Die längste Nacht Staffel 1: Offene Fragen & das Ende erklärt

Was passiert im Finale der 1. Staffel von „Die längste Nacht“? Hier findest du eine Zusammenfassung, die dir alle offenen Fragen zum Ende der ersten Staffel beantwortet.

Spoiler-Warnung: Dieser Artikel enthält wesentliche Handlungselemente.

„Die längste Nacht“ ist eine sechsteilige Thrillerserie, die eine Mischung aus Spannung, Kriminalität, Mystery, Drama und Action bietet. Die Ereignisse im Baruca-Gefängnis, das gleichzeitig als Psychiatrie dient, werden im Laufe einer einzigen Nacht erzählt.

Die Geschichte ist vollgepackt mit Intrigen, Action und unerwarteten Wendungen, da sich so viel in dem Gefängnis in nur einer Nacht abspielt. Manchmal wird es sogar unübersichtlich und schwierig, den Überblick zu behalten.

Trotz aller Geheimnisse und Intrigen, die „Die längste Nacht“ im Laufe der sechs Episoden aufwirft, ist es der Serie nicht gelungen, die vielen Fragen, die sich den Zuschauern stellen, zufriedenstellend zu beantworten. Das Ende ist vieldeutig und hat die Zuschauer vielleicht noch mehr verwirrt, als sie es zu Beginn waren.

Die Handlung und das Ende der 1. Staffel von „Die längste Nacht“ erklärt:

BARUCA (L to R) ADOLFO FERNÁNDEZ as ESPADA, ALBERTO AMMANN as HUGO, XAVIER DEIVE as BASTOS, LUIS CALLEJO as SIMÓN in episode 04 of BARUCA. Cr. CARLA OSET/NETFLIX © 2021
(c) CARLA OSET/NETFLIX
Zu Beginn der sechsten Folge von „Die längste Nacht“ befinden wir uns auf dem Dach und Simon macht sich über Hugo lustig und fordert ihn auf, einen Anruf zu tätigen. Da es im Gefängnis keine funktionierenden Telefone gibt, muss er sich etwas einfallen lassen, wenn er Laura vor dem Tod bewahren will.

Im Jahr 2015 folgt Simon einer Routine, die darin besteht, jeden Morgen um 7:10 Uhr aufzustehen, zu frühstücken und dann sein langweiliges Leben zu leben. Als er sich die Hand in heißem Wasser verbrennt, verändert sich etwas in Simon. Er sticht wiederholt auf seine Freundin ein und lässt sie verbluten. Simon atmet zufrieden auf, während er in den Himmel starrt. Es scheint fast so, dass er seine Bestimmung im Leben gefunden hat.

Zurück in der Gegenwart fasst Hugo einen verzweifelten Plan, um seine Tochter Laura zu retten. Zur gleichen Zeit, als die Eindringlinge den Einbruch in den Roten Block vorbereiteten, versammelte Cherokee die Insassen, die mit ihm über einen Abwassertunnel aus dem Gefängnis fliehen wollen.

In der Zwischenzeit teilt der gefangene Angreifer Russo Bastos mit, dass ihn jemand innerhalb der Anstalt an einen Richter verpfiffen hat, der nun seine Machenschaften in dem Gefängnis untersuchen wird.

Bastos erkennt, dass Hugo ihn verraten hat und willigt ein Simon an die Angreifer auszuliefern.

Hugo ist fest entschlossen seine Tochter zu beschützen, nachdem er zuvor Montes getötet hat. Er rast mit einem Fahrzeug durch einen Tunnel und schaltet alle Angreifer aus, die sich ihm in den Weg stellen, um den Grünen Block zu erreichen. Dort kann er den Anruf tätigen, um seine Tochter zu retten.

Die Folge zeigt auch immer wieder Rosa und ihr Mann, die eine schreckliche Zeit durchmachen. Wenn sie keinen Anruf von Hugo bis 1 Uhr nachts erhalten, müssen sie Laura töten, um ihre eigene Tochter Valentina zu retten.

Das Ende der 1. Staffel von „Die längste Nacht“ erklärt: überlebt Laura?

BARUCA (L to R) ALBERTO AMMANN as HUGO in episode 04 of BARUCA. Cr. CARLA OSET/NETFLIX © 2021
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Obwohl verspätet tätigt Hugo den Anruf kurz bevor Rosa eine Kugel in Lauras Schädel abgefeuert hätte. In den Rückblenden erfahren wir, dass Laura unter einem Herzleiden leidet und jetzt sieht es so aus, dass Laura wegen dem enormen Stress einen Herzinfarkt erleidet. Es ist daher gut möglich, dass sie trotzdem sterben wird.

Eine kurze Szene in die Vergangenheit zeigt die Entführung von Valentina und die anschließende Übergabe eines Pakets mit mehreren Nadeln, einer Waffe und einem Telefon an ihre Mutter Rosa. Zu diesem Zeitpunkt macht die Nachricht von Simons Verhaftung die Runde.

In der letzten Szene trifft Lennon einen verzweifelten Hugo auf dem Dach und sagt ihm, dass alles was passiert ist seine Schuld ist. Während die beiden die Schuldfrage klären wollen, ertönen plötzlich die Sirenen der Einsatzfahrzeuge, die Hugo angefordert hatte.

Hugo sagt ihm daraufhin, dass sie zusammenarbeiten müssen, denn die Polizei wird wohl die Angreifer zusammen mit den anderen zur Strecke bringen. Lennon stimmt zu und befehlt seinen Männern, den Block zu verbarrikadieren.

Und dann endet die erste Staffel einfach, ohne dass irgendetwas geklärt ist und mit mehreren ungelösten Nebenhandlungen. Zum Beispiel trifft Manuela auf Espada, dem es offenbar gut geht, und Simon rettet Elisa vor einem Polizisten. Lennon und Hugo führen auf dem Dach ihr letztes Gespräch und Lennon erklärt Hugo, dass Simon irgendwoher Hilfe bekommen muss.

Anschließend wird ein Foto von Rosa und ihrem Mann, dem langhaarigen Mann, der die meiste Zeit der Staffel ans Telefon gegangen ist und Hugo gezeigt.

Sollen wir daraus schließen, dass Hugos Freunde oder seine Familie schuld sind, oder ob Hugo mit ihnen zusammenarbeitet und Simons Aufenthaltsort verraten hat? Die Serie ist wirklich komplizierter als zu Beginn und das Fehlen einer Schlussfolgerung schmälert die Gesamtqualität der Folge. Wenn die Serie nicht für eine zweite Staffel verlängert wird, wird es auch keinen Abschluss geben. Und das ist schade, denn die Serie macht einfach Spaß.

Trailer zu „Die längste Nacht“ Staffel 1:

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