Die 21 besten und beliebtesten Mittelalter-Spiele aller Zeiten

Mittelalterspiele

Videospiele geben uns die Möglichkeit, in längst vergangene Zeiten einzutauchen. Mit Hilfe von Pixeln und Polygonen werden Episoden zum Leben erweckt, die bereits vor unzähligen Jahrhunderten erloschen. Dank dieser Faszination, die davon ausgeht dynamisch in die Geschichte eintauchen zu können, erschienen im Laufe der Jahre die unterschiedlichsten Games, die allesamt im historischen Setting angesiedelt wurden. Als besonders beliebt hat sich dabei die Epoche des dunklen Mittelalters gezeigt. Wenn auch ihr einen Hang für jene Ära hegt, in der unsere Welt von edlen Rittern und mächtigen Herrschern bevölkert wurde, haben wir an dieser Stelle eine frohe Botschaft zu verkünden. Wir haben für euch die 21 besten Mittelalter-Spiele aller Zeiten herausgesucht und möchten euch die entsprechenden Titel nun in altbewährter Manier übersichtlich präsentieren. Viel Vergnügen!

Platz 1: A Plague Tale: Innocence (2019)


Wie ihr im Laufe unserer Auswahl schnell merken werdet, sind viele Mittelalter-Spiele darauf ausgelegt, eine große Masse an Menschen und Material zu lenken und letztlich zum Erfolg zu führen. Mit „A Plague Tale: Innocence“ erhalten wir hingegen die Chance, eine der intensivsten Abschnitte des Mittelalters aus einem individuellen Blickwinkel nacherleben zu dürfen. Wir befinden uns in einer Zeit, in der die Pest in Europa grassiert und große Teile der Bevölkerung dahinrafft. Durch die Augen eines Geschwisterpaares erleben wir eine wunderschön inszenierte Story, die so manches Mal tief unter die Haut geht. Die lebendige, beklemmend-düstere Spielwelt strotzt nur so vor stimmiger Mittelalter-Atmosphäre und trägt einen großen Teil dazu bei, dass „A Plague Tale: Innocence“ zu einem der berührendsten Ableger des gesamten Genres avanciert.

Platz 2: Kingdom Come: Deliverance (2018)


„Kingdom Come: Deliverance“ beweist der internationalen Gamerschaft, dass ein Rollenspiel im Mittelalter-Setting auch ohne klassische Fantasy-Elemente wie Magie, Monster und Co. auskommen kann. Stattdessen macht es sich das tschechische Kickstarter-Projekt zur Aufgabe, ein möglichst realistisches Bild des mittelalterlichen Böhmens zu zeichnen.

Den Entwicklern gelang es, eine lebendige Spielwelt zu generieren, mit Hilfe derer wir eine immersive Gaming-Erfahrung durchleben dürfen, die ihresgleichen sucht. Als einfacher Sohn eines Schmieds fühlen wir uns, als wären wir wirklich ein Teil des alltäglichen Lebens der damaligen Zeit. In Sachen Intensität dürfte wohl kein anderes Mittelalter-Game an das Level von „Kingdom Come: Deliverance“ heranreichen.

Platz 3: Grand Ages: Medieval (2015)


„Grand Ages: Medieval“ bietet jene klassischen Gameplay-Elemente auf, die wir so sehr an mittelalterlichen Wirtschaftssimulationen lieben. Auch wenn sich der Titel strikt an die altbewährte Formel des Genres hält, wirkt die Spielmechanik weder altbacken noch eingestaubt. Das Errichten von Produktionsstätten und deren gegenseitige Verkettungen sind genau so spaßig wie die Militärkampagne, die ebenfalls einen großen Teil von „Grand Ages“ ausmacht. Das Hauptaugenmerk des Spiels liegt jedoch klar auf dem wirtschaftlichen Aspekt. Wer seine helle Freude daran hat, ein gigantisches, hochkomplexes Handelsimperium von Grund auf aus dem Boden zu stanzen, der wird in dem Game von 2015 voll und ganz aufgehen.

