Beckett: Story Zusammenfassung und Ende erklärt

Was passiert in dem Netflix-Film „Beckett“? Hier findest du eine Zusammenfassung, die dir alle offenen Fragen zum Ende des Films beantwortet.

Der Netflix-Film „Beckett“ ist ein zweisprachiger Politthriller mit Hochspannung, immensen Intrigen und schmerzhaften Katz-und-Maus-Spielen. Ein US-Bürger, der mit seiner Freundin Urlaub in Griechenland macht, wird zum Opfer einer finsteren internationalen Verschwörung, die vertuscht werden soll. John David Washington, der Sohn von Denzel Washington, überzeugt mit seiner Darstellung in der Hauptrolle. Teile der Geschichte gehen in der Übersetzung verloren, aber die Kulisse eines politisch turbulenten Griechenlands bereitet die Zuschauer auf ein spannendes und stimmungsvolles Drama vor.

Am Ende gibt es auf einige Fragen eindeutige Antworten, während andere für Diskussionen offen bleiben.

Beckett Handlung Zusammenfassung:

Der Amerikaner Beckett und seine Freundin April verbringen einen traumhaften Urlaub in Griechenland. Sie wohnen in der Nähe des Syntagma-Platzes in Athen, beschließen aber, aufs Land zu ziehen, nachdem ein heftiger Protest vorausgesagt wurde. Beckett hat eine Unterkunft für sie gebucht, aber April ist der Meinung, dass sie das vor der Abreise telefonisch bestätigen sollten. April tätigt den Telefonanruf. Der Weg dorthin ist weit, und Beckett schläft am Steuer ein. Das Auto kommt von der Straße ab, stürzt von der Klippe und schlägt in ein Haus ein. Beckett kommt wieder zu sich und findet eine Frau und einen Jungen (Dimos Karas), die ihn anstarren. Die Frau versteckt sich, und die blutige Leiche von April erregt Becketts Aufmerksamkeit.

April ist tot, und Beckett wacht in einem Krankenhaus auf. Obwohl seine Worte oft in der Übersetzung verloren gehen, gelingt es Beckett, einen örtlichen Polizeibeamten festzuhalten und ihm den Vorfall im Detail zu schildern. Er erzählt dem Beamten auch, dass er einen Jungen gesehen hat, woraufhin der Beamte verspricht, den Aufenthaltsort des Jungen zu finden. Beckett kehrt zur Unfallstelle zurück und sieht dort eine blonde Frau und einen männlichen Beamten. Bevor er mit ihnen reden kann, beginnt die Frau auf ihn zu schießen. Nun ist der ganze Staat in einem Katz-und-Maus-Spiel hinter Beckett her. Er hofft, in der Botschaft Sicherheit zu finden, aber die Geschichte enthüllt allmählich, dass Beckett zu einem leichten Spielball in einer größeren internationalen politischen Verschwörung geworden ist.

Das Ende von Beckett: Ist Beckett tot oder lebendig?

Beckett
(c) Yannis Drakoulidis / Netflix
Beckett ist der allgegenwärtige einfache Mann, der zum Opfer einer größeren politischen Verschwörung wird. Am Ende wird Beckett zu einem zufälligen tragischen Helden – ein entbehrlicher Mann, der zur falschen Zeit am falschen Ort war. Nachdem er der schockierenden Begegnung am Unfallort entkommen ist, landet Beckett in einem Haus, und ein Einheimischer verspricht, ihn zu beschützen. Doch das von Sparmaßnahmen geplagte Griechenland ist ein unbeständiges Land, und Beckett ist nur einer von vielen, die sich gegen eine mögliche Armee stellen.

Beckett ist mit einem eingegipsten Arm auf der Flucht. Es gelingt ihm, eine Mitfahrgelegenheit nach Kalambaka zu bekommen, von wo aus er in einen Zug nach Athen einsteigt. Im Zug trifft Beckett auf einen einschüchternden Beamten. Als Beckett versucht aus dem Zug zu entkommen, versucht der Mann, nach seiner Waffe zu greifen. In dem Tumult schießt Beckett dem Mann auf den Fuß, was der Polizei einen triftigen Grund gibt, Beckett zu verfolgen. Paranoid, aber gezwungen, durch die Straßen zu gehen, entdeckt Beckett unzählige Plakate von einem vermissten Kind, und das Bild kommt ihm unglaublich bekannt vor: Es ist das Kind vom Unfallort.

Kurz darauf lernt er zwei Frauen, Lena und Eleni, kennen, die sich bereit erklären, ihn in ihrem Wagen nach Athen mitzunehmen. Lena erklärt ihm, dass die Entführung des Jungen politisch motiviert sein könnte, weil sein Onkel (der an diesem Tag eine Kundgebung abhält) eine rechtsextreme Organisation namens Sunrise mit seinem Vorschlag, Griechenland aus der „aktuellen Scheiße“ zu befreien, verärgert hat.

Sunrise hat die Polizei in der Tasche, und in dem Land ist eine Menge Korruption im Spiel, und Beckett ist mitten in etwas Großes hineingestolpert.

