem Lebensgefährten auf dem roten Teppich erschien. 1999 Jahre war er für seine Rolle des homosexuellen Frankenstein-Regisseurs James Whale im Drama „Gods and Monsters“ schon einmal nominiert. Beide Male ging der sympathische Brite allerdings leer aus.

Für seine Darbietungen am Broadway hat McKellen einen Tony Award verliehen bekommen. Die deutsche Film-Industrie ehre den Mimen 2006 mit einem Goldenen Ehrenbären für sein Lebenswerk.

14. Ewan McGregor

Ewan McGregor
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Ewan Gordon McGregor debütierte international mit seiner Rolle als Mark Renton in „Trainspotting – Neue Helden“. Die Drogen-Dramedy avancierte zum Kult. McGregor wurde schlagartig bekannt, eine Auszeichnung oder weitere Würdigungen brachte ihm die Rolle allerdings nicht. Lediglich der Drehbuchautor John Hodge war 1997 für einen Oscar nominiert.

Der große Durchbruch gelang dem sympathischen Schotten als junger Obi Wan Kenobi in der Neuauflage des Sternen-Epos „Star Wars: Episode I bis II“ (1999-2005). Daneben spielte er in „Moulin Rouge“ (2001) mit Nicole Kidman, in „Illuminati“ (2009) gab er den Kämmerer der Heiligen Römischen Kirche und 2011 schickte Regisseur Lasse Hallström McGregor zum „Lachsfischen im Jemen“.

Eine Anerkennung durch die US-Film-Industrie bekam der Schauspieler bis heute nicht. Er war kein einziges Mal für den Oscar nominiert.

15. Clint Eastwood

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Clinton „Clint“ Eastwood Jr. ist ein Ur-Gestein der Traumfabrik und bis heute als Produzent und Regisseur aktiv.

Als Schauspieler wirkte er zwischen 1955 und 2018 in mehr als 80 Film-Produktionen mit. In den 1960er brillierte er als Draufgänger in zahlreichen Western. Darunter Kult-Streifen wie „Für eine Handvoll Dollar“ (1964), „Zwei glorreiche Halunken“ (1966) und „Ein Fressen für die Geier“ (1970). In den 1970er war Eastwood als „Dirty Harry“ (1971-1976) unterwegs.

Einen zweiten Höhepunkt fand seine Schauspielkarriere in den 1990er mit den Filmen „Erbarmungslos“ (1992), „In the Line of Fire – Die zweite Chance“ (1993) und dem Liebes-Drama „Die Brücken am Fluss“ (1995).

Für seine schauspielerischen Darbietungen in „Erbarmungslos“ und dem Spätwerk „Million Dollar Baby“ war er als bester Hauptdarsteller nominiert. Bekommen hat er den Oscar dafür allerdings nicht. Dennoch hat der Ausnahme-Künstler vier Academy-Awards zuhause stehen: als Regisseur, Produzent und für den besten Film („Million Dollar Baby“ und „Erbarmungslos“).

20 weitere Schauspieler, die nie einen Oscar erhalten haben:

Schauspieler:Nominierungen:
Samuel L. JacksonPulp Fiction
Liam NeesonSchindlers Liste
Robert Downey Jr.Chaplin, Tropic Thunder
Daniel Craig---
Mark WahlbergThe Departed, The Fighter
Patrick Stewart---
Ryan GoslingHalf Nelson, La La Land
Tom HardyThe Revenant
Alan Rickman---
Mel Gibson---
Benedict CumberbatchThe Imitation Game
Michael Fassbender12 Years a Slave, Steve Jobs
Jake GyllenhaalBrokeback Mountain
Edward NortonZwielicht, American History X, Birdman
Ed HarrisApollo 13, The Truman Show, Pollock, The Hours
Willem DafoePlatoon, Shadow of the Vampire, The Florida Project
Steve Buscemi---
Hugh JackmanLes Misérables
Bill MurrayLost in Translation
John TravoltaSaturday Night Fever, Pulp Fiction

Dieses Ranking ist damit bei Weitem nicht komplett. Auch Hollywood Legenden wie James Dean, Peter O’Toole, Cary Grant und Steve McQueen könnten sich hier noch mit einreihen.

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