Platz 4: Mordhau (2019)


„Mordhau“ ist zugegebenermaßen nicht das erste Spiel, das sich wagt, ein mittelalterliches Szenario und massive Multiplayer-Action miteinander zu vereinen. Jedoch schafft es kaum ein anderer Titel, die Gefechte mit Schwert und Schild so gelungen umzusetzen, wie eben jenes Game des Entwicklers „Triternion“. Zudem hebt sich „Mordhau“ durch sein verhältnismäßig komplexes Kampfsystem von vergleichbaren Vertretern des Genres ab. Allen taktischen Komponenten zum Trotz sind es jedoch die oftmals chaotischen Online-Schlachten, die uns und Tausende von anderen Spielern so sehr in den Bann des exzellenten Mehrspieler-Titels ziehen.

Platz 5: For Honor (2017)


Die Paradedisziplin des mittelalterlichen Gefechts ist natürlich der perfektionierte Schwertkampf. Und eben diese Tugend wird in „For Honor“ von Entwickler „Ubisoft“ groß geschrieben. Das Game wirft uns direkt in hitzige Multiplayer-Schlachten, in denen wir beweisen müssen, mit welchen Fähigkeiten wir an der Klinge gesegnet wurden. Weil das Gameplay so flüssig und stimmig von der Hand geht, sehen wir sogar großzügig darüber hinweg, dass es neben den mittelalterlichen Rittern auch Samurai und Wikinger in den Titel geschafft haben. Das Kampfsystem ist dabei besonders variabel einsetzbar. Ihr könnt in Echtzeit auf die Attacken eurer Feinde reagieren, Schläge parieren und anschließend blitzschnell zum Konter ansetzen. Wer diese Mechanik erst einmal verinnerlicht hat, darf sich zurecht den Titel eines Schwertmeisters zulegen.

Platz 6: Banished (2014)


In „Banished“ aus dem Hause „Shining Rock Software“ ist vor allem die spielerische Weitsicht des Gamers gefragt. Demnach solltet ihr euch in der mittelalterlichen Wirtschaftssimulation nicht allzu lange im Triumph des Augenblicks sonnen, sondern stattdessen abwägen, welche Maßnahmen für den weiteren Spielverlauf zu treffen sind. Als wichtige Einflussfaktoren haben sich dabei mitunter das Alter eurer Arbeiterschaft, aufzehrende Witterungsverhältnisse sowie erbarmungslose Krankheiten herauskristallisiert, die binnen kürzester Zeit darüber entscheiden können, ob aus eurer florierenden Metropole eine sterbende Geisterstadt wird. Der hohe Schwierigkeitsgrad tut dem Spielspaß indes keinen Abbruch, sondern entwickelt sich im Laufe der Zeit zur motivierenden Herausforderung.

Platz 7: Besiege (2015)


Zwar befindet sich „Besiege“ seit dem Jahr 2015 im Early Access, doch nichts desto trotz kann sich das, was der Entwickler „Spiderling Studios“ bislang auf die Beine gestellt hat, wahrlich sehen lassen. Ziel des Spiels ist es, mit Hilfe eines Ingame-Baukastens mächtige Belagerungstürme zu kreieren, mit welchen wir anschließend gegnerische Festungen in Kleinholz verwandeln. Die physiklastigen Spielereien erfordern ein gewisses Maß an Präzision und penibler Feinabstimmung. Abseits dieser Naturgesetze steht es euch jedoch völlig frei, wie ihr eure Kriegsmaschinen gestalten wollt. Wir können also wählen, ob wir uns beim Bau unserer Kreationen an realen Vorlagen orientieren oder aber unserer zerstörerischen Kreativität freien Lauf lassen. Besonders die letztgenannte Option lädt zur ungezwungenen spielerischen Entfaltung und hat schon so manches skurriles Gefährt zum Vorschein gebracht.

Platz 8: Crusader Kings 3 (2020)


Wenn du Tabletop-Spiele oder RPG-Strategie-Titel liebst, dann solltest du Crusader Kings 3 eine Chance geben. Dieses von Paradox entwickelte Spiel spielt im Mittelalter, bei dem du die Kontrolle über ein Königreich übernimmst. Von nun an entscheidest du, wie sich dieses Königreich entwickeln wird, und das geschieht auf so viele unterschiedliche Arten. Alles, von der Art und Weise, wie sich deine Gesellschaft entwickelt entweder durch Kriege, Diplomatie, Religionen, Ehen oder andere Aspekte des politischen Geschehens kannst du kontrolliert und wird bestimmen, wie erfolgreich dein Königreich wird.