Nachdem er sich ein Bild von der Verschwörung gemacht hat, steigt Beckett an einem Kontrollpunkt aus. In der U-Bahn gelingt es einem Mann, ihn abzustechen und zu verletzen, aber Beckett macht andere Mitreisende auf seine Situation aufmerksam und der Angreifer flüchtet. Zwei enthusiastische Studenten bringen ihn zur Botschaft, wo er den Offizier Majessy trifft.

Majessy übergibt ihn an einen anderen Mann namens Tynan. Nachdem er Becketts Geschichte gehört hat, schlägt Tynan vor, Beckett zur örtlichen Polizei zu bringen, aber wir erfahren, dass er mit der Vertuschungsaktion in Verbindung steht. Offenbar ist er ein Doppelagent, der die Wahlen in Griechenland manipulieren will. Nachdem Tynan versucht hat, Beckett mit einem Elektroschocker zu betäuben, gibt Beckett Tynan einen Vorgeschmack auf seine eigene Medizin. Sie landen im Keller eines Einkaufszentrums, wo Tynan die Nachricht von Karas‘ Ermordung erhält. Nachdem er die Nachricht erhalten hat, ist Tynan bereit, Beckett frei zu lassen, aber Beckett schlägt Tynan mit einer Stange den Schädel ein.

Beckett ist nun von dem Wunsch getrieben, die Wahrheit ans Licht zu bringen, und nachdem er die blonde Frau auf der Kundgebung gesehen hat, folgt er ihr auf das Dach eines Parkplatzes. Beckett und die Frau liefern sich eine Schlägerei (und anschließend eine Schießerei). Beckett schießt auf einen weiteren Mann, doch der entkommt mit dem Auto, während die Frau Beckett einen gewaltigen Kampf liefert. Nachdem er die Frau überwältigt hat, folgt Beckett dem Auto. In einer Nachstellung einer Szene aus „The Dark Knight“ gelingt Beckett ein schwieriger Sprung, bei dem er auf das Dach des Autos springt. Der Mann im Auto überwältigt er ebenfalls.

Was geschieht mit Dimos Karas (dem Jungen vom Unfallort)?

Dimos Karas, der Neffe des politischen Führers, steht im Mittelpunkt der Verschwörung. Das packende Drama kommt erst in Gang, als Beckett Dimos zu Gesicht bekommt. Als Tourist in einem fremden Land weiß Beckett jedoch nicht, wer Dimos ist. Er entdeckt Dimos auf einem Plakat wieder, das Lena und Eleni am Straßenrand aufhängen. Den Jungen hat er bei seinem Autounfall im Haus entdeckt. Nach einigen Verhören erfährt Beckett, dass Dimos der entführte Neffe von Karas, dem Führer der Linkskoalition, ist. Offenbar wurde er von einer rechtsextremen Gruppe namens Sunrise entführt, die auch die Vertuschung der Tat inszeniert. Später erfahren wir von Tynan, dass eine linksextreme Organisation namens Kommunistische Brigade die Verantwortung für die Entführung übernimmt.

Aber wir wissen, dass Tynan keine Person ist, der man trauen kann. Die Auflösung der Geschichte lässt die Koalition vor der Bevölkerung nur noch schwächer aussehen, da sie einen internen Konflikt innerhalb der Koalition ans Licht bringt. Karas wird auf seiner eigenen Kundgebung ermordet, während Beckett einen Blick auf die blonde Frau erhascht. Er findet das Auto und riskiert sein Leben, um es zu stoppen. Schließlich wird Dimos aus dem Kofferraum des Wagens gerettet. Diese letzte Enthüllung bekräftigt die Theorie, dass derjenige, der hinter Dimos und seinem Onkel her ist, auch hinter Beckett her ist. Das bringt uns zu der letzten Frage.

Wer sind die Leute, die hinter Beckett her sind?

Wie Tynan kurz vor seinem Ableben ausplaudert, hat sich Karas für Geld mit einigen mächtigen Leuten eingelassen. Während sein Land langsam verarmte, hatte Karas einen gewaltigen Kredit auf seinen Namen laufen, und die Leute, die Karas das Geld geliehen hatten, wollten es zurück. Das im Film gezeigte Griechenland ist ein unbeständiges Land, das durch seine Wirtschaftskrise geschwächt ist. In dieser Situation wird die Regierung korrupt, und Mafiosi steuern die Regierungsgeschäfte. Offenbar sind die Leute, die Karas Geld geliehen haben, die gleichen, die Dimos entführen.

Sie wollen auch Becketts Tod, da er von dem Versteck des entführten Jungen erfahren hat. Am Ende sterben alle Bösewichte. Eine Reihe von Lügen verdunkelt die Wahrheit, aber vielleicht können wir trotzdem etwas herausfinden. Mit Karas‘ Tod würde die rechte Partei einen Vorteil erhalten, da die linke und separatistische Koalition einen schweren Schlag erleiden würde. Daher könnte Lenas Schlussfolgerung richtig sein – die extremistische Organisation „Sunrise“ könnte eine Rolle bei der Ermordung und der Entführung spielen. Ist die US-Regierung in die Vertuschung verwickelt, oder ist Tynan ein abtrünniger Agent, der für Kriminelle arbeitet? Möglicherweise ist auch die US-Regierung mit involviert. Der Film lässt uns mit diese Fragen am Ende alleine…

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