Liam Neeson reagiert auf Rassismusvorwürfe nach Rachegelüste-Geständnis

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Der 66-jährige Schauspieler Liam Neeson hat sich zu den Rassismusvorwürfen geäußert, nachdem er eine Geschichte erzählt hat, in der er den Drang verspürte einen rassistisch motivierten Mord zu begehen. Eine damalige Freundin wurde von einem schwarzen Mann angegriffen und vergewaltigt.

Liam Neeson, der im kommenden Actionfilm „Cold Pursuit“ zu sehen sein wird, erklärte, wie Rachegelüste dazu führten, dass er mit einer Waffe durch die Straßen lief, nachdem eine enge Freundin von einem schwarzen Mann angegriffen wurde.

Die Antwort lieferte Neeson in einem Interview bei der britischen Zeitschrift The Independent, die ihm die Frage stellte, wie und warum sein neuester Charakter so wütend sei. Neeson nutzte das schockierende Szenario, um seine Antwort zu erklären.

Es gibt etwas Ursprüngliches – Gott bewahre, dass jemals ein Mitglied deiner Familie von Kriminellen verletzt wird.

Der britisch-US-amerikanische Schauspieler sagte, dass er im Ausland war, als der Angriff auf seine Freundin stattfand. Sein Verwandter hatte sich damit „auf die außergewöhnlichste Weise“ auseinandergesetzt.

Nachdem Neeson sah, wie sein Verwandter von Wut zerfressen war, entschied er sich dazu selbst Rache zu nehmen.

Meine unmittelbare Reaktion war… Ich fragte: Wusste sie, wer es war? Nein. Welche Hauptfarbe hatten sie? Sie sagte, es sei ein schwarzer Mann gewesen.

Ich ging mit einem Totschläger auf und ab, in der Hoffnung, dass mich jemand ansprechen würde – ich schäme mich, das zu sagen – und ich tat es vielleicht eine Woche lang, in der Hoffnung, dass ein schwarzer Bastard aus einem Pub kommen würde, um mich zu provozieren, wissen Sie? Damit ich ihn töten kann.

Der Oscar-Preisträger meinte weiter: „Ich brauchte eine Woche, vielleicht anderthalb Wochen, um das durchzustehen. Sie fragte: „Wohin gehst du?“ und ich sagte: „Ich gehe nur spazieren. Du weißt schon? „Was ist los?“ „Nein, nein, nein, nichts ist los.

Neeson gab zu, dass es „schrecklich, schrecklich“ sei, rassistische Annahme zu machen, und dass er sich für sein gewalttätigen Impuls schämte.

Es ist schrecklich, aber ich habe daraus eine Lehre gezogen, als ich schließlich dachte: ‚Was zum Teufel machst du da, weißt du?‘

Ich verstehe dieses Bedürfnis nach Rache, aber es führt nur zu mehr Rache, zu mehr Töten und mehr Töten (…).

All das, was in der Welt passiert, die Gewalt, ist ein Beweis dafür (…). Aber dieses ursprüngliche Bedürfnis, verstehe ich.

Neeson antwortet auf seine anhaltende Rassismusvorwürfe

Ich bin kein Rassist, das ist 40 Jahre her„, sagte er in der TV-Show Good Morning America. „Ich bin in Nordirland aufgewachsen. Es gab viele Probleme. Die 60er, 70er und 80er Jahre. In Nordirland herrschte Krieg. Ich hatte Bekannte, die darin verwickelt waren. Im Fanatismus. Ein Katholik wurde getötet, am nächsten Tag ein Protestant. Ich wuchs umgeben davon auf, aber ich war nie davon eingenommen.

Er fügte hinzu: „Wir alle tun so, als wären wir alle politisch korrekt. Aber manchmal kratzt man an der Oberfläche und entdeckt diesen Rassismus und diese Engstirnigkeit.

Die Premiere seines neuen Actionfilm „Cold Pursuit“ in New York wurde mittlerweile abgesagt.

(via independent)

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