Jedes Detail von Crusader Kings III fühlt sich wie die perfekte Weiterentwicklung der Serie an. Die raffinierten Systeme und die bessere Benutzeroberfläche nehmen einer Kampagne nichts von ihrer Komplexität; sie machen es nur einfacher, Spaß zu haben. Mit einer größeren Welt, raffinierteren Systemen, wunderschöner Grafik und tiefgründiger Charaktermechanik bietet Crusader Kings III alles, was sich Fans der Serie erhoffen konnten – und noch mehr.

Platz 9: Chivalry: Medieval Warfare (2012)


„Chivalry: Medieval Warfare“ besetzt innerhalb des Mittelalter-Genres eine actionreiche Nische, die sich als gelungene Abwechslung zu den vielen Aufbau- und Strategie-Titeln der Konkurrenz entpuppt. In dem 2012 erschienenen Spiel stehen bombastische Multiplayer-Schlachten im Mittelpunkt, die durch ihre brachiale Dynamik auf ganzer Linie überzeugen können. Dabei geht es während der Kämpfe nicht nur darum, die gegnerische Seite auf den personellen Nullpunkt zu metzeln, sondern im Zuge der Kampfhandlungen bestimmte Aufgaben zu erfüllen. So kann ein Team das Ziel verfolgen, den König der Gegenseite umzubringen, während die andere Fraktion wiederum versucht, ihren gekrönten Anführer vor der drohenden Gefahr zu beschützen. Für Fans von imposanten Multiplayer-Battles ein sicherer Tipp!

Platz 10: Crusader Kings 2 (2012)


„Crusader Kings 2“ aus dem Jahre 2012 ist so etwas wie der feuchte Traum eines jeden Gamers, der sich besonders an der hohen Komplexität eines Titels ergötzt. In besagtem Spiel folgen wir der Aufgabe, als Anführer einer Fraktion unserer Wahl, das innere Gefüge unserer Gefolgschaft penibel im Lot zu halten. Demnach gilt es, Vertreter des Adels zufriedenzustellen, diplomatisch zu intervenieren und überhaupt so ziemlich jeden Aspekt des mittelalterlichen Alltags scharf im Auge zu behalten. Für den Fall, dass die detailverliebte Simulation euer Interesse geweckt hat, haben wir gute Nachrichten: Seit Ende 2019 ist „Crusader Kings 2“ für lau zu haben.

Platz 11: Anno 1404 (2009)


Losgelöst vom Mittelalter-Setting gehört die „Anno“-Reihe ohne jeden Zweifeln zu den besten Vertretern des gesamten Aufbauspiel-Genres. In altbewährter Serientradition machen wir uns auf den Weg, um ehemals karge Inseln in blühende Metropolen zu verwandeln und uns im Fortlauf der Kampagne ein eng verzweigtes Netz der verschiedensten Wirtschaftszweige aufzubauen. Dieses Zusammenspiel unserer einzelnen Stützpunkte ist für den Erfolg unseres Unterfangens von essentieller Bedeutung und steht stellvertretend für die hohe Komplexität, mit der „Anno 1404“ daherkommt. Das wirtschaftliche Know-how des Spielers wächst gleichsam mit seinen Städten, schließlich möchte die Wahl von Standorten, Produktionsketten und Handelsbeziehungen penibel ausgelotet werden. Neben seinem zeitlos tollen Gameplay ist auch die Optik von „Anno 1404“ überraschend gut gealtert, wodurch die endlos langen Spiel-Sessions nur noch schöner werden.

Platz 12: Mount & Blade: Warband (2010)


Dem ersten Anschein nach macht „Mount & Blade: Warband“ keine besonders gute Figur. Neben seiner eher durchwachsenen Grafik verfügt der Titel nicht einmal über einen richtigen Story-Modus. Tatsächlich erweist sich diese reduzierte Aufmachung jedoch als gelungener Griff seitens der Entwickler. Dadurch, dass uns das Game keine vorgegebenen Pfade auferlegt, können wir uns in „Mount & Blade“ so ungezwungen entfalten, wie wir es wollen. Es steht euch somit vollkommen frei, welchen Weg ihr in der lebendig wirkenden Mittelalter-Welt einschlagen möchtet. Egal ob als einfacher Räuber, als aufstrebender Händler oder sogar als mächtiger Herrscher: Die Entfaltungsmöglichkeiten in dem 2010 erschienen Spiel sind gleichermaßen vielfältig wie unterhaltsam und werden mit Hilfe der Mods aus der Community stimmig veredelt.

Platz 13: Die Siedler 7 (2010)


Es mag stimmen, dass nicht jeder Vertreter der „Siedler“-Reihe ein Meilenstein der Videospielgeschichte war. Worin sich jedoch alle Zocker einig sein dürften, ist die Tatsache, dass der siebte Hauptteil der Serie mit zu den besten Aufbau-Simulationen gehört, die jemals auf dem Markt erschienen sind. In typischer Genre-Manier liegt es an uns, Ortschaften aufzubauen, Produktionsketten zu knüpfen und schließlich imposante, florierende Großstädte aus dem Boden zu stampfen. Das, was „Die Siedler 7“ von den übrigen Auskopplungen der Reihe unterscheidet, ist das hohe Maß an Handlungsfreiheit, das Einzug in die Kampagne erhielt. So können wir frei wählen, ob wir unseren Einflussbereich durch das Schwert oder aber durch geschickten Handel erweitern. Unterm Strich bietet die hervorragende Aufbau-Strategie eine facettenreiche und gleichermaßen komplexe Gaming-Erfahrung und darf deshalb in keiner gut sortierten Sammlung fehlen.

Platz 14: Assassin’s Creed (2007)


Stellt euch vor, es gäbe einen Weg, mit dem ihr die Erinnerungen eurer Vorfahren noch einmal erleben könntet. In Assassin’s Creed aus dem Jahre 2007 ist die Technik bereits so weit fortgeschritten, dass ihr als Desmond Miles in den hochkomplexen Anmius steigen könnt und euch anschließend viele Jahrhunderte in der Vergangenheit in der Haut eures Urahnen Altaïr wiederfindet. Dieser gehörte seinerzeit dem streng geheimen Assassinen-Bund an, einer düsteren Organisation, die heimlich alles wegmetzelte, was auch nur entfernt mit den verfeindeten Templern zu tun hatte. Im ersten Ableger des mittlerweile weltberühmten Franchises bewegen wir uns akrobatisch durch grandios inszenierte Metropolen des nahen Ostens. Besonders die flüssigen Parkour-Abschnitte des Titels waren anno 2007 wegweisend und ebneten den Weg für unzählige weitere „Assassin’s Creed“-Spiele, die allesamt auf den Mechaniken ihres Urvaters aufbauen.

Platz 15: Total War: Medieval 2 (2006)


„Total War: Medieval 2“ gelingt der Kunstgriff, rundenbasierte Strategie-Elemente und bombastische Echtzeit-Schlachten miteinander zu kombinieren. Die Mischung dieser beiden Gameplay-Mechaniken erweist sich in der Praxis als überaus gelungen, dieser Mix ist allerdings nicht das einzige Kriterium, das „Total War“ zu einem einzigartigen Spiel werden lässt. Besonders raffiniert fanden wir die Tatsache, dass unser Handeln einen direkten Einfluss auf den Verlauf der Geschichte hat. Je nachdem, wie ausgedehnt wir unsere Feldzüge gestalten, ändern sich auch die weiteren globalen Entwicklungen, wodurch sich ein herrliches, individuelles Spielerlebnis einstellt. Die Liebe des harten Fankerns zu „Total War: Medieval 2“ schlägt sich indes in den verschiedenen Community-Mods nieder, die viele Schwächen des Titels beseitigten und somit den Spaßfaktor noch weiter in die Höhe steigen lassen.

Platz 16: Die Gilde 2 (2006)


In „Die Gilde 2“ verfolgen wir nicht etwa das Ziel, eine blühende Stadt zu errichten, die dem Wohle aller Bewohner dienlich sein soll, sondern schauen in erster Linie darauf, dass unsere persönliche Karriere nach Plan verläuft. Unser Wunsch ist es nämlich, zum einflussreichsten Bürger unserer Heimat zu avancieren und uns auf unserem Weg zum Erfolg das Portemonnaie üppig zu befüllen. Dabei besticht „Die Gilde 2“ besonders durch sein Facettenreichtum, welches den unterschiedlichsten persönlichen Vorlieben zugutekommt. Demnach haben wir einerseits die Option, uns als ehrlicher, rechtschaffener Bürger nach oben zu wirtschaften, oder aber unsere Kontrahenten mit hinterhältigen Aktionen aus dem Weg zu räumen. Diese Gegensätzlichkeit der Spielstile kommt vor allem im gelungenen Multiplayer-Modus vollends zur Entfaltung.

Platz 17: „Knights of Honor“ (2004)


Die Welt ist nicht genug! Während wir in vergleichbaren Aufbau-Strategiespielen schon zufrieden sind, wenn unsere penibel hochgezogenen Städte nicht von einer Horde feindlicher Soldaten überrannt werden, verfolgen wir in „Knights of Honor“ aus dem Jahre 2004 weitaus ambitioniertere Ziele. Es geht darum, im Laufe des Spiels die Kontrolle über ganz Europa zu erlangen und euren Herrschaftsbereich folglich immer weiter zu vergrößern. So begeben wir uns auf zahlreiche Feldzüge und schmieden listenreiche Intrigen, die unsere Macht erweitern. Der Entwickler „Sunflowers“ schaffte es, die strategischen Scharmützel so einnehmend zu gestalten, dass wir uns mit jedem eroberten Gebiet ein Stück weit mehr wie ein tyrannischer Alleinherrscher fühlen – und genau das gefällt uns.

Platz 18: Patrizier 2: Geld und Macht (2000)


Wenn wir an das Schlagwort „Mittelalter“ denken, kommen uns im ersten Augenblick blutige Feldzüge und krachende Schlachten in den Sinn. Was wir jedoch schnell vergessen, ist die Tatsache, dass jene Epoche gleichzeitig auch eine Ära war, in welcher die Wirtschafts- und Handelsbeziehungen zwischen den verschiedenen Königreichen immer komplexere Züge annahmen. Demnach begeben wir uns in „Patrizier 2“ in den Norden unserer heutigen Bundesrepublik und werden im Laufe der Story zu einem der einflussreichsten Wirtschaftsmogule des Mittelalters. Damit unser Aufstieg zum mächtigen Herrscher gelingt, müssen wir die Infrastruktur unserer Stadt verfeinern, um Handelsgüter feilschen und uns vor den Angriffen heimtückischer Seeräuber schützen. Die Spielmechaniken bergen ganz eigene Dynamiken, die uns für viele Stunden in ihren Bann ziehen.

Platz 19: Age of Empires 2 (1999)


Obwohl „Age of Empires 2“ bereits mehr als zwei Dekaden auf dem virtuellen Buckel hat, gilt das Spiel des Entwicklers „Ensemble Studios“ noch immer als eines der gelungensten Echtzeit-Strategiespiele der gesamten Videospielgeschichte. Dies liegt vor allem an den variantenreichen Entfaltungsmöglichkeiten, die der Titel dem Spieler bietet. So können wir zwischen den verschiedensten Völkern wählen und unsere Basen nach eigenem Gutdünken aus dem Boden stampfen. Auch die wohl durchdachten Kampagnen haben aller Szeneentwicklungen zum Trotz nichts von ihrer Faszination einbüßen müssen und sorgen regelmäßig für unvergessliche Gaming-Momente.

Platz 20: Stronghold (2001)


„Stronghold“ kombiniert Wirtschafts- und Militärsimulation auf so gewiefte Art und Weise, dass wir während der ausgedehnten Gaming-Sessions oftmals gar nicht merken, wie schnell die Zeit vergeht. Die toll inszenierten Belagerungsgefechte, der fesselnde Story-Modus und das Wetteifern um die strategisch sinnvollsten Stützpunkte lassen aus dem 2001 erschienenen Spiel einen unterhaltsamen Zeitfresser der Extraklasse werden.

Platz 21: Knights & Merchants (1998)


Zugegeben, wer viel Wert auf bombastische Grafikpracht legt, dürfte mit dem über 20 Jahre alten Titel „Knights & Merchants“ nicht wirklich etwas anfangen können. Wer hingegen auf komplexe Strategie-Simulationen steht, deren Gameplay sich als zeitlos gut bewährt hat, der ist mit dem Game aus dem Hause „Joymania“ bestens beraten. Das Spiel kommt mit einer angenehm hohen Komplexität daher und bietet uns die Möglichkeit, voll und ganz in die von uns aufgebauten Wirtschaftszweige und Militärkampagnen einzutauchen. Die altbackene Optik kann dabei mit einem ganz eigenen, goldigen Charme punkten, der vor allem das Herz von Nostalgikern aufgehen lassen wird. Um das Aufbauspiel hat sich im Laufe der Jahre eine treue Fangemeinde etabliert, die ihrem Liebling nach wie vor die Treue hält.

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