Nach Liam Neeson Kontroverse: Film floppt an den Kinokassen

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Liam Neeson neuer Film „Hard Powder“ (in Deutschland ab 28. Februar) erhielt einen eisigen Empfang an den Kinokassen in den USA. Der Thriller spielte am Eröffnungswochenende nur 10,8 Millionen Dollar in den Kinos ein.

Nachdem Liam Neeson in einem Interview erzählte, dass er vor vielen Jahren einmal den Drang verspürte einen rassistisch motivierten Mord zu begehen, weil eine damalige Freundin von einem schwarzen Mann angegriffen und vergewaltigt wurde, haben sich die Zuschauer scheinbar vom Hollywood-Star abgewandt.

Der Film ist eines von Neesons schlechtesten Eröffnungswochenenden überhaupt und sein bisher größter Flop der letzten 24 Jahre. Nur das historische Drama „Rob Roy“ im Jahr 1995 spielte ein miserableres Einspielergebnis ein.

Vorbei sind die Zeiten, in denen er mit seiner Taken-Trilogie 40 Millionen US-Dollar an nur einem Wochenende einnahm. Zugegeben sein letzter Actionfilm „The Commuter“ aus dem Jahr 2018 spielte am ersten Wochenende auch nur 14 Millionen US-Dollar ein. „Hard Powder“ hat aber dafür weitaus bessere Kritiken erhalten. Aktuell liegt der Wert bei rottentomatoes.com (Seite sammelt Kritiken) bei 73 Prozent. Man sollte eigentlich meinen, dass der Film aus diesem Grund im Kino besser abschneiden würde.

Unklar ist, welchen Einfluss die aktuelle Kontroverse um Neeson auf den Erfolg des Films gehabt haben könnte.

In „Hard Powder“ geht es um den Schneepflugfahrer (Neeson), der von Rache verzehrt wird, nachdem sein Sohn von einem lokalen Drogenkartell ermordet wurde. Neben Neeson sind in dem Thriller auch Laura Dern, Emmy Rossum und William Forsythe zu sehen.

Neeson ist als nächstes in einer Nebenrolle in „Men in Black: International“ zu sehen. Der Film erscheint am 13. Juni in den Kinos.